Samsungs seltsames Falthandy: Hoffentlich kommt das so nicht auf den Markt
Widersprüchliche Meldungen: Galaxy S8 und Galaxy Note 8 auf dem Abstellgleis? [Update]
Ein faltbares Smartphone: Nun wurden erste Infos zur Preisgestaltung des Samsung Galaxy F bekannt. (Quelle: Puls 4)

Samsungs faltbares Smartphone: Während das Galaxy 7 im Preis immer mehr sinkt, gibt es jetzt erste Infos zum neuen Smartphone. (Quelle: Puls 4)