Wirbel um PETA-Vorwürfe Zoo Wuppertal: Wir quälen keine Elefanten
Wirbel um PETA-Vorwürfe: Zoo Wuppertal: Wir quälen keine Elefanten
Wuppertal – Die umstrittene Tierrechtsorganisation PETA erhebt schwere Vorwürfe bezüglich der Haltung von Afrikanischen Elefanten im Zoo Wuppertal! Doch der Zoo weist das zurück.

Von Mai bis Juli 2018 entstandene Aufnahmen zeigen, wie die Tiere im Zoo Wuppertal von den Zoowärtern gewaltsam unterworfen werden, für Fotos mit Besuchern posieren und Tricks zeigen müssen, behauptet PETA.

Es ist unerhört, dass der Zoo Wuppertal Elefanten zu lebenden Fotokulissen und Turngeräten degradiert, so Dr. Yvonne Würz, Fachreferentin für Tiere in der Unterhaltungsbranche bei PETA. Mit dem Elefantenhaken werden die Tiere ‚dressiert, damit sie posieren und Menschen auf ihrem Rücken tragen.

Es bleibt dabei: Gegen den Zoo Hannover wird nicht mehr wegen des Vorwurfs der Elefanten-Quälerei ermittelt.

Die umstrittene Tierrechtsorganisation PETA nimmt Politikerinnen ins Visier, veröffentlichte einen geschmacklosen Steckbrief auf Facebook.

PETA fordert, die Haltung schnellstmöglich auf den geschützten Kontakt umzustellen, bei dem sich zum gegenseitigen Schutz ein Gitter zwischen Tier und Wärter befindet.

Andreas Haeser-Kalthoff (49), Sprecher des Wuppertaler Zoos, weist die Vorwürfe vehement zurück: PETA stellt Behauptungen auf, die in weiten Teilen unrichtig sind. Sie schreiben von quälen, schlagen und missbrauchen und wollen das mit einem Video belegen, das aber nichts davon zeigt. Der ‚Babyelefant, von dem da gesprochen wird, ist beispielsweise zweieinhalb Jahre alt. Bei uns werden keine Tiere geschlagen oder gequält. Mit den Elefanten wird mit positiver Bestärkung gearbeitet.

Ob es im Grünen Zoo wirklich zu Misshandlungen und Tierquälerei gekommen ist, lässt sich schwer einschätzen. Während Peta anklagt, streitet der Zoo jegliche Vorwürfe ab.

In dem Peta-Video heißt es: Das ist Tuffi. Tuffi wird im Zoo Wuppertal für kommerzielle Zwecke missbraucht. Um mehr Einnahmen zu generieren, führt der Zoo Wuppertal seine Elefanten wie im Zirkus vor. Sie müssen Besucher auf sich reiten lassen, Tricks aufführen und als lebendige Fotokulisse herhalten, klagt Dr. Yvonne Würz von Peta an.

Vorwürfe, die der Zoo gegenüber EXPRESS scharf zurückweist: Bei uns werden keine Tiere in irgendeiner Form gequält oder misshandelt. Die Pfleger arbeiten hier traditionell in engem Kontakt mit den Elefanten. Dazu gehört auch der Einsatz der Schürhaken, der aber zu jeder Zeit absolut den Vorschriften entsprochen hat.

Dass das manchmal etwas auch ruppig aussehen kann ist schlicht der Tatsache geschuldete, dass es sich hier um Tiere mit einem Gewicht zwischen vier bis fünf Tonnen handelt. Der Vorwurf, dass die Dickhäuter an besonders empfindliche Stellen wie dem Mund geschlagen werden, seien aber vollkommen absurd.

*Der Beitrag “Peta veröffentlicht Schock-Video aus dem Wuppertaler Zoo” stammt von Kölner Express. Es gibt keine redaktionelle Prüfung durch FOCUS Online. Kontakt zum Verantwortlichen hier.

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