Ein Berg im Allgäu droht zu zerbrechen
Bröseliger Berg: In den Allgäuer Alpen droht ein gewaltiger Felssturz
Ein gigantischer Felssturz droht im Allgäu: Am Hochvogel hat sich ein Spalt im Gestein gefährlich geweitet. (Quelle: Merkur)

Ein gigantischer Felssturz droht im Allgäu: Am Hochvogel hat sich ein Spalt im Gestein gefährlich geweitet. (Quelle: Merkur)

Nach Berechnungen könnten dann bis zu 260 000 Kubikmeter Fels ins Tal stürzen. Doch das bedrohliche Naturschauspiel löst bei den Menschen vor Ort keine Ängste aus. Denn der örtlichen Bevölkerung droht nach Einschätzung der Behörden keine besondere Gefahr. Bereits seit Jahren wird eine gewaltige Felsspalte am Gipfel auf der Grenze zwischen Bayern und Tirol immer größer, erste Felsstürze hat es bereits gegeben. Doch da rund um den 2592 Meter hohen Berg kein bewohntes Gebiet ist, sehen die Behörden auf beiden Seiten der Grenze das langsam fortschreitende Naturschauspiel mit einer gewissen Gelassenheit.

Neben dem Gipfelkreuz bricht in fast 2.600 Meter Höhe ein Berg auseinander: Der Riss an der Spitze des Hochvogel wächst stetig. Experten fürchten, dass der Gipfel bald zu Tal rauscht.

Er ist einer der bekanntesten Berge der Allgäuer Alpen – und könnte bald Geschichte sein. Der Gipfel des Hochvogel wird nach Einschätzung von Experten bald zerbrechen, nach Berechnungen könnten dann bis zu 260.000 Kubikmeter Fels ins Tal stürzen. Das mögliche Szenario löst bei den Menschen vor Ort kaum Ängste aus: Der Bevölkerung droht nach Einschätzung der Behörden keine besondere Gefahr.

Bereits seit Jahren wird eine gewaltige Felsspalte am Gipfel auf der Grenze zwischen Bayern und Tirol immer größer, erste Felsstürze hat es bereits gegeben. Forscher kontrollieren mit Sensoren die Bewegung des Massivs, um den befürchteten großen Felssturz vorhersagen zu können.

Figl sieht das größte Problem darin, dass wohl spätestens nach einem Felssturz der Alpenvereinshütte quasi die Existenzgrundlage entzogen wäre. Das Prinz-Luitpold-Haus lebt vom Hochvogel. Derzeit ist der nördliche Weg von bayerischer Seite über die Schutzhütte zum Berg zwar noch frei, doch im Süden ist der der Klettersteig Bäumenheimer Weg wegen der Steinschlaggefahr schon seit Jahren gesperrt.

Da rund um den 2.592 Meter hohen Berg kein bewohntes Gebiet liegt, sehen die Behörden das Schauspiel mit gewisser Gelassenheit. In der Nähe des Hochvogel-Gipfels gibt es nur das Prinz-Luitpold-Haus, eine fast 140 Jahre alte Schutzhütte des Deutschen Alpenvereins. Sie liege aber so weit entfernt, dass ihr kaum etwas passieren könne, sagt Andreas Kaenders vom Landratsamt Oberallgäu.

In der Nähe des Hochvogelgipfels gibt es nur das Prinz-Luitpold-Haus, eine fast 140 Jahre alte Schutzhütte des Deutschen Alpenvereins auf dem Gemeindegebiet von Bad Hindelang. Die Hütte liegt etwa 750 Höhenmeter unterhalb des Gipfels. Doch sie sei so weit entfernt, dass selbst bei einem Absturz des Gipfels der Schutzhütte kaum etwas passieren könne, sagt Andreas Kaenders vom Landratsamt Oberallgäu.

Die Tiroler Ortschaft Hinterhornbach vor dem 2.592 Meter hohen Hochvogel: Laut der Einschätzung von Experten droht der Siedlung keine Gefahr. (Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Auf österreichischer Seite gebe es gar kein bebautes Gebiet in Nähe, sagt Thomas Figl von der Tiroler Landesgeologie. Wenn es den großen Felssturz gibt, dann wird es bei der Gemeinde Hinterhornbach je nach Wind eine Staubwolke geben, aber das Gebiet ist definitiv nicht gefährdet, sagt er. Die Ortschaft ist mehr als zwei Kilometer Luftlinie vom Berg entfernt.

Auf österreichischer Seite gebe es gar kein bebautes Gebiet, sagt Thomas Figl von der Tiroler Landesgeologie. “Wenn es den großen Felssturz gibt, dann wird es bei der Gemeinde Hinterhornbach je nach Wind eine Staubwolke geben, aber das Gebiet ist definitiv nicht gefährdet”, sagt er. Die Ortschaft ist mehr als zwei Kilometer Luftlinie vom Berg entfernt.

Bad Hindelang – Er ist einer der bekanntesten Berge der Allgäuer Alpen – und könnte bald Geschichte sein. Der Gipfel des Hochvogel wird nach Einschätzung von Experten bald zerbrechen.

Die Felsbewegungen am Hochvogel werden von Forschern überwacht. Demnach ist der Riss am Gipfel derzeit gut 40 Meter lang, 8 Meter tief und 3 Meter breit. Auch im Bereich der Zugspitze sowie in zwei weiteren Regionen in Österreich und Italien werden mit Drohnenflügen und Messtechnik bedrohte Bergregionen kontrolliert.

Doch da rund um den 2592 Meter hohen Berg kein bewohntes Gebiet ist, sehen die Behörden auf beiden Seiten der Grenze das langsam fortschreitende Naturschauspiel mit einer gewissen Gelassenheit. In der Nähe des Hochvogelgipfels gibt es nur das Prinz-Luitpold-Haus, eine fast 140 Jahre alte Schutzhütte des Deutschen Alpenvereins auf dem Gemeindegebiet von Bad Hindelang. Die Hütte liegt etwa 750 Höhenmeter unterhalb des Gipfels. Doch sie sei so weit entfernt, dass selbst bei einem Absturz des Gipfels der Schutzhütte kaum etwas passieren könne, sagt Andreas Kaenders vom Landratsamt Oberallgäu.

Ob der Hochvogel-Gipfel tatsächlich mit großem Getöse sein Ende finden wird, ist unklar. “Es gibt ja schon seit Jahren kleinere und größere Ereignisse”, sagt Landesgeologe Figl. Es sei schwer einzuschätzen, ob die Felsabbrüche weiter schrittweise stattfinden oder doch einmal der ganz große Knall kommt.

Doch da rund um den 2592 Meter hohen Berg kein bewohntes Gebiet ist, sehen die Behörden auf beiden Seiten der Grenze das langsam fortschreitende Naturschauspiel mit einer gewissen Gelassenheit. In der Nähe des Hochvogelgipfels gibt es nur das Prinz-Luitpold-Haus, eine fast 140 Jahre alte Schutzhütte des Deutschen Alpenvereins auf dem Gemeindegebiet von Bad Hindelang. Die Hütte liegt etwa 750 Höhenmeter unterhalb des Gipfels. Doch sie sei so weit entfernt, dass selbst bei einem Absturz des Gipfels der Schutzhütte kaum etwas passieren könne, sagt Andreas Kaenders vom Landratsamt Oberallgäu.

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Besonders spannend ist derzeit für die Forscher allerdings der Berg im Allgäu. Nach Angaben des 3-D-Unternehmens, das dreidimensionale Ansichten des Gipfels erstellt hat, ist der Riss am Gipfel bereits gut 40 Meter lang, acht Meter tief und drei Meter breit. Die Spalte habe sich seit Beginn der Überwachung um etwa 10 Zentimeter pro Jahr geöffnet, haben die Experten registriert. Der massive Spalt am Gipfel des Hochvogels ist ein unübersehbares Indiz für den drohenden Bergsturz, meint 3D-RealityMaps-Gründer Florian Siegert.

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Besonders spannend ist derzeit für die Forscher allerdings der Berg im Allgäu. Nach Angaben des 3-D-Unternehmens, das dreidimensionale Ansichten des Gipfels erstellt hat, ist der Riss am Gipfel bereits gut 40 Meter lang, acht Meter tief und drei Meter breit. Die Spalte habe sich seit Beginn der Überwachung um etwa 10 Zentimeter pro Jahr geöffnet, haben die Experten registriert. Der massive Spalt am Gipfel des Hochvogels ist ein unübersehbares Indiz für den drohenden Bergsturz, meint 3D-RealityMaps-Gründer Florian Siegert.

Der Riss wird immer größer: Der fast 2600 Meter hohe Hochvogel auf der Grenze zwischen Bayern und Österreich bricht langsam auseinander. Experten fürchten, dass der Gipfel bald zu Tal rauscht.

Er ist einer der bekanntesten Berge der Allgäuer Alpen – und könnte bald Geschichte sein. Der Gipfel des Hochvogels wird nach Einschätzung von Experten bald zerbrechen, nach Berechnungen könnten dann bis zu 260.000 Kubikmeter Fels ins Tal stürzen.

Die Felsbewegungen am Hochvogel werden im Rahmen eines Forschungsprojekts zu Risiken im Alpenraum überwacht. An der Studie über Frühwarnsysteme sind die beiden Münchner Universitäten, die Bayerische Akademie der Wissenschaften und das Unternehmen 3D RealityMaps beteiligt. Auch im Bereich der Zugspitze sowie in zwei weiteren Regionen in Österreich und Italien werden mit Drohnenflügen und Messtechnik bedrohte Bergregionen kontrolliert.

Das Szenario löst bei den Menschen vor Ort jedoch kaum Ängste aus: Der Bevölkerung droht nach Einschätzung der Behörden keine besondere Gefahr.

Die Felsbewegungen am Hochvogel werden im Rahmen eines Forschungsprojekts zu Risiken im Alpenraum überwacht. An der Studie über Frühwarnsysteme sind die beiden Münchner Universitäten, die Bayerische Akademie der Wissenschaften und das Unternehmen 3D RealityMaps beteiligt. Auch im Bereich der Zugspitze sowie in zwei weiteren Regionen in Österreich und Italien werden mit Drohnenflügen und Messtechnik bedrohte Bergregionen kontrolliert.

Bereits seit Jahren wird eine gewaltige Felsspalte am Gipfel auf der Grenze zwischen Bayern und Tirol immer größer, erste Felsstürze hat es bereits gegeben. Forscher kontrollieren mit Sensoren die Bewegung des Massivs, um den befürchteten großen Felssturz vorhersagen zu können.

Er ist einer der bekanntesten Berge der Allgäuer Alpen – und könnte bald Geschichte sein. Der Gipfel des Hochvogel wird nach Einschätzung von Experten bald zerbrechen, nach Berechnungen könnten dann bis zu 260.000 Kubikmeter Fels ins Tal stürzen. Doch das bedrohliche Naturschauspiel löst bei den Menschen vor Ort keine Ängste aus. Denn der örtlichen Bevölkerung droht nach Einschätzung der Behörden keine besondere Gefahr.

Da rund um den 2592 Meter hohen Berg kein bewohntes Gebiet liegt, sehen die Behörden das Schauspiel mit gewisser Gelassenheit. In der Nähe des Hochvogel-Gipfels gibt es nur das Prinz-Luitpold-Haus, eine fast 140 Jahre alte Schutzhütte des Deutschen Alpenvereins. Sie liege aber so weit entfernt, dass ihr kaum etwas passieren könne, sagt Andreas Kaenders vom Landratsamt Oberallgäu.

Auf österreichischer Seite gebe es gar kein bebautes Gebiet, sagt Thomas Figl von der Tiroler Landesgeologie. “Wenn es den großen Felssturz gibt, dann wird es bei der Gemeinde Hinterhornbach je nach Wind eine Staubwolke geben, aber das Gebiet ist definitiv nicht gefährdet”, sagt er. Die Ortschaft ist mehr als zwei Kilometer Luftlinie vom Berg entfernt.

Die Felsbewegungen am Hochvogel werden von Forschern überwacht. Demnach ist der Riss am Gipfel derzeit gut 40 Meter lang, acht Meter tief und drei Meter breit. Auch im Bereich der Zugspitze sowie in zwei weiteren Regionen in Österreich und Italien werden mit Drohnenflügen und Messtechnik bedrohte Bergregionen kontrolliert.

Ob der Hochvogel-Gipfel tatsächlich mit großem Getöse sein Ende finden wird, ist unklar. “Es gibt ja schon seit Jahren kleinere und größere Ereignisse”, sagt Landesgeologe Figl. Es sei schwer einzuschätzen, ob die Felsabbrüche weiter schrittweise stattfinden oder doch einmal der ganz große Knall kommt.