Nachdem in einem Mehrfamilienhaus in der Kürnacher Semmelstraße Kohlenmonoxid ausgetreten ist, sind zwei Jugendliche mit einem Rettungshubschrauber schwer verletzt in eine Klinik eingeliefert worden.

Ein 14-Jähriger, der in dem Haus wohnt, hat gegen 8.30 Uhr die Einsatzzentrale der Polizei verständigt. Er und ein gleichaltriger Freund gaben an, sich unwohl zu fühlen. Laut Polizei machten sich Rettungsdienst, Feuerwehr und Streifenbeamte sofort auf den Weg. Vor Ort kümmerten sich ein Notarzt und der Rettungsdienst um die beiden 14-Jährigen und die Wohnungsinhaberin, die Mutter von einem der Jugendlichen. Ein Rettungshubschrauber brachte die Teenager in ein Krankenhaus, auch die Mutter wird stationär behandelt.

Drei Schwerverletzte: Gas tritt in Mehrfamilienhaus aus

Feuerwehr und Polizei räumten vorsorglich das gesamte Haus und sperrten die Umgebung weiträumig ab. Die weiteren zwölf Bewohner wurden ebenfalls ärztlich versorgt, blieben wohl aber unverletzt. Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr.

Messungen der Feuerwehr haben zweifelsfrei ergeben, dass es sich bei dem ausgetretenen Gas um Kohlenmonoxid handelt. Fachleute vermuten, dass es im Bereich der Heizungsanlage ausgeströmt sein könnte. Zur Stunde (10.45 Uhr) laufen die Untersuchungen weiter.

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Polizei evakuiert Haus – Rettungshubschrauber wurde alarmiert – 14.02.2018 11:26 Uhr

KÜRNACH – Ein Mehrfamilienhaus in Kürnach (Lkr. Würzburg) ist wegen Gasaustritts geräumt worden. Zwei Jugendliche wurden mit dem Rettungshubschrauber schwerverletzt ins Krankenhaus geflogen.

Am Mittwochvormittag ist ein Mehrfamilienhaus in der Semmelstraße wegen des Verdachts des Austritts von Kohlenmonoxid geräumt worden. Drei Bewohner wurden schwerer verletzt. Nach einer ärztlichen Versorgung vor Ort kamen sie mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser. Die Ursache wird derzeit noch gesucht.

Gegen 8.30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken der Notruf eines 14-jährigen Bewohners des Mehrfamilienhauses ein. Er und ein Freund klagten aus unklaren Gründen über Unwohlsein. Unverzüglich machten sich der Rettungsdienst, die Feuerwehr und Streifen der Polizeiinspektion Würzburg-Land auf den Weg. Vor Ort kümmerten sich ein Notarzt und der Rettungsdienst sofort um die beiden 14-Jährigen und die Wohnungsinhaberin, die Mutter des einen Jugendlichen.

Ein Rettungshubschrauber brachte die Jungen in ein Krankenhaus, auch die Mutter wird stationär behandelt. Feuerwehr und Polizei räumten vorsorglich sofort das gesamte Haus. Die weiteren zwölf Bewohner wurden ebenfalls ärztlich versorgt, blieben wohl aber unverletzt. Für Anwohner bestehe keine Gefahr, so die Polizei.

Messungen der Feuerwehr hatten zweifelsfrei den Austritt von Kohlenmonoxid ergeben. Die Quelle ist derzeit noch unbekannt, wird von den Fachleuten im Bereich der Heizungsanlage vermutet. Die Überprüfungen laufen. 

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