Wuppertal-Hammer - Bölstler weg - RevierSport
WSV feuert Bölstler – Hutwelker übernimmt
Teilen Weiterleiten Tweeten Weiterleiten Drucken Von Jörn Koldehoff Wie der Verein am Samstagmittag in einer Pressekonferenz bekanntgab, gebe es aber entsprechende Angebote. Man hoffe, den Vorgang am Wochenende abwickeln zu können.

Nach Angaben des Clubs fehlen bis Mai weitere 100.000 Euro, zusätzliche 150.000 Euo hoffe man wie jedes Jahr umwandeln zu können. Die Einnahmen aus der Crowdfunding-Aktion und den Einsparungen im Personalbereich seien bereits enthalen.

Führungskrise beim Wuppertaler Sportverein | mehr Wuppertaler SV wieder handlungsfähig | mehr Neuer Abschnitt Neu-Vorstand gibt sich optimistisch Wie der erneute Fehlbetrag entstanden ist, konnte der Verein am Samstag nicht ausreichend erklären. Die Neu-Verantwortlichen sind aber zuversichtlich, das Geld beschaffen und die Insolvenz vorerst verhindern zu können. Außerdem wurde der Sportdirektor und ehemalige Vorstand Manuel Bölstler mit sofortiger Wirkung von allen Pflichten freigestellt.

Wuppertaler Sportverein trennt sich von Sportdirektor Manuel Bölstler

Der WSV hat sich derweil von Sportdirektor Manuel Bölstler mit sofortiger Wirkung getrennt. Nach Rundschau-Informationen handelt es sich um eine fristlose Kündigung. Ob Bölstlers Vertrag bis 2020 oder 2022 läuft, würden wohl die Gerichte klären, so Eichner.

Dem Traditionsclub Wuppertaler SV droht wieder die Insolvenz: Der Fußballregionalligist muss bis kommenden Montag (18.03.2019) 100.000 Euro für Löhne und Gehälter zu beschaffen. Dabei hatte der WSV erst im Februar die Pleite abwenden können, nachdem per Crowdfunding fast 130.000 Euro zusammengekommen waren.

Bölstlers Posten übernimmt bis zum Saisonenede zunächst Karsten Hutwelker auf ehrenamtlicher Basis. Trainer Adrian Alipour, dessen Vertrag bis 2020 läuft, soll zumindest bis zum Saisonende bleiben. Bölstler wollte sich auf Rundschau-Nachfrage inhaltlich nicht äußern. Er hat die Angelegenheit seinem Anwalt Horst Kletke übergeben.

Nur zwei Wochen später sind nach internen Differenzen zwei Vorstandsmitglieder und der halbe Verwaltungsrat zurückgetreten. Der neue, kommissarische Vorstand hat einen Kassensturz gemacht, Ergebnis: Die WSV-Kasse ist noch leerer als angenommen.

Teilen Weiterleiten Tweeten Weiterleiten Drucken Nach WZ-Informationen wurde gegen Bölstler eine fristlose Kündigung ausgesprochen. WSV-Vorstandssprecher Alexander Eichner sagte auf der offiziellen Pressekonferenz: “Man habe sich von Manuel Bölstler mit sofortiger Wirkung getrennt.” Ob es eine Kündigung, eine Freistellung oder eine Trennung im gegenseitigen Einvernehmen gewesen sei, darauf wollte er nicht eingehen. Ob der Vertrag mit Bölstler bis 2020 oder bis 2022 laufe, das müssten wohl die Gerichte klären”, sagte er. Bölstlers sofortiger Nachfolger als Sortlicher Leiter, zunächst bis zum Saisonende und zunächst auf ehrenamtlicher Basis ist Ex-Profi Karsten Hutwelker, der sich als Wuppertaler Jung bezeichnete. Er war erst am Freitag von Alexander Eichner angesprochen worden und hatte sich spontan bereit erklärt, einzuspringen.

Video starten, abbrechen mit Escape Was ist los beim WSV? | Lokalzeit2go – Bergisches Land | 28.02.2019 | 02:38 Min. | Verfügbar bis 28.02.2020 | WDR Wuppertal

Klar ist, dass Bölstler in der aktuell schwierigen finanziellen Lage einer der bestbezahlten Angestellten des Vereins ist. Sein Gehalt soll 100 000 Euro jährlich betragen. Etwas im Dunkeln liegt die Vertragslaufzeit. Bisher war man intern von einer Laufzeit bis 2020 ausgegangen, doch es gab Gerüchte, dass eine Verlängerung bis 2022 schon vorbereitet worden sei. Bölstler selbst hatte dazu keine Stellung nehmen wollen.Die neue Vorstandsfrau Melanie Drees hatte in den vergangenen zwei Wochen alle Verträge gesichtet. Vor einer Pressekonferenz zur aktuellen Lages des WSV hat Bölstler das Gelände des Zoo-Stadions verlassen – er wirkte geknickt.

Wuppertaler SV: Insolvenz ist vom Tisch | mehr Umbaupläne für Wuppertaler Stadion vorgestellt | mehr Neuer Abschnitt Stand: 16.03.2019, 18:50

>>>Von der Pressekonferenz, zu der der Vorstand für 14 Uhr geladen hat, berichten wir mit einem Liveticker.

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Der jetzige kommssarische Vorstandsprecher Alexander Eichner, von 2013 bis 2016 schon einmal Vorstandssprecher des WSV, hatte sich bereits 2016 gegen eine Verlängerung des Vertrages mit Manuel Bölstler als Sportdirektor ausgesprochen. Insofern galt das Verhältnis nicht als unbelastet. Wir arbeiten professionell zusammen, hatte es in den vergangenen zwei Wochen unter dem neuen Vorstand geheißen.