Angeklagte trotz Haftstrafen frei
Urteil in Kiel: Millionenraub aus Geldtransporter – Freiheitsstrafen
Trotz der Verurteilung zu einer mehrjährigen Haftstrafe wegen des spektakulären Millionenraubs aus einem Geldtransporter sind der Fahrer und dessen Komplize vorerst wieder auf freiem Fuß. Die Große Strafkammer des Kieler Landgerichts setzte am Dienstag mit dem Urteil den Vollzug der Haftbefehle gegen beide Angeklagte vorerst aus. Allerdings müssen sich beide Männer zwei Mal pro Woche bei der Polizei melden und ihre Ausweise abgeben.

Die 41 Jahre alte Fahrer und dessen 48 Jahre alter Komplize verließen mit strahlenden Gesichtern das Gericht. Sie waren zuvor noch in Handschellen in den Saal gebracht worden. Die Fluchtgefahr schätzten die Richter angesichts der Auflagen und der stabilen privaten Verhältnisse der geständigen Angeklagten als sehr gering ein. Beide wohnen in Hamburg und sind Familienväter. Eine sofortige Beschwerde der Staatsanwaltschaft hatte die Kammer zuvor zurückgewiesen.

Die Große Strafkammer des Kieler Landgerichts setzte am Dienstag mit dem Urteil den Vollzug der Haftbefehle gegen beide Angeklagte vorerst aus. Allerdings müssen sich beide Männer zwei Mal pro Woche bei der Polizei melden und ihre Ausweise abgeben. Die Fluchtgefahr schätzten die Richter angesichts der Auflagen und der stabilen privaten Verhältnisse der geständigen Angeklagten als sehr gering ein. Beide wohnen in Hamburg und sind Familienväter.

2,4 Mio. Euro Bargeld gestohlen – Urteil nach Geldtransporter-Überfall

Die Angeklagten saßen seit März in Untersuchungshaft. Das Landgericht sah es als erwiesen an, dass die beiden Männer Anfang Januar während einer Tour von Hamburg nach Kiel rund 2,4 Millionen Euro Bargeld aus dem Geldtransporter in ein anderes Fahrzeug umluden. Für diesen Diebstahl mit Waffen verhängte das Gericht Freiheitsstrafen von drei Jahren und zehn Monaten gegen den Fahrer. Das Strafmaß gegen seinen Komplizen wurde auf drei Jahre und drei Monate Haft festgelegt.

Das Kieler Landgericht sah es am Dienstag als erwiesen an, dass beide Männer bewaffnet Anfang Januar während einer Tour von Hamburg nach Kiel rund 2,4 Millionen Euro Bargeld aus dem Geldtransporter in ein anderes Auto umluden. Die Beute wurde im März – bis auf fehlende 87 000 Euro – bei den Angeklagten sichergestellt und dem Sicherheitsunternehmen zurückgegeben. Beide Männer waren zuvor wochenlang observiert worden.

Die Beute war mit Ausnahme von 87.000 Euro im März bei den geständigen Angeklagten sichergestellt und dem Sicherheitsunternehmen zurückgegeben worden. Beide Männer waren zuvor wochenlang observiert worden.

Das Gericht blieb mit seinem Urteil deutlich unter dem Antrag des Staatsanwalts, der sechs Jahre für den Fahrer und fünf Jahre und neun Monate für den Mitangeklagten gefordert hatte. Der Ankläger will nun Revision prüfen. Die Verteidigung hatte wegen Unterschlagung Bewährungsstrafen gefordert.

Das Gericht blieb mit seinem Urteil deutlich unter dem Antrag des Staatsanwalts, der sechs Jahre für den Fahrer und fünf Jahre und neun Monate für den Mitangeklagten gefordert hatte. Der Ankläger will nun Revision prüfen. Die Verteidigung hatte wegen Unterschlagung Bewährungsstrafen gefordert.

Laut Urteil müssen die Männer der Sicherheitsfirma nun rund 92.000 Euro Schadenersatz leisten. Das Gericht sprach dem Unternehmen aber eine deutliche Mitschuld an der Tat zu: Es habe es den Angeklagten leicht gemacht, sagte der Vorsitzende Richter Michael Scheck. So sei etwa der Bundesbank-Modus nicht wie vorgeschrieben eingeschaltet gewesen, der ein unbemerktes Öffnen der Heckklappe unmöglich gemacht hätte. Zudem hätte der Fahrer besser kontrolliert werden müssen, weil die Firma gegen ihn bereits in anderem Zusammenhang ermittelte.

Trotz der Verurteilung zu einer mehrjährigen Haftstrafe (der Fahrer: drei Jahre und zehn Monate, sein Komplize für drei Jahre und drei Monate) sind der Fahrer und dessen Komplize vorerst wieder auf freiem Fuß.

Die Rolle des nicht angeklagten Beifahrers sah das Gericht durchaus kritisch. Es sei nicht ausgeschlossen, dass der Mann in Details der Tat eingebunden gewesen sei, sagte der Vorsitzende Richter. Auch hätte er mit fast geschlossenen Augen im Tatfahrzeug sitzen müssen, um nicht zu sehen, dass eine Straftat begangen werde.

Kiel – Für einen spektakulären Millionenraub auf einen Geldtransporter sind der Fahrer und ein Komplize zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden.

Der Mann hatte vor Gericht die Aussage verweigert. Die Ermittlungen gegen ihn waren von der Staatsanwaltschaft nach der wochenlangen Überwachung eingestellt worden. Die Angeklagten dagegen wurden verhaftet. Fahrer und Beifahrer sowie ein Einsatzleiter der Sicherheitsfirma wurden nach der Tat fristlos entlassen. Die Beute war bei den Angeklagten in eigens angeschafften Gebrauchtfahrzeugen und zu Hause in Plastiktüten und einem Kaffeebecher entdeckt worden.

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Die 41 Jahre alte Fahrer und dessen 48 Jahre alter Komplize verließen mit strahlenden Gesichtern das Gericht. Sie waren zuvor noch in Handschellen in den Saal gebracht worden. Die Fluchtgefahr schätzten die Richter angesichts der Auflagen und der stabilen privaten Verhältnisse der geständigen Angeklagten als sehr gering ein. Beide wohnen in Hamburg und sind Familienväter. Eine sofortige Beschwerde der Staatsanwaltschaft hatte die Kammer zuvor zurückgewiesen.

Zudem hätte der Fahrer besser kontrolliert werden müssen, weil die Firma gegen ihn bereits in anderem Zusammenhang ermittelte.

Die Angeklagten saßen seit März in Untersuchungshaft. Das Landgericht sah es als erwiesen an, dass die beiden Männer Anfang Januar während einer Tour von Hamburg nach Kiel rund 2,4 Millionen Euro Bargeld aus dem Geldtransporter in ein anderes Fahrzeug umluden. Für diesen Diebstahl mit Waffen verhängte das Gericht Freiheitsstrafen von drei Jahren und zehn Monaten gegen den Fahrer. Das Strafmaß gegen seinen Komplizen wurde auf drei Jahre und drei Monate Haft festgelegt.

Die Beute war mit Ausnahme von 87.000 Euro im März bei den geständigen Angeklagten sichergestellt und dem Sicherheitsunternehmen zurückgegeben worden. Beide Männer waren zuvor wochenlang observiert worden.

Im Prozess um einen Millionen-Raub aus einem Geldtransporter an einer Tankstelle in Kirchbarkau (Kreis Plön) hat das Landgericht Kiel ein Urteil gefällt. Das Landgericht sah es als erwiesen an, dass die beiden Männer Anfang Januar während einer Tour von Hamburg nach Kiel rund 2,4 Millionen Euro Bargeld aus dem Geldtransporter in ein anderes Fahrzeug umluden. Für diesen Diebstahl mit Waffen verhängte das Gericht Freiheitsstrafen von drei Jahren und zehn Monaten gegen den 41-jährigen Fahrer. Das Strafmaß gegen seinen 48-jährigen Komplizen wurde auf drei Jahre und drei Monate Haft festgelegt. Damit blieb das Gericht unter den von der Staatsanwaltschaft geforderten Strafen. Die Anklagebehörde hatte sich für sechs beziehungsweise fünf Jahre und neun Monate ausgesprochen – die Verteidiger hatten Bewährungsstrafen gefordert.

Das Gericht blieb mit seinem Urteil deutlich unter dem Antrag des Staatsanwalts, der sechs Jahre für den Fahrer und fünf Jahre und neun Monate für den Mitangeklagten gefordert hatte. Der Ankläger will nun Revision prüfen. Die Verteidigung hatte wegen Unterschlagung Bewährungsstrafen gefordert.

Überfall auf Geldtransporter Polizei stellt Teil der Zwei-Millionen-Beute sicher Laut Urteil müssen die Männer der Sicherheitsfirma nun rund 92.000 Euro Schadenersatz leisten. Das Gericht sprach dem Unternehmen aber eine deutliche Mitschuld an der Tat zu: Es habe es den Angeklagten leicht gemacht, sagte der Vorsitzende Richter Michael Scheck. So sei etwa der Bundesbank-Modus nicht wie vorgeschrieben eingeschaltet gewesen, der ein unbemerktes Öffnen der Heckklappe unmöglich gemacht hätte. Zudem hätte der Fahrer besser kontrolliert werden müssen, weil die Firma gegen ihn bereits in anderem Zusammenhang ermittelte.

Die Rolle des nicht angeklagten Beifahrers sah das Gericht durchaus kritisch. Es sei nicht ausgeschlossen, dass der Mann in Details der Tat eingebunden gewesen sei, sagte der Vorsitzende Richter. Auch hätte er mit fast geschlossenen Augen im Tatfahrzeug sitzen müssen, um nicht zu sehen, dass eine Straftat begangen werde.

Die Rolle des nicht angeklagten Beifahrers sah das Gericht durchaus kritisch. Es sei nicht ausgeschlossen, dass der Mann in Details der Tat eingebunden gewesen sei, sagte der Vorsitzende Richter. Auch hätte er mit fast geschlossenen Augen im Tatfahrzeug sitzen müssen, um nicht zu sehen, dass eine Straftat begangen werde. Der Mann hatte vor Gericht die Aussage verweigert. Die Ermittlungen gegen ihn waren von der Staatsanwaltschaft nach der wochenlangen Überwachung eingestellt worden.

Geldtransporter Und plötzlich sind zwei Millionen Euro weg Der Mann hatte vor Gericht die Aussage verweigert. Die Ermittlungen gegen ihn waren von der Staatsanwaltschaft nach der wochenlangen Überwachung eingestellt worden. Die Angeklagten dagegen wurden verhaftet. Fahrer und Beifahrer sowie ein Einsatzleiter der Sicherheitsfirma wurden nach der Tat fristlos entlassen. Die Beute war bei den Angeklagten in eigens angeschafften Gebrauchtfahrzeugen und zu Hause in Plastiktüten und einem Kaffeebecher entdeckt worden.

Im Fall eines spektakulären Millionenraubs aus einem Geldtransporter hat das Landgericht Kiel zwei Männer verurteilt. Doch auch dem Sicherheitsunternehmen sprach es eine Mitschuld zu.

Die gestohlene Millionensumme wurde dem Unternehmen inzwischen zurückgegeben – bis auf 87.000 Euro. Die beiden Täter hatten von dem Geld unter anderem Gebrauchtwagen gekauft, in denen sie ihre Beute versteckten. Sie wurden wochenlang von der Polizei überwacht und schließlich festgenommen, als sich die Hinweise verdichteten, dass sie für den Millionenraub verantwortlich sind.

Das Landgericht Kiel hat zwei Männer wegen eines spektakulären Millionenraubes zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Trotzdem sind der Fahrer eines Geldtransporters und sein Komplize vorerst wieder auf freiem Fuß.

Über Wochen hatte der Fall Anfang des Jahres für Schlagzeilen gesorgt: Auf dem Weg von Hamburg nach Kiel verschwanden 2,4 Millionen Euro aus einem Geldtransporter. Ende März konnten die Ermittler den größten Teil der Beute wiederfinden. Seit Anfang September wurde der Fall vor dem Landgericht Kiel verhandelt.

Das Gericht verhängte Freiheitsstrafen von drei Jahren und zehn Monaten gegen den Fahrer. Das Strafmaß gegen seinen Komplizen wurde auf drei Jahre und drei Monate Haft festgelegt. Die Große Strafkammer setzte mit dem Urteil den Vollzug der Haftbefehle gegen die beiden Männer vorerst aus. Allerdings müssen sie sich zwei Mal pro Woche bei der Polizei melden und ihre Ausweise abgeben.

Das Landgericht Kiel hat im Prozess um einen ausgeraubten Geldtransporter die beiden Täter zu jeweils mehr als drei Jahren Haft verurteilt. Insgesamt hatten die Täter 2,4 Millionen Euro erbeutet.

Die 41 Jahre alte Fahrer und sein 48 Jahre alter Komplize waren zuvor noch in Handschellen in den Saal gebracht worden. Die Fluchtgefahr schätzten die Richter angesichts der Auflagen und der stabilen privaten Verhältnisse der geständigen Angeklagten als sehr gering ein. Beide wohnen in Hamburg und sind Familienväter. Eine sofortige Beschwerde der Staatsanwaltschaft wies die Kammer zurück.

Am 24. Januar sind auf merkwürdige Weise 2,3 Millionen Euro aus einem Geldtransporter verschwunden, der auf dem Weg von Hamburg nach Kiel war. Die Ermittler tappen offenbar weiter im Dunkeln. mehr

Die Angeklagten saßen seit März in Untersuchungshaft. Das Landgericht sah es als erwiesen an, dass die beiden Männer Anfang Januar während einer Tour von Hamburg nach Kiel rund 2,4 Millionen Euro Bargeld aus dem Geldtransporter in ein anderes Fahrzeug umluden.

Die Beute war mit Ausnahme von 87.000 Euro im März bei den Tätern sichergestellt und dem Sicherheitsunternehmen zurückgegeben worden. Beide Männer waren zuvor wochenlang observiert worden.

Das Gericht blieb mit seinem Urteil deutlich unter dem Antrag des Staatsanwalts, der sechs Jahre für den Fahrer und fünf Jahre und neun Monate für den Mitangeklagten gefordert hatte. Der Ankläger will nun Revision prüfen. Die Verteidigung hatte wegen Unterschlagung Bewährungsstrafen gefordert.

Laut Urteil müssen die Männer der Sicherheitsfirma nun ungefähr 92.000 Euro Schadenersatz leisten. Das Gericht sprach dem Unternehmen aber eine deutliche Mitschuld an der Tat zu: Es habe es den Angeklagten leicht gemacht, sagte der Vorsitzende Richter Michael Scheck. So sei etwa der “Bundesbank-Modus” nicht wie vorgeschrieben eingeschaltet gewesen, der ein unbemerktes Öffnen der Heckklappe unmöglich gemacht hätte. Zudem hätte der Fahrer besser kontrolliert werden müssen, weil die Firma gegen ihn bereits in anderem Zusammenhang ermittelte.