Kioskbesitzer in Wuppertal freigelassen - Volksstimme
Kioskbesitzer zum zweiten Mal entführt: Opfer schwer verletzt und schweigt
Teilen Weiterleiten Tweeten Weiterleiten Drucken Anscheinend sei er von seinen Entführern freigelassen worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag. Dass er sich selbst befreit habe, sei in seinem Zustand eher unwahrscheinlich. Der Mann sei am späten Samstagabend an einem Krankenhaus erschienen, liege nun auf der Intensivstation und sei nicht vernehmbar.

Man gehe auch aufgrund der Spurenlage am Tatort davon aus, dass der Mann erneut entführt worden sei, so der Staatsanwalt. Außerdem sei eine Lösegeldforderung bei der Familie des Opfers eingegangen. Am Freitag sollte der Mann als Opfer der ersten Entführung aus dem Jahr 2015 vor Gericht aussagen, war aber nicht gekommen.

Ein zum zweiten Mal entführter Kioskbesitzer ist in Wuppertal schwer verletzt wieder aufgetaucht. Anscheinend sei er von seinen Entführern freigelassen worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Dass er sich selbst befreit habe, sei in seinem Zustand eher unwahrscheinlich. Der Mann sei am späten Samstagabend an einem Krankenhaus erschienen, liege nun auf der Intensivstation und sei nicht vernehmbar. Man gehe auch aufgrund der Spurenlage am Tatort davon aus, dass der Mann erneut entführt worden sei, so der Staatsanwalt. Außerdem sei eine Lösegeldforderung bei der Familie des Opfers eingegangen.

Eigentlich sollte der Kioskbesitzer am Freitag im Prozess um seine erste Entführung aussagen – doch er erschien nicht. Zeugen berichten von einer zweiten Entführung. Mittlerweile ist der Mann schwer verletzt wieder aufgetaucht.

Am Freitag sollte der Mann als Opfer der ersten Entführung im Jahr 2015 vor Gericht aussagen, war aber nicht gekommen. Dass es darum ging, mit der zweiten Entführung seine Aussage zu verhindern, gilt als unwahrscheinlich: Der Angeklagte in dem Prozess hatte zuvor bereits ein umfassendes Geständnis abgelegt. Laut WDR war der Mann am Donnerstagabend aus seinem Kiosk in Wuppertal verschwunden. In einem Hinterzimmer soll Blut auf dem Boden entdeckt worden sein.

Ein zum zweiten Mal entführter Kioskbesitzer ist in Wuppertal schwer verletzt wieder aufgetaucht. Anscheinend sei der 26-Jährige von seinen Entführern freigelassen worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag. Dass er sich selbst befreit habe, sei eher unwahrscheinlich. Der Mann sei am späten Samstagabend an einem Krankenhaus erschienen und kam auf die Intensivstation. Am Montag nahm der Fall dann eine weitere Wendung: Der Verletzte verließ das Krankenhaus und lehnte es ab, mit der Polizei zu sprechen. Er wolle sich erst mit seinem Anwalt beraten.

Angeklagt in dem Prozess am Landgericht ist ein 40-jähriger Deutscher, der nach langer Suche mit internationalem Haftbefehl im Januar 2019 in Polen festgenommen wurde. Ihm wird Menschenraub und Erpressung vorgeworfen. Vom Bruder des Opfers soll er damals 70.000 Euro Lösegeld verlangt haben. Nach der Lösegeldzahlung war der Mann freigekommen.

Aufgrund der Spurenlage am Tatort und einer Lösegeldforderung gehen die Ermittler davon aus, dass der Mann abermals entführt wurde. Am Freitag sollte er als Opfer der ersten Entführung im Jahr 2015 vor Gericht aussagen, war aber nicht erschienen. In seinem Kiosk waren daraufhin Spuren eines Kampfes und reichlich Blut entdeckt worden.

Am Abend, bevor ein Entführungsopfer vor Gericht aussagen soll, wird es ein zweites Mal entführt. Ein Zufall? Nun taucht der Mann schwer verletzt wieder auf, aber aussagen kann er in seinem Zustand nicht.

Dass es darum ging, mit der zweiten Entführung seine Aussage zu verhindern, gilt als unwahrscheinlich: Der Angeklagte in dem Prozess hatte zuvor bereits ein umfassendes Geständnis abgelegt. Dabei soll es um Schulden aus Drogengeschäften gegangen sein. Angeklagt in dem Prozess am Landgericht ist ein 40 Jahre alter Deutscher, der nach langer Suche mit internationalem Haftbefehl im Januar in Polen festgenommen wurde. Ihm wird Menschenraub und Erpressung vorgeworfen. Vom Bruder des Opfers soll er damals 70.000 Euro Lösegeld verlangt haben.