Sparkurs in Deutschland: Ford streicht 5000 Stellen - tagesschau.de
Ford streicht 5000 Stellen in in Köln, Saarlouis und Aachen
Der US-Autobauer Ford will im Rahmen seines Sparkurses 5000 Stellen an allen Standorten in Deutschland streichen. Betriebsbedingte Kündigungen soll es aber nicht geben.

Schon im Januar hatte Ford einen massiven Personalabbau und Europa angekündigt. Jetzt erklärte der US-Autobauer, er wolle 5000 Arbeitsplätze in Deutschland abbauen. Die Belegschaft sei bereits informiert worden, teilte eine Unternehmenssprecherin mit.

Ford hatte bereits Anfang Januar angekündigt, sein Europageschäft umzubauen. Zum Umbau gehört demnach auch, weniger profitable Modellreihen einzustellen und Märkte mit schwächerem Potenzial zu überprüfen. Auch vom Stellenabbau im gewerblichen und im kaufmännischen Bereich war am Jahresanfang die Rede.

Ford möchte nach eigenen Angaben “betriebsbedingte Kündigungen vermeiden”, hieß es in einem Brief an die Mitarbeiter, der dem “Kölner Stadt-Anzeiger” vorliegt. Der Jobabbau solle über Abfindungen und Frühverrentungen erreicht werden. Ford will so mindestens 500 Millionen Dollar einsparen.

▶︎ Am Mittwoch hatte außerdem VW den Abbau von 5000 bis 7000 Stellen in der Verwaltung angekündigt. VW hat wie Audi mit dem Betriebsrat eine Beschäftigungssicherung bis 2025 abgeschlossen, die betriebsbedingte Kündigungen ausschließt. Auch VW will verstärkt auf Altersteilzeit setzen.

Betroffen von dem Stellenabbau sind alle drei Standorte Köln, Saarlouis und Aachen. In Köln arbeiten 18.000 Menschen, 200 in Aachen und 6000 im saarländischen Saarlouis. Das ist die Stammbelegschaft – hinzu kommen noch die Leiharbeiter, deren Zahl unklar ist. Die angekündigten Stellenstreichungen betreffen sowohl die Stammbelegschaft als auch die Leiharbeiter.

▶︎ Ford ist nicht der erste Autobauer, der in dieser Woche Stellenstreichungen ankündigt:Erst gestern hatte Audi härtere Sparmaßnahmen bekannt gegeben. Dem Handelsblatt zufolge könnten in den kommenden Jahren bis zu 15 Prozent der rund 90 000 Arbeitsplätze gestrichen werden.

Das Unternehmen habe in den vergangenen zehn Jahren “kein nachhaltig positives Betriebsergebnis erzielen können”, zitiert das Blatt aus dem Schreiben weiter. Dieses sei notwendig, um Ford in Deutschland langfristig eine Perspektive zu geben.

Wie die Unternehmenssprecherin der Nachrichtenagentur AFP mitteilte, sollen die betroffenen Beschäftigten eine Abfindung bekommen oder in Frührente gehen. Das Unternehmen wollte bislang nicht mitteilen, wie stark die drei Standorte betroffen sind.

Zum Umbau gehört demnach auch, “weniger profitable Modellreihen” einzustellen und “Märkte mit schwächerem Potenzial” zu überprüfen. Der Marktanteil des US-Konzerns sinkt in Europa seit Jahren – von rund elf Prozent im Jahr 2006 auf 6,4 Prozent 2018. 

Rund 5000 Arbeitsplätze will Ford in Deutschland einsparen, wie eine Unternehmenssprecherin mitteilte. Damit wird knapp jeder fünfte der mehr als 24 000 Mitarbeiter in Köln, Saarlouis und Aachen seinen Arbeitsplatz verlieren.

Der Autobauer Ford will 5000 Arbeitsplätze in Deutschland abbauen. Der Konzern habe in den letzten zehn Jahren kein nachhaltig positives Betriebsergebnis erzielen können, heißt es zur Begründung der radikalen Sparmaßnahmen.

Das bestätigte ein Ford-Sprecher am Freitag. Der Kölner Stadt-Anzeiger hatte unter Berufung auf ein Schreiben der Geschäftsleitung an die Mitarbeiter zuerst berichtet. Für die Ford-Werke GmbH bedeutet das Strukturkosteneinsparungen von mindestens 500 Millionen Dollar und somit eine Verschlankung der gesamten Organisationsstruktur, zitiert das Blatt aus dem Schreiben. Damit einher geht in Deutschland eine Personalreduzierung um mehr als 5000 Stellen (einschließlich Leiharbeitnehmern).

Ford möchte nach eigenen Angaben betriebsbedingte Kündigungen vermeiden. Der Jobabbau soll über Abfindungen für Beschäftigte bis 49 Jahren und Frühverrentungen von Mitarbeitern über 50 Jahren erreicht werden.

Der Marktanteil des US-Konzerns sinkt in Europa seit Jahren. Von 2006 bis 2018 fiel der Anteil von rund elf Prozent auf 6,4 Prozent.

Die Maßnahmen seien notwendig, um Ford in Deutschland langfristig eine Perspektive zu geben. Das Unternehmen wollte bislang nicht mitteilen, welche Standorte wie stark betroffen sind. Ford Deutschland beschäftigt knapp 18.000 Mitarbeiter in Köln, 6000 in Saarlouis und rund 200 in Aachen.

