Wuppertal: Mann wurde zum zweiten Mal entführt und ist jetzt schwer verletzt aufgetaucht - RP Online
Mann wird zum zweiten Mal Opfer:Entführter Kioskbesitzer taucht wieder auf
Teilen Weiterleiten Tweeten Weiterleiten Drucken Anscheinend sei er von seinen Entführern freigelassen worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag. Dass er sich selbst befreit habe, sei in seinem Zustand eher unwahrscheinlich. Der Mann sei am späten Samstagabend an einem Krankenhaus erschienen, liege nun auf der Intensivstation und sei nicht vernehmbar.

Man gehe auch aufgrund der Spurenlage am Tatort davon aus, dass der Mann erneut entführt worden sei, so der Staatsanwalt. Außerdem sei eine Lösegeldforderung bei der Familie des Opfers eingegangen. Am Freitag sollte der Mann als Opfer der ersten Entführung aus dem Jahr 2015 vor Gericht aussagen, war aber nicht gekommen.

Wuppertal: Kioskbesitzer zum zweiten Mal entführt und schwer verletzt

Dass es darum ging, mit der zweiten Entführung seine Aussage zu verhindern, gilt als unwahrscheinlich: Der Angeklagte in dem Prozess hatte zuvor bereits ein umfassendes Geständnis abgelegt. Laut Wuppertaler Rundschau war der Mann am Donnerstagabend aus seinem Kiosk in Wuppertal verschwunden. In einem Hinterzimmer soll Blut auf dem Boden entdeckt worden sein.

Wuppertal: Entführungsopfer mitten in Prozess schon wieder verschwunden

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Angeklagt in dem Prozess am Landgericht ist ein 40-jähriger Deutscher, der nach langer Suche mit internationalem Haftbefehl im Januar 2019 in Polen festgenommen wurde. Ihm wird Menschenraub und Erpressung vorgeworfen. Vom Bruder des Opfers soll er damals 70.000 Euro Lösegeld verlangt haben. Nach der Lösegeldzahlung war der Mann freigekommen.

Am Abend, bevor ein Entführungsopfer vor Gericht aussagen soll, wird es ein zweites Mal entführt. Ein Zufall? Nun taucht der Mann schwer verletzt wieder auf, aber aussagen kann er in seinem Zustand nicht.

Ein zum zweiten Mal entführter Kioskbesitzer ist in Wuppertal schwer verletzt wieder aufgetaucht. Anscheinend sei er von seinen Entführern freigelassen worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Dass er sich selbst befreit habe, sei in seinem Zustand eher unwahrscheinlich. Der Mann sei am späten Samstagabend an einem Krankenhaus erschienen, liege nun auf der Intensivstation und sei nicht vernehmbar. Man gehe auch aufgrund der Spurenlage am Tatort davon aus, dass der Mann erneut entführt worden sei, so der Staatsanwalt. Außerdem sei eine Lösegeldforderung bei der Familie des Opfers eingegangen.

Am Freitag sollte der Mann als Opfer der ersten Entführung im Jahr 2015 vor Gericht aussagen, war aber nicht gekommen. Dass es darum ging, mit der zweiten Entführung seine Aussage zu verhindern, gilt als unwahrscheinlich: Der Angeklagte in dem Prozess hatte zuvor bereits ein umfassendes Geständnis abgelegt. Laut WDR war der Mann am Donnerstagabend aus seinem Kiosk in Wuppertal verschwunden. In einem Hinterzimmer soll Blut auf dem Boden entdeckt worden sein.

Angeklagt in dem Prozess am Landgericht ist ein 40-jähriger Deutscher, der nach langer Suche mit internationalem Haftbefehl im Januar 2019 in Polen festgenommen wurde. Ihm wird Menschenraub und Erpressung vorgeworfen. Vom Bruder des Opfers soll er damals 70.000 Euro Lösegeld verlangt haben. Nach der Lösegeldzahlung war der Mann freigekommen.