Brutaler Raubüberfall auf Rentner - Haftstrafen
Haan: Rentner (82) gequält und Haus angezündet: Elfeinhalb Jahre Haft für Täter
Wuppertal – Für den brutalen und feigen Raubüberfall auf den Rentner Carl K. (84) in Haan hat das Wuppertaler Landgericht bis zu elfeinhalb Jahre Haft verhängt.

Das Gericht sprach zwei Männer am Donnerstag wegen erpresserischen Menschenraubs, gefährlicher Körperverletzung und Raubes schuldig. Zwei weitere Angeklagte, darunter eine Frau, wurden wegen Beihilfe verurteilt.

Der damals 82-jährige Rentner war Ende Mai 2017 in seinem Haus überfallen, gefesselt sowie stundenlang geschlagen und getreten worden. Die Täter zogen ihn schließlich halbnackt auf die Terrasse seines Hauses, übergossen ihn mit Benzin und zündeten das Gebäude an.

Sie hätten gedroht, ihn umzubringen, hatte das Opfer ausgesagt. Er sei dem Feuertod nur dadurch entronnen, dass er sich gefesselt von der Terrasse auf die Wiese seines Gartens habe rollen können. Es gehe ihm immer noch schlecht. Er habe Ärger mit der Versicherung, sein ausgebranntes Haus sei nach wie vor unbewohnbar, hatte er gesagt.

Der mutmaßliche Drahtzieher ist ein damaliger Mitarbeiter der Stadt Haan, der das Haus des Opfers durch seine Arbeit gekannt habe. Er steht derzeit in anderer Sache in Hagen vor Gericht. So ein Fall ist einzigartig, so etwas ist uns noch nicht untergekommen, das Martyrium, das das Opfer erleiden musste, sagte der Vorsitzende Richter.

Schock für ein Wuppertaler Ehepaar. Mitten in der Nacht zu Montag wurde es in der eigenen Wohnung brutal überfallen.

Die höchste Strafe erhielt ein 35-Jähriger, ein 41-Jähriger wurde zu siebeneinhalb Jahren verurteilt, ein 40-Jähriger wegen Beihilfe zu drei Jahren und zehn Monaten. Die vierte Angeklagte (45) erhielt zwei Jahre und neun Monate. Drei von ihnen hatten Geständnisse abgelegt.

Sie hätten sich Beute im Wert von 100 000 Euro erhofft, hatte einer von ihnen gestanden. Tatsächlich seien es nur ein paar tausend Euro gewesen. Er selbst sei mit ein paar hundert Euro Anteil abgespeist worden.

Vor wenigen Tagen war ein fünfter Verdächtiger festgenommen worden. In der Wohnung des 23-Jährigen wurden diverse Waffen und verbotene Gegenstände sichergestellt. Während des Gerichtsprozesses hatten sich Hinweise auf ihn ergeben. Er soll an dem spektakulären Überfall maßgeblich beteiligt gewesen sein.

Einbrecher misshandelten im Mai 2017 einen Rentner in Haan und zündeten sein Haus an. Nun hat das Landgericht Wuppertal mehrere Täter verurteilt.

Das Landgericht Wuppertal hat vier Personen für einen brutalen Raubüberfall auf einen Rentner zu Freiheitsstrafen von zwei Jahren und neun Monaten bis zu elfeinhalb Jahren verurteilt.

Es sprach zwei Angeklagte wegen erpresserischen Menschenraubs, gefährlicher Körperverletzung und Raubes schuldig. Zwei weitere, darunter eine Frau, wurden wegen Beihilfe verurteilt.

Der damals 82-jährige Rentner war Ende Mai 2017 in seinem Haus in Haan überfallen, gefesselt sowie stundenlang geschlagen und getreten worden. Die Täter zogen ihn schließlich halbnackt auf die Terrasse seines Hauses, übergossen ihn mit Benzin und zündeten das Gebäude an.

Sie hätten gedroht, ihn umzubringen, hatte der Senior ausgesagt. Er sei dem Feuertod nur dadurch entronnen, dass er sich gefesselt von der Terrasse auf die Wiese seines Gartens habe rollen können. Es gehe ihm immer noch schlecht, er habe Ärger mit der Versicherung und sein ausgebranntes Haus sei nach wie vor unbewohnbar, hatte er während des Prozesses gesagt.