Mutmaßlicher Bombenleger muss in Wiesbaden vor Gericht
Prozessbeginn wegen Sprengsatz auf Motorhaube
Wiesbaden (dpa/lhe) – Im Prozess gegen einen mutmaßlichen Bombenleger soll heute das Opfer als Zeuge aussagen. Der damals 46-jährige Mann hatte im April 2018 einen Sprengsatz auf der Motorhaube seines Autos in Wiesbaden entdeckt. Als er die Konstruktion entfernen wollte, explodierte sie. Plastiksplitter und Stahlkugeln seien bis zu 60 Meter weit geflogen. Dabei wurde der Mann leicht an der Hand und im Gesicht verletzt.

Dem 57-jährigen Angeklagten wird versuchter Mord, gefährliche Körperverletzung und Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion vorgeworfen. Laut Anklageschrift ist er der Ex-Geliebte der Ehefrau des Opfers, der nach der Zurückweisung aus Rache gehandelt haben soll. Über seinen Verteidiger kündigte der Angeklagte an, zunächst nicht aussagen zu wollen.

Der Verteidiger des Angeklagten widersprach diesem möglichen Motiv, es könne ebenso möglich sein, dass jemand dem Angeklagten etwas anhängen wollte. Das könnte ein einfaches Mittel sein, den störenden Stalker auszuschalten, warf er in den Raum. Dass das Verbrechen von den Eheleuten fingiert worden sei, hat sich nach Aussage des Ermittlungsleiters aber als völlig abwegig erwiesen. Der Angeklagte beobachtete den Prozess mit ernster, ausdrucksloser Miene. Auch am Tag der Explosion hat er sich nach Zeugenaussage eines Polizisten ohne Widerstand festnehmen lassen. Nervös oder überrascht habe er nicht gewirkt. Über seinen Verteidiger kündigte der Angeklagte an, nicht aussagen zu wollen. Insgesamt sind fünf Verhandlungstage anberaumt.

Eifersucht: Ein Mann soll versucht haben, den Partner seiner früheren Geliebten mit einer Bombe zu töten. Bild: dpa

Aus Eifersucht soll ein Mann versucht haben, den Partner seiner früheren Geliebten mit einem Sprengsatz zu töten. Nun wird dem mutmaßlichen Täter der Prozess gemacht.

Ein 57 Jahre alter Mann soll geplant haben, den Ehemann seiner früheren Geliebten mit einer Rohrbombe umzubringen – seit Mittwoch steht er vor dem Landgericht Wiesbaden. Die Anklage wirft ihm vor, im April 2018 einen selbstgebauten Sprengsatz am Auto seines Opfers platziert zu haben. Als dieser das Objekt von der Motorhaube nehmen wollte, explodierte es.

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Der damals 46 Jahre alte Mann wurde an Hand und Gesicht verletzt und erlitt einen Schock. Dem mutmaßlichen Bombenleger wird versuchter Mord, gefährliche Körperverletzung und Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion vorgeworfen.

Im Prozess gegen einen mutmaßlichen Bombenleger soll heute das Opfer als Zeuge aussagen. Der damals 46-jährige Mann hatte im April 2018 einen Sprengsatz auf der Motorhaube seines Autos in Wiesbaden entdeckt. Als er die Konstruktion entfernen wollte, explodierte sie. Plastiksplitter und Stahlkugeln seien bis zu 60 Meter weit geflogen. Dabei wurde der Mann leicht an der Hand und im Gesicht verletzt.

Zwei Polizisten beschrieben als Zeugen vor Gericht, Plastikteile und Stahlkugeln aus der Sprengkonstruktion hätten bis zu 60 Meter rund um das Auto gelegen. Das Opfer habe ganz, ganz viel Glück, dass die Bombe nicht in seine Richtung explodiert ist, schilderte ein Zeuge. Über seinen Verteidiger kündigte der Angeklagte an, nicht aussagen zu wollen. Insgesamt sind fünf Verhandlungstage anberaumt.

Dem 57-jährigen Angeklagten wird versuchter Mord, gefährliche Körperverletzung und Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion vorgeworfen. Laut Anklageschrift ist er der Ex-Geliebte der Ehefrau des Opfers, der nach der Zurückweisung aus Rache gehandelt haben soll. Über seinen Verteidiger kündigte der Angeklagte an, zunächst nicht aussagen zu wollen.