VW will noch mehr Arbeitsplätze abbauen als bisher geplant. Der Konzern bestätigte am Mittwoch entsprechende Berichte.

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Wir haben als in Kürze 5000 Menschen mit Schlosserausbildung die auf Lokfüher umschulen können. Na dann geht es ja vorwärts.

jetzt kommt die Quittung für die Lobbypolitik der letzten Jahre. Lange dachte die deutsche Autoindustrie das sie unangreifbar ist. Anscheinend hat sie den Anschluss komplett verpennt. Andere waren da hellwach und nun wird es zappenduster. Die ganze Welt entwickelt alternative Antriebe nur hier in Deutschland wird lieber mit Schummelsoftware gearbeitet. Die Zeit des Verbrenners neigt sich dem Ende zu, wie zuvor andere Forbewegungsmittel und Antriebe. Stahlproduktion, Kohleförderung etc. sind schon fast verschwunden oder in andere Länder verlagert worden, und nun wird es die Autoindustrie treffen. Ein hoch auf die Globalisierung. Jammern hilft da nicht viel. Anpacken und selber Techniken entwickeln und dann auch nutzen. Die Welt lacht uns aus.( BER, Transrapid, etc)

weil Strom gespart werden muss, oder vielleicht nur um die teuren LED Lampen an den Mann zu bringen. Jetzt kommt der Knaller indem wir den Stromverbrauch mit dem Wahn der E-Autos ins unermessliche steigern und gleichzeitig zig Tausende Arbeitsplätze abbauen. Der Elektrosmog von den Windrädern scheint plötzlich nicht mehr Gesundheitsschädigend zu sein, aber nach weiteren Jahren werden die Grünen und die DHU auch diese Autos verbieten und der es wird nur noch mit dem Tretrad gefahren.

Wenn die Autoindustrie hustet, hat die restliche Wirtschaft mittlerweile eine Lungenentzündung! Hat nur noch keiner richtig verstanden in Berlin!!

Es tut mir leid um jeden Arbeitsplatz egal bei welchem Autobauer. Aber bedanken könnt ihr euch bei der DUH und bei der Verbotspartei für eure Arbeitslosigkeit bzw Frührente. Hoffe das zu registrieren bei der nächsten Wahl

Die Autobauer haben noch die Möglichkeit Entlassungen sozial Verträglich zu gestalten. Doch in wenigen Wochen werden Zulieferer folgen und Leute entlassen. Diese bekommen dann selten riesige Abfindungen. Am schlimmsten aber wird es zig tausende Leiharbeiter treffen. Die stehen ganz unten, Auch wenn sie bei BMW, Audi und co ihre Brötchen verdient haben, werden sie dann wie der letzte Dreck abgeschoben. Jetzt wirft der Staat unsere Steuergelder zum Fenster raus. Was aber wenn es wieder Millionen Arbeislose gibt? Die heutigen Schüler gehen zu Tausenden auf die Strasse und vernichten damit die Arbeitsplätze ihrer Eltern. Aber das sagt Ihnen ja keiner

…überall Fachpersonal. In den Schulen, Kitas, in der Pflege, im Handwerk ganz besonders. Es gäbe also auch Möglichkeiten für Um-und Weiterschulungen, vom Akademiker bis zum Facharbeiter. Spart letztendlich auch Einwanderungen in unser Land. Und was die E-Autos angeht, ist absolut nicht mein Ding. Hoffentlich fallen einige Firmen nicht damit auf die Nase, denn dann ginge eine Arbeitslosigkeit erst richtig los. Und der Protest würde sich auf die Straße verlagern. Meine Meinung.

Wer jetzt noch GRÜN wählt dem ist nicht mehr zu helfen,denn der macht sich selbst arbeitslos!Diese Politiker sind schuld daran,daß durch ihre Politik jetzt tausende Arbeitsplätze direkt in der Autoindudstrie abgebaut werden.Und der Abbau von weiteren Arbeitsplätzen in den Zulieferfirmen wird nicht Lange auf sich warten lassen.Jetzt muß endlich die DUH verklagt werden wegen Volksschädigung! Dann kann die Politik alle Ideen bezüglich Bau von E-Autos einstampfen,denn Arbeitslose können sich keine E-Autos leisten!Und die, die noch Arbeit haben sollten aus Solidarität mit den Entlassenen ebenfalls solche Autos meiden. Für jeden Arb.Platz der aufgrund der Unverschämtheit der DUH/GRÜNEN verloren geht,müssen den Politkern entsprechend Diäten gekürzt werden.Denn sie sind unfähig da gegenzusteuern

Ich las doch in der letzten Zeit immer, dass die deutsche Wirtschaft boomt ??? Und inzwischen liest man jeden Tag von neuen Entlassungswellen. Haben die Medien uns mal wieder hinters Licht geführt ??? Oder wer hat die Arbeitslosenzahlen-Fake-News verbreitet ??? Werte Medien, was ist los ???

viele Kollegen haben Angst den Job zu verlieren. Die schlechtesten Planungen gehen davon aus das in der schönen neuen Batterieautozeit um 1/3 (und hoffentlich nicht die Hälfte) der Jobs weg sind. Eben Beschäftigung und Wohlstand runter aber dafür wird die Luft besser und es gibt auch einige die das ganz toll finden.