Wuppertal - Senior nach Attacke von 14-Jährigen in Lebensgefahr - General-Anzeiger
Rentner zusammengeschlagen: Prügel-Teenies (14) sind Intensivtäter
Teilen Weiterleiten Tweeten Weiterleiten Drucken 23. Mai 2019 um 13:30 Uhr Mordkommission ermittelt in Wuppertal : Junge Intensivtäter sollen Senior lebensgefährlich verletzt haben Wuppertal Zwei junge Intensivtäter sollen in Wuppertal einen 70-Jährigen mit Schlägen und Tritten schwer verletzt haben. Das Opfer schwebt Tage nach der Tat weiterhin in Lebensgefahr.

Teilen Weiterleiten Tweeten Weiterleiten Drucken Gegen die beiden 14 Jahre alten mutmaßlichen Haupttäter ordnete eine Haftrichterin Untersuchungshaft an, wie die Ermittler am Donnerstag mitteilten. Unmittelbar nachdem der Senior eine Gruppe Jugendlicher am späten Dienstagabend aus dem Flur eines Mietshauses auf die Straße verwiesen habe, hätten mindestens zwei von ihnen den Mann attackiert.

Ein 70-jähriger Mann ist in Wuppertal von Jugendlichen angegriffen und so schwer verletzt worden, dass er auf der Intensivstation um sein Leben ringt. Zwei 14-Jährige sitzen nach der Attacke in Untersuchungshaft, wie Staatsanwaltschaft und Polizei Wuppertal mitteilten. Die beiden gerade erst strafmündigen Jugendlichen sind demnach polizeibekannt und werden als Intensivtäter eingestuft.

Wuppertal: 14-Jährige sollen Rentner ins Koma geprügelt haben

Zeugen hätten einen der beiden mutmaßlichen Haupttäter am Tatort festhalten und den herbeieilenden Einsatzkräften übergeben können. Der zweite gleichaltrige Tatverdächtige sei am Mittwoch festgenommen worden. Beide seien polizeibekannt und würden als Intensivtäter eingestuft.

 Zeugen hielten einen 14 Jahre alten mutmaßlichen Haupttäter am Tatort fest und übergaben ihn den herbeigerufenen Polizisten. Der zweite gleichaltrige Verdächtige wurde am Mittwochvormittag festgenommen. Die Polizei richtete eine Mordkommission ein und sucht weitere Zeugen der Auseinandersetzung.

Eine Mordkommission ermittelt. Das lebensgefährlich verletzte Opfer wird laut der Polizei auf der Intensivstation eines Krankenhauses behandelt. Es habe sehr schwere Kopfverletzungen erlitten.

► Zwei junge Intensivtäter sollen Dienstag Abend einen türkischen Rentner (70) mit Schlägen und Tritten so schwer verletzt haben, dass das Opfer in die Klinik kam. Es schwebt in Lebensgefahr!

Gegen die beiden mutmaßlichen Haupttäter (beide 14), einen Deutschen und einen Deutsch-Bulgaren, ordnete eine Haftrichterin U-Haft wegen schwerer Körperverletzung an.

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Der ältere Herr stand an einer Bushaltestelle neben dem Mehrfamilienhaus, als er sah, wie eine größere Gruppe Jugendlicher am späten Dienstagabend den Flur des Mietshauses, in dem er auch wohnt, betrat. Da es laut Polizei in der Vergangenheit häufiger Probleme mit der Jugend-Gang gegeben hatte, ging er hinterher und verwies die Gruppe des Hauses.

Nach BILD-Informationen halten sich die Jugendlichen regelmäßig in dem Mehrfamilienhaus auf, sollen sogar in den Flur uriniert haben. Weil unten in dem Haus eine Arztpraxis ist, ist der Eingangsbereich nicht verschlossen.

Einsatzfahrzeug der Polizei NRW: Ein 70-jähriger Mann ringt nach einer Prügelattacke um sein Leben. (Symbolbild) (Quelle: Deutzmann/imago images)

Vor der Tür sollen die Jugendlichen dem Mann dann aufgelauert und ihn anschließend verprügelten haben. Der Senior schlug dabei wohl mit dem Kopf gegen die Hauswand.

Das Opfer wird laut der Polizei auf der Intensivstation eines Krankenhauses behandelt. Es habe sehr schwere Kopfverletzungen erlitten.

Zeugen hätten einen der beiden mutmaßlichen Haupttäter am Tatort festhalten und den Einsatzkräften übergeben können. Der zweite Tatverdächtige sei am Mittwoch festgenommen worden. Beide seien polizeibekannt und würden als Intensivtäter eingestuft.

Nach BILD-Informationen sollen sie einer stadtbekannten Bande angehören, die sich selbst Gucci-Bande nennt. Sie sollen für mehrere Straftaten in Wuppertal verantwortlich sein.

Gegen den einen Jugendlichen wurden 160 Strafverfahren, gegen den Haupttäter 60 Strafverfahren geführt. Bei einem Großteil der Verfahren waren sie noch nicht strafmündig. Oberstaatsanwalt Wolf-Tilmann Baumert zu BILD: Wir haben keine Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund.