Wuppertal feiert ersten Sieg unter Alipour
Fußball-Regionalliga: 2:0 (0:0) in Wattenscheid: Der WSV-Knoten ist geplatzt
Der Wuppertaler SV hat am zehnten Spieltag der Regionalliga West einen 2:0-(0:0)-Sieg bei der SG Wattenscheid eingefahren.

Die Ausgangslage war klar. Die ambitionierten Gäste aus Wuppertal benötigten nach vier Spielen ohne Sieg endlich wieder drei Punkte. Wattenscheid hingegen wollte die Serie von drei ungeschlagenen Spielen ausbauen und sich in der Tabelle weiter nach vorne arbeiten. Die 743 Zuschauer im Lohrheidestadion sahen dabei einen Beginn, den Wuppertal zwar bestimmte, ohne dass dabei jedoch die ganz großen Möglichkeiten heraussprangen. Anders sah das bei den Gastgebern aus, die vor allem in der ersten Halbzeit die besseren Chancen hatten. Die beste vergab dabei Sebastian van Santen, der am starken WSV-Keeper Joshua Mroß scheiterte (16.). Wattenscheids Cheftrainer Farat Toku sah das als Knackpunkt für die Partie an: Wuppertal hat mit minimalem Aufwand drei Punkte geholt. Wir haben aus den Chancen in der ersten Halbzeit leider kein Tor gemacht. Tunga zwingt Mroß zur Glanztat Als mit Ablauf der ersten 20 Minuten dann auch beide Fanlager, die dem Boykottaufruf folgten, ihren Support wieder aufnahmen, zappelte der Ball das erste Mal im Netz, Christopher Kramer stand jedoch knapp im Abseits. Anschließend entwickelte sich ein gutes Spiel. So zog Steve Tunga aus 30 Metern einfach mal ab und zwang Mroß zu einer Glanztat (27.). Wenn wir 1:0 führen, dann muss auch Wuppertal offener spielen, wir bekommen mehr Räume und dann wird es auch einfacher für uns, trauerte Toku den vergebenen Chancen hinterher. Rückkehrer Erwig-Drüppel entscheidet die Partie Nach dem Seitenwechsel wurden die Wattenscheider dann eiskalt erwischt. Erst scheiterte Gaetano Manno per Direktabnahme an Edin Sancaktar (47.). Besser machte es kurz darauf aber Kramer, der den Ball nach einer Hereingabe von Jonas Erwig-Drüppel aus kurzer Distanz im Tor versenkte (49.). Wir haben nach der Pause zehn Minuten gepennt. Wir wollten dann nochmal Druck aufbauen, das war gegen eine so defensiv eingestellt Mannschaft aber schwer, bewerte Toku das Auftreten seiner Mannschaft im zweiten Abschnitt. Die Gäste hingegen zeigten sich sehr effizient und kamen etwas aus dem Nichts durch Erwig-Drüppel zum 2:0 (71.), das letztendlich auch den Endstand und den ersten Sieg für WSV-Trainer Adrian Alipour bedeuten sollte. Der 39-Jährige zeigte sich im Anschluss an die Partie dementsprechend zufrieden: Ich bin glücklich, dass wir endlich den ersten Sieg errungen haben, seitdem ich in Wuppertal bin. Es war ein unfassbar intensives Spiel. Ein großes Lob auch an Joshua Mroß, der überragend gehalten hat. Die Wattenscheider treten am kommenden Samstag (14 Uhr) beim 1. FC Kaan-Marienborn an. Wuppertal empfängt erst am Montag (20:15 Uhr) Rot-Weiß Oberhausen. Autor: Maximilian Villis

Adrian Alipour (Trainer WSV): “Ich bin froh, dass wir gewonnen haben. Es war ein intensives Spiel, wir haben Körner gelassen. Die Jungs sind in der Kabine fix und fertig. Wattenscheid hat uns alles abverlangt, hat uns laufen lassen. Was wir uns vorgenommen haben, ist zunächst nicht ganz aufgegangen. Wir hatten zu wenig Entlastung. Wir standen zu weit auseinander. Das haben wir in der Halbzeit analysiert und geändert. Da wurde es besser. Wir kamen besser in die Zweikämpfe und ins Umschaltsielt. Nach dem 1:0 lasen wir uns wieder hinten reindrücken. Da war ich froh, dass wir da keinen Ball reinbekommen. Der Konter zum 2:0 über Hagemann und Erwig-Drüppel war überragend. Aber auch danach wurde es noch brenzlig, weil wir nicht hoch genug verteidigt haben. Joshi Mroß hat überragend gehalten. Er hat brenzlige Situationen gelöst. Ich bin glücklich und wünsche Wattenscheid alles Gute für die Runde.”

Hallo Pep, Matchwinner war ja wohl Josh Mross. Was der gehalten hat ! Ohne ihn wäre es wohl wieder ein 1 : 2 geworden. Da wartet doch noch viel Arbeit auf den Trainer. Aber der Torwartwechsel war gestern die siegbringende Maßnahme.

Farat Toku (Trainer Wattenscheid 09): “Glückwunsch für die drei Punkte. Die Mannschaft mit der besseren Defensive und dem minimaleren Aufwand hat die drei Punkte geholt. Wenn wir das 1:0 machen, hätten wir mehr Räume gehabt. Aber wir machen das Tor nicht. Nach der Pause haben wir zehn Minuten gepennt. Danach haben wir Druck aufgebaut und hatten auch Chancen. Der Torwart hatte einen guten Tag. Ich kann meiner Mannschaft nur ein großes Lob aussprechen. Es hat nicht sollen sein. Ich bin froh, wenn am Wochenende einige Leute zurückkommen. Adrian und dem WSV alles Gute!”

WSV setzt sich gegen SG Wattenscheid 09 durch

Spielt 09 so weiter wie in der 2. Halbzeit, kann man schon mal getrost für die Oberliga planen. Es ist in der Mannschaft absolut keine Weiterentwicklung zu erkennen. Gleiches gilt für den Trainer, der mit seiner einzig ihm bekannten Taktik keinem cleveren Gegner mehr in Gefahr bringen wird. Seinen Ballbesitzfußball kann man im oberen Tabellenbereich spielen, aber nicht wenn man mit dem Rücken zur Wand steht.

Alipour wartete vor dem 743 Zuschauern in der Lohrheide mit einer Überraschung auf: Er wechselte den Torwart, brachte Joshua Mroß für Sebastian Wickl. Auf dem Feld tat sich in den ersten 20 Minuten nichts – und auf den Rängen auch nicht. Beide Fanlager verweigerten zunächst die Unterstützung aus Protest gegen den DFB. Sie werfen dem Verband vor, den Fußball zu verkaufen.

Endlich! Klasse, dass Alipour die Defensive gestärkt hat, indem er NICHT rotiert, sondern Meier, Grebe, Malura, Langer etc. zusammenwachsen lässt. Zwei zu Null Spiele u.a. gegen die Alemannia, die heute 5 Tore geschossen hat. Die Ein- und Auswechslungen heute haben auch Sinn gemacht. Sieht wieder sehr gut aus. Ich glaube, dass Alipour Ahnung hat, was er da tut. 😀 Weiter so.

Erst langsam wurde das Spiel etwas munterer. Der Einsatz stimmte zwar, wirkliche Chancen waren aber auf beiden Seiten nicht zu verzeichnen. Der WSV bemühte sich, Torjäger Christopher Kramer war bei der SG-Defensive aber in guten Händen. Ein Fernschuss von Korczowski kurz vor der Pause war die gefährlichste Aktion der Gastgeber (42.). Folgerichtig ging es mit einem 0:0 in die Kabinen.

Alipour wartete vor den 743 Zuschauern in der Lohrheide mit einer Überraschung auf: Er wechselte den Torwart, brachte Joshua Mroß für Sebastian Wickl. Auf dem Feld tat sich in den ersten 20 Minuten nichts – und auf den Rängen auch nicht. Beide Fanlager verweigerten zunächst die Unterstützung aus Protest gegen den DFB. Sie werfen dem Verband vor, den Fußball zu verkaufen.

Der WSV überstand die Druckphase und schlug zurück. Nach einem blitzzauberen Konter drückte der Ex-Wattenscheider Jonas Erwig-Drüppel den Ball über die Linie – 0:2. Wattenscheid stemmte sich gegen die drohende Niederlage, hatte aber im Abschluss kein Glück. Den Rest erledigte Mroß, der unter anderem gegen den eingewechselten Emre Yesilova stark parierte (81.).

Erst langsam wurde das Spiel etwas munterer. Der Einsatz stimmte zwar, wirkliche Chancen waren aber auf beiden Seiten nicht zu verzeichnen. Der WSV bemühte sich, Torjäger Christopher Kramer war bei der SG-Defensive aber in guten Händen. Ein Fernschuss von Korczowski kurz vor der Pause war die gefährlichste Aktion der Gastgeber (42.). Folgerichtig ging es mit einem 0:0 in die Kabinen.

  0 Kommentare0 Mitleser | Du möchtest mitdiskutieren? Jetzt hier anmelden. Das könnte auch interessant sein30.09.2018 – 1.700 SV Straelen hat wieder einen TorjägerAufsteiger SV Straelen feiert einen verdienten 2:1-Erfolg beim SC Verl. Mann des Tages ist einmal mehr der japanische Mittelstürmer Shun Terada, der wie schon beim 2:2 in Essen einen Doppelpack schnürt.

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel durften die WSV-Fans jubeln: Jonas Erwig-Drüppel bediente Kramer, der sich die Chance aus kurzer Distanz nicht entgehen ließ – 0:1 (49.). Wattenscheid wurde offensiver, aber die Defensive stand. Nach 59 Minuten kam Meik Kühnel für Marco Cirillo. Die SG 09 scheiterte mit einem Schuss von Berkant Cabulut (54.).

Der WSV überstand die Druckphase und schlug zurück. Nach einem blitzsauberen Konter drückte der Ex-Wattenscheider Jonas Erwig-Drüppel den Ball über die Linie – 0:2. Wattenscheid stemmte sich gegen die drohende Niederlage, hatte aber im Abschluss kein Glück. Den Rest erledigte Mroß, der unter anderem gegen den eingewechselten Emre Yesilova stark parierte (81.).

Positiv: Neben Kevin Hagemann kam auch noch Peter Schmetz, der nach monatelanger Verletzungspause damit sein Comeback feierte.

Adrian Alipour (Trainer WSV): “Ich bin froh, dass wir gewonnen haben. Es war ein intensives Spiel, wir haben Körner gelassen. Die Jungs sind in der Kabine fix und fertig. Wattenscheid hat uns alles abverlangt, hat uns laufen lassen. Was wir uns vorgenommen haben, ist zunächst nicht ganz aufgegangen. Wir hatten zu wenig Entlastung. Wir standen zu weit auseinander. Das haben wir in der Halbzeit analysiert und geändert. Da wurde es besser. Wir kamen besser in die Zweikämpfe und ins Umschaltsielt. Nach dem 1:0 lasen wir uns wieder hinten reindrücken. Da war ich froh, dass wir da keinen Ball reinbekommen. Der Konter zum 2:0 über Hagemann und Erwig-Drüppel war überragend. Aber auch danach wurde es noch brenzlig, weil wir nicht hoch genug verteidigt haben. Joshi Mroß hat überragend gehalten. Er hat brenzlige Situationen gelöst. Ich bin glücklich und wünsche Wattenscheid alles Gute für die Runde.”

Farat Toku (Trainer Wattenscheid 09): “Glückwunsch für die drei Punkte. Die Mannschaft mit der besseren Defensive und dem minimaleren Aufwand hat die drei Punkte geholt. Wenn wir das 1:0 machen, hätten wir mehr Räume gehabt. Aber wir machen das Tor nicht. Nach der Pause haben wir zehn Minuten gepennt. Danach haben wir Druck aufgebaut und hatten auch Chancen. Der Torwart hatte einen guten Tag. Ich kann meiner Mannschaft nur ein großes Lob aussprechen. Es hat nicht sollen sein. Ich bin froh, wenn am Wochenende einige Leute zurückkommen. Adrian und dem WSV alles Gute!”