Würzburg hat zweithöchsten Anteil von Singlehaushalten
Studie: Regensburg hat höchsten Anteil an Singlehaushalten
nDie Hauptstadt galt unter den deutschen Großstädten lange Zeit als Hochburg der Singles. Doch mittlerweile gibt es in München und Köln mehr Einpersonenhaushalte.

Im Stadtkreis Regensburg gibt es im deutschlandweiten Vergleich die meisten Singlehaushalte. In der bayrischen Stadt lebt in 56,4 Prozent der Haushalte nur ein Mensch. Das geht aus einer aktuellen Studie der Marktforschungsgesellschaft GfK hervor, die am Mittwoch in Bruchsal vorgestellt wurde. Den zweithöchsten Anteil von Singlehaushalten hat der Stadtkreis Würzburg (53,5 Prozent) vor den Stadtkreisen Leipzig (52,6 Prozent), Passau (52,3 Prozent) und Flensburg (51,8 Prozent).

Der Bundesdurchschnitt bei den Einpersonenhaushalten liegt derzeit bei 37,9 Prozent. Den niedrigsten Wert verzeichnet die GfK-Erhebung im Landkreis Cloppenburg (Niedersachsen) mit 22,6 Prozent.

Berlin, das bislang unter den deutschen Großstädten immer als die Single-Hochburg galt, wurde in dieser Rolle von Städten wie München (50,1 Prozent Singlehaushalte) und Köln (49,8 Prozent) abgelöst. In der deutschen Hauptstadt beträgt der Anteil der Singlehaushalte gleichwohl immer noch 49 Prozent. Unter allen deutschen Kreisen rangiert Berlin auf dem 20. Rang.

Auch den Anteil der Haushalte mit Kindern hat die GfK ermittelt. Er ist traditionell in den ländlichen Regionen besonders hoch. So führt bei dieser Erhebung der Landkreis Cloppenburg mit 49,6 Prozent vor den Landkreisen Vechta (Niedersachsen/48,5 Prozent) und Eichstätt (Bayern/47,9 Prozent). Am Ende der Skala liegt – entsprechend dem hohen Anteil an Singlehaushalten – der Stadtkreis Würzburg, wo der Anteil an Mehrpersonenhaushalten mit Kindern bei nur 17,9 Prozent liegt.

Die Marktforschungsgesellschaft GfK verfügt nach eigenen Angaben über 80 Jahre Erfahrung im Erheben und Auswerten von Daten. Rund 13.000 Experten vereinen globales Wissen mit Analysen lokaler Märkte in mehr als 100 Ländern, wie es in der Selbstdarstellung der Gesellschaft heißt.

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Welch eine Nachricht – und das am Tag der Liebe, dem Valentinstag! Würzburg hat den zweithöchsten Anteil der Einpersonenhaushalte in Deutschland, nur Regensburg kann das noch toppen.

Der Anteil der Einpersonenhaushalte in Deutschland beträgt aktuell knapp 38 Prozent. Im gesamtdeutschen Vergleich erreichen die Mehrpersonenhaushalte mit Kindern einen Anteil von 32,1 Prozent. Damit sind sie wieder häufiger als die Mehrpersonenhaushalte ohne Kinder, die 30,1 Prozent der deutschen Haushalte ausmachen, so heißt es in der Studie.

Bei den Einpersonenhaushalten liegt im Vergleich der deutschen Kreise der Stadtkreis Regensburg mit einem Anteil von 56,4 Prozent ganz vorn. Das ist das 1,5-Fache des Bundesdurchschnitts. Der Stadtkreis Würzburg kommt mit 53,5 Prozent auf Rang zwei, gefolgt von den Stadtkreisen Leipzig (52,6 Prozent), Passau (52,3 Prozent) und Flensburg (51,8 Prozent). Berlin liegt in der aktuellen Studie mit 49 Prozent Anteil von Singlehaushalten auf Rang 20 und wird von anderen Großstädten wie München (50,1 Prozent) und Köln (49,6 Prozent) überholt.

Der Anteil der Haushalte mit Kindern ist in ländlichen Regionen oft besonders hoch. Den höchsten Anteil hat der Landkreis Cloppenburg mit 49,6 Prozent, gefolgt von den Landkreisen Vechta und Eichstätt. Unter den zehn Kreisen mit dem höchsten Anteil sind sechs bayerische, drei niedersächsische und ein baden-württembergischer. Entsprechend seines hohen Anteils an Singlehaushalten liegt am anderen Ende der Skala der Stadtkreis Würzburg. Der Anteil an Mehrpersonenhaushalten mit Kindern liegt dort bei nur 17,9 Prozent.

Bei den „GfK Bevölkerungsstrukturdaten“ handelt es sich um soziodemografische Daten auf verschiedenen regionalen Ebenen. Sie beschreiben Bevölkerung und Haushalte in Deutschland hinsichtlich ihrer Haushaltsstruktur (Ein- und Mehrpersonenhaushalte mit und ohne Kinder sowie Ausländerhaushalte), der Altersstruktur (Alter des Haushaltsvorstands) sowie der Einkommensstruktur (Unterscheidung von sieben Einkommensklassen). Daneben liegen auch Daten zur Bebauungsstruktur (Ein-, Zwei-, Mehrfamilienhäuser usw.) vor.

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