Frau und Kind aus Deutschland in Höhle tot gefunden - FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung
Teneriffa: Vermisste Deutsche und ihr Sohn tot in Höhle gefunden
Blick auf Teneriffa: Die Leichen wurden bei einer großen Suchaktion in einer Höhle gefunden. Bild: Picture-Alliance

Auf Teneriffa sind die Leichen einer Frau und ihres Sohnes gefunden worden. Der Familienvater war vorher festgenommen worden, nachdem ein zweites Kind des Ehepaars unter Schock aufgegriffen worden war.

 Woher die Familie in Deutschland stammt, blieb zunächst offen. Der Fünfjährige, der kein Spanisch spricht, habe der Polizei aber gesagt, dass der Vater schon seit längerem fest auf Teneriffa gewohnt habe und die in Deutschland wohnende Familie regelmäßig zu Besuch gekommen sei, sagte Adejes Bürgermeister José Miguel Rodríguez Fraga vor Journalisten. Gegen den festgenommenen Mann lägen in Spanien keine Anzeigen wegen häuslicher Gewalt vor. Der Fünfjährige werde von Sozialarbeitern und Psychologen betreut, hieß es.

Eine Mutter aus Deutschland und ihr zehnjähriger Sohn sind tot in einer Höhle auf der spanischen Urlaubsinsel Teneriffa entdeckt worden. Der kleine Bruder des toten Jungen, ein Fünfjähriger, hatte der Polizei zuvor von einem brutalen Angriff des Vaters erzählt. Die Ursache und die Umstände der Todesfälle müssten noch ermittelt werden, sagte ein Justizsprecher am Mittwoch auf Anfrage. Man schließe nicht aus, dass der Vater etwas mit dem Tod der Frau und des älteren Kindes zu tun habe.

Vater auf Teneriffa festgenommen:Mutter und Sohn tot in Höhle entdeckt

Die leblosen Körper der seit Dienstag als vermisst gemeldeten Deutschen seien am Mittwoch gegen 16:30 Uhr im bergigen Hinterland der Gemeinde Adeje gefunden worden, teilte die Polizeieinheit Guardia Civil mit. Der Vater, auch er ein Deutscher, war nach Polizeiangaben schon am Dienstagabend in seiner Wohnung in Adeje festgenommen worden. Der Mann habe nicht kooperiert, erklärte der Vertreter des Madrider Innenministeriums auf den Kanaren, Juan Salvador León. Bei seiner Festnahme habe er zudem heftigen Widerstand geleistet.

Das jüngere Kind war nach Polizeiangaben zuvor von Passanten weinend und unter Schock aufgegriffen worden. Der Fünfjährige habe anschließend der Polizei erzählt, dass der Vater die ganze Familie am Dienstag zur Höhle gebracht und dort sowohl die Mutter als auch die beiden Kinder brutal attackiert habe, berichtete die Onlineausgabe der Zeitung “El País” unter Berufung auf die zuständigen Behörden in der Inselhauptstadt Santa Cruz de Tenerife. Dem Kleinen sei nach eigenen Angaben dann die Flucht gelungen.

Das jüngere Kind war nach Polizeiangaben zuvor von Passanten weinend und unter Schock aufgegriffen worden. Der Fünfjährige habe anschließend der Polizei erzählt, dass der Vater die ganze Familie am Dienstag zur Höhle gebracht und dort sowohl die Mutter als auch die beiden Kinder brutal attackiert habe, berichtete die Onlineausgabe der Zeitung El País unter Berufung auf die zuständigen Behörden in der Inselhauptstadt Santa Cruz de Tenerife. Dem Kleinen sei nach eigenen Angaben dann die Flucht gelungen.

Im Polizeiverhör bestritt der Deutsche den amtlichen Angaben zufolge, für den Tod seiner Frau und seines zehnjährigen Sohnes verantwortlich zu sein. Er habe versichert, hieß es, dass seine Frau und sein Sohn noch am Leben gewesen seien, als er die Höhle verlassen habe. Ein Polizeisprecher sagte auf Anfrage, es gebe noch “sehr vieles zu klären”. 

Santa Cruz de Tenerife – Ein Junge (5) stolpert orientierungslos auf einer Straße durch die raue Berglandschaft Teneriffas, als in Bewohner eines Dorfes finden. Was der Kleine später der Polizei schildert, klingt wie aus einem Horror-Roman. Am Ende finden die Beamten die Mutter (†39) und den Bruder (†10) des Kleinen tot auf. Die beiden wurden seit Dienstag vermisst.

Eine Frau aus Deutschland und ihr zehn Jahre alter Sohn sind tot in einer Höhle auf der spanischen Kanaren-Insel Teneriffa entdeckt worden. Der kleine Bruder des toten Jungen, ein Fünfjähriger, hatte der Polizei zuvor von einem brutalen Angriff des Vaters erzählt.

Der verängstigte Junge erzählte den Beamten, dass er mit seinem Vater Thomas (43), seiner Mutter Silvia und seinem Bruder am Morgen zu einer Höhle gewandert war. Plötzlich soll der Vater seine Familie angegriffen und geschlagen haben. Der Fünfjährige rannte verängstigt fort.

Zwischen 17 und 18 Uhr entdeckt eine Frau den Jungen desorientiert auf der Straße von La Quinta nach Las Moraditas, berichtet die kanarische Website Eldia. Die Frau brachte ihn zu einem Freund, der Deutsch sprechen konnte und übersetzte. Als sie verstand, was der Junge sagte, brachte sie ihn zur örtlichen Polizei.

Das jüngere Kind war nach Polizeiangaben zuvor von Passanten weinend und unter Schock aufgegriffen worden. Der Fünfjährige habe anschließend der Polizei erzählt, dass der Vater die ganze Familie am Dienstag zur Höhle gebracht und dort sowohl die Mutter als auch die beiden Kinder brutal attackiert habe, berichtete die Onlineausgabe der Zeitung "El País" unter Berufung auf die zuständigen Behörden in der Inselhauptstadt Santa Cruz de Tenerife. Dem Kleinen sei nach eigenen Angaben dann die Flucht gelungen. An der Suchaktion hatten nach amtlichen Angaben mehr als 100 Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr, des Zivilschutzes und der Notfalldienste Teneriffas teilgenommen. Auch zwei Hubschrauber wurden eingesetzt.

Beamte der Guardia Civil fanden die Mutter und den großen Bruder am Mittwochabend schließlich tot in der Höhle im Süden der Insel.

Woher die Familie in Deutschland stammt, blieb zunächst offen. Der Fünfjährige, der kein Spanisch spricht, habe der Polizei aber gesagt, dass der Vater schon seit längerem fest auf Teneriffa gewohnt habe und die in Deutschland wohnende Familie regelmäßig zu Besuch gekommen sei, sagte Adejes Bürgermeister José Miguel Rodríguez Fraga vor Journalisten. Gegen den festgenommenen Mann lägen in Spanien keine Anzeigen wegen häuslicher Gewalt vor. Der Fünfjährige werde von Sozialarbeitern und Psychologen betreut, hieß es.

Während der Vater offenbar dauerhaft auf der größten Kanaren-Insel wohnt, lebten die deutsche Ex-Frau und die Söhne nach BILD-Informationen in ihrem Heimatland. Dass die Eltern getrennt waren, wussten die Kinder anscheinend nicht.

Hat die Feuerwehr in Magdeburg ein Familiendrama verhindert? In der Nacht zum Karfreitag befreite sie eine Mutter und ihr Sohn (9).

Gegen 19 Uhr verhaftete die Guardia Civil Vater Thomas in seinem Haus in Adejes, das er vor etwa zwei Jahren gekauft hatte.

Im Polizeiverhör bestritt der Deutsche den amtlichen Angaben zufolge, für den Tod seiner Frau und seines zehnjährigen Sohnes verantwortlich zu sein. Er habe versichert, hieß es, dass seine Frau und sein Sohn noch am Leben gewesen seien, als er die Hölle verlassen habe. Ein Polizeisprecher sagte auf Anfrage, es gebe noch "sehr vieles zu klären".

Der Verdächtige habe bei seiner Festnahme heftigen Widerstand geleistet und kooperiere nicht mit der Polizei, teilte ein Vertreter des Madrider Innenministeriums auf den Kanaren mit. Er bestreitet, etwas mit dem Tod seines zehnjährigen Sohnes und der Mutter zu tun zu haben.

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