Latten-Drama in der Schlussminute! VfL Wolfsburg II verpasst doch noch den Aufstieg - Sportbuzzer
Aufstieg in die 3. Liga: FC Bayern II besiegt VfL Wolfsburg II in der Relegation
Tut das weh! Die Fußballer des VfL Wolfsburg II haben den Aufstieg in die 3. Liga tatsächlich noch verpasst. Nach dem 3:1-Erfolg im Relegations-Hinspiel musste sich die Mannschaft von Trainer Rüdiger Ziehl vor 7300 Zuschauern im Stadion an der Grünwalder Straße beim FC Bayern München II mit 1:4 (1:2) geschlagen geben.

Dabei sah zunächst alles so gut aus, die Wolfsburger legten erneut einen Blitzstart hin. Wie schon im Hinspiel erwischte der VfL die Bayern auf dem falschen Fuß – und ging früh in Führung. Einen kapitalen Ballverlust von Lars Lukas Mai eroberte Daniel Hanslik. Der Top-Torjäger aus der Regionalliga Nord und Doppel-Torschütze vom 3:1 am Mittwoch blieb von Münchens Keeper Ron-Thorben Hoffmann eiskalt und schob den Ball unten links zum 1:0 ein. In der Folge nahm sich der VfL etwas mehr zurück, ließ die Bayern das Spiel machen und lauerte seinerseits auf Konter. Defensiv standen die Wolfsburger zunächst gut, doch zu schnell ging die Kugel nach Balleroberung wieder verloren. In der 19. Minute hatte Wooyeong Jeong die erste Chance für die Gastgeber, sein Schuss landete jedoch unten links neben dem Tor. Kurz darauf verpasste Robin Ziegele das 2:0 nach einem Freistoß nur knapp.

Der FC Bayern München II um Doppel-Torschütze Kwasi Okyere Wriedt steigt nach acht Jahren wieder in die 3. Liga auf. Kurz nach der Double-Party des deutschen Fußball-Rekordmeister auf dem Marienplatz gewann die zweite Mannschaft des Clubs das Relegations-Rückspiel im wenige Kilometer entfernten Grünwalder Stadion gegen den VfL Wolfsburg II mit 4:1 (2:1). Nach dem 1:3 im Hinspiel bei den Niedersachsen reichte das nach einer nervenaufreibenden Partie für den Aufstieg. Stars wie Franck Ribéry, David Alaba und Serge Gnabry bangten auf der Tribüne mit.

Jubel bei FC Bayern II: Aufstieg in 3. Liga perfekt

Die Bayern hatten mehr vom Spiel, ließen den Ball gut laufen – und belohnten sich nach etwas mehr als einer halben Stunde vor den Augen einiger Profis, die nach der Double-Feier auf dem Marienplatz direkt im Stadion erschienen. Jannik Rochelt kam 19 Meter vor dem VfL-Tor zum Schuss und traf unten links – 1:1. Die Hausherren waren wieder voll drin, die Fans machten auf der Gegengeraden richtig Dampf. Und kurz vor der Pause schlugen die Münchner noch mal zu. Wolfsburgs Torhüter Phillip Menzel verschätzte sich bei einer Ecke von Rochelt, am zweiten Pfosten nickte Mai zum 2:1 ein.

Und die Bayern machten nach der Pause da weiter, wo sie aufgehört hatten, egalisierten das Hinspiel-Ergebnis. Jeong brach auf der rechten Seite durch, legte rüber zu Kwasi Okyere Wriedt, der aus kurzer Distanz zum 3:1 einschob. Den Wolfsburgern war die Unsicherheit anzusehen, von Selbstvertrauen war kaum noch etwas zu spüren, nach vorn ging so gut wie gar nichts mehr. Blaz Kramer hatte in der 62. Minute per Kopf die Chance, setzte den Ball aber drüber. Und dann war es tatsächlich passiert: Nach einem Freistoß bekam der VfL den Ball hinten nicht raus, der zweite Ball landete bei Nicolas Feldhahn, der zunächst an Menzel scheiterte, den Abpraller netzte Wriedt ein.

Die zweite Mannschaft des deutschen Rekordmeisters spielt in der kommenden Saison wieder in der 3. Liga. Im Relegations-Rückspiel gegen Wolfsburg II gelingt den Münchnern ein irres Comeback.

Ich will ja nichts unterschlagen… 4:1 für die Amateure gegen Wolfsburg II – und die Profis flippen völlig aus 😄!#fcbayern @SPORTBILD @BILD_Sport pic.twitter.com/qUpT6HhR1H

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Die VfLer wirkten geschockt, fanden dann aber zu ihrer spielerischen Linie zurück und erarbeiteten sich Torchancen. Zweimal war es Kramer, der per Kopf drüber zielte. Bis zum Schluss warfen die Wolfsburger alles nach vorn. Ziegele hatte den Aufstieg in der 90. Minute auf dem Fuß. Eine Flanke von Julian Justvan erreichte den Innenverteidiger, der den Ball grätschend aus kurzer Distanz an die Latte nagelte. Es reichte nicht mehr. Nach den verpassten Aufstiegen 2014 und 2016 klappte es auch im dritten Anlauf nicht mit dem Sprung in die 3. Liga.

Vor fünf Jahren hatten die Bayern-Amateure letztmals die Chance auf den Aufstieg, verpassten diese damals aber in der Nachspielzeit gegen Fortuna Köln. Diesmal glückte das Happy End.

Bayern II: Hoffmann – Yilmaz, Mai, Awoudja (73. Senkbeil), Köhn – Feldhahn, Will – Rochelt – Jeong (90.+1 Zirkzee), Wriedt (81. Nollenberger), Davies. VfL II: Menzel – Saglam, Klamt, Ziegele, Franke, Neuwirt – Rizzi (60. Möker), May (60. Condé) – Justvan – Kramer, Hanslik. Schiedsrichter: Lasse Koslowski (Berlin). Zuschauer: 7300. Tore: 0:1 (8.) Hanslik, 1:1 (33.) Rochelt, 2:1 (41.) Mai, 3:1 (49.) Wriedt, 4:1 (64.) Wriedt.

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Nach 2014 und 2016 scheiterte der VfL II bereits zum dritten Mal in der Aufstiegsrelegation zur 3. Liga. 2014 hatte es ein 0:0 im Auswärtsspiel bei der SG Sonnenhof Großaspach gegeben, in der Wolfsburg sorgte dann ein Tor des Ex-Bundesliga-Profis Sahr Senesie für die 0:1-Niederlage des VfL. 2016 gab es durch ein Tor von Jannis Pläschke einen 1:0-Sieg im Hinspiel gegen Jahn Regensburg (mit Trainer Heiko Herrlich), das Rückspiel ging 0:2 verloren.

Als Sieger steigen die Bayern neben Waldhof Mannheim (Regionalliga Südwest), dem Chemnitzer FC (Nordost) und Viktoria Köln (West) in die 3. Liga auf.

Weil der VfL II in München gescheitert ist, ist Germania Egestorf/Langreder (Drittletzter der abgelaufenen Regionalliga-Saison) in die Oberliga abgestiegen. Der Lüneburger SK Hansa, der bei einem VfL-Aufstieg den freien Platz in der Regionalliga eingenommen hatte, muss in die Abstiegsrelegation gegen den Oberliga-Zeiten Northeim.

Sport 26.05.19 Jonas Gerdes zum Bayern-Double "Jérôme Boateng hatte so gar keine Lust auf Party" Sie wollten volle Pulle DFB-Pokal? Sollen Sie bekommen! Die Kollegen Stefan Giannakoulis und Ullrich Kroemer haben sich das Bayern-Leipzig-Spektakel live im Berliner Olympiastadion angesehen. Sie hatten trotz Farbverwirrung den vollen Durchblick. Der eine berichtet von einer wundersamen Sinneswandlung der Bayern-Bosse und davon wie sehr der Double-Gewinner seine Klasse beweist. Der andere zog mit den trauernden Leipzigern weiter zum Feiern und hörte, wie Geschäftsführer Oliver Mintzlaff zum nächsten Angriff aufrief. Zu den Artikeln geht es bitte hier und hier entlang.

Update Nach 2011 spielen die Amateure des FC Bayern II in der nächsten Saison wieder in der 3. Liga. Im Rückspiel besiegt der FCB den VfL Wolfsburg II mit 4:1.

Daniel Hanslik brachte die Gäste in München in Führung (8. Minute). Jannik Rochelt (33.) und Lars Lukas Mai (41.) wendeten noch vor der Pause die Partie. Nach dem Seitenwechsel schlug der 24-jährige Wriedt (49./64.) doppelt zu. Der gebürtige Hamburger hatte sich in der regulären Saison mit 24 Treffern schon zum Torschützenkönig gekrönt. In der Schlussphase mussten die Münchner gewaltig zittern, brachten den Vorsprung aber über die Zeit. Als Sieger steigen die Bayern neben Waldhof Mannheim (Regionalliga Südwest), dem Chemnitzer FC (Nordost) und Viktoria Köln (West) in die 3. Liga auf.

Erst das Double, dann der Aufstieg: Die zweite Mannschaft von Bayern München hat für ein perfektes Wochenende des deutschen Fußball-Rekordmeisters gesorgt.

Die Münchner besiegten im Aufstiegs-Rückspiel die Zweitvertretung des VfL Wolfsburg mit 4:1 (2:1) und kehren nach acht Jahren in die 3. Liga zurück (SPORT1-LIVETICKER zum Nachlesen). Das Hinspiel hatte der FC Bayern noch mit 1:3 verloren.

“Ich gratuliere der Mannschaft sehr herzlich”, sagte Bayern-Präsident Uli Hoeneß. “Es ist unheimlich wichtig für uns, dass die zweite Mannschaft jetzt wieder in der 3. Liga spielt, weil der Sprung zu den Profis nicht mehr so groß ist. Das ist für die Entwicklung der Jungs ein wichtiger Schritt!”

Nach dem Scheitern ihrer Gold-Mission haben sich Russlands Eishockey-Stars bei der WM in der Slowakei mit Bronze getröstet. Die "Rote Maschine" des Rekordweltmeisters um NHL-Torschützenkönig Alexander Owetschkin setzte sich 24 Stunden nach dem bitteren 0:1 im Halbfinale gegen Finnland im Spiel um Platz drei mit 3:2 (1:2, 1:0, 0:0, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen gegen Tschechien durch. Für die Sbornaja war es die 47. Medaille in der WM-Geschichte. Den entscheidenden Penalty verwandelte Ilja Kowaltschuk.

Nach der Doublefeier auf dem Rathausbalkon feuerten unter anderem Franck Ribery, David Alaba, Niklas Süle, Serge Gnabry und Sportdirektor Hasan Salihamidzic die “kleinen” Bayern an. 

Die Formel 1 ist zu Gast in Monaco. Auf dem engen Stadtkurs sicherte sich Weltmeister Lewis Hamilton die Pole Position und ist damit der große Favorit auf den Sieg. Direkt neben ihm steht sein Mercedes-Teamkollege Valtteri Bottas, Sebastian Vettel muss von Rang vier abfahren. Ganz bitter lief das Qualifying für Ferrari-Youngster Charles Lecerlc. Mal sehen, ob der von Platz 16 aus noch etwas reißen kann. Los geht's um 15. 10 Uhr im Liveticker bei n-tv.de sowie bei RTL.

Nach einem Riesenbock von Bayern-Abwehrchef Mai und dem frühen Gegentreffer durch Daniel Hanslik (8.) sprach allerdings alles für die Gäste. Jannik Rochelt (33.), Lars Lukas Mai (41.) und Kwasi Okyere Wriedt (49., 64.) drehten aber mit ihren Treffern die Begegnung.

Kai Kazmirek von der LG Rhein-Wied – bei Halbzeit noch Dritter – landete mit 8224 Punkten auf Platz sechs. Auch Siebenkämpferin Carolin Schäfer wurde mit 6426 Punkten Vierte – 43 Zähler fehlten der WM-Zweiten aus Frankfurt/Main zum dritten Platz der Ungarin Xenia Krizsan. Vize-Europameisterin Katarina Johnson- Thompson aus Großbritannien gewann die Konkurrenz mit der Jahresweltbestleistung von 6813 Punkten klar vor Laura Ikauniece aus Lettland (6476).

Nach Abpfiff hielt es dann auch die großen Bayern-Stars um Ribéry und Co. nicht mehr auf ihren Plätzen. Sie jubelten gemeinsam mit der Mannschaft auf dem Platz.

In der Mitte des Zuges wurde extra ein Partywaggon mit Tanzfläche eingerichtet. Der Klub wollte sich mit der Aktion bei den Anhängern bedanken und ließ die Feier in Leipzig auf der großen Festwiese am Stadion ausklingen. Die Stimmung bei den Leipzigern Spielern war schon wieder besser als noch am Vortag nach der 0:3-Niederlage. Nationalspieler Timo Werner scherzte beim Einstieg in den Zug mit Kapitän Willi Orban.

Am Samstag hatte sich der FC Bayern durch ein 3:0 im Pokalfinale gegen RB Leipzig das zwölfte Double der Vereinsgeschichte gesichert.

Vor Bayern München II hatten sich Waldhof Mannheim, der Chemnitzer FC und Viktoria Köln den Aufstieg von der Regionalliga in die 3. Liga gesichert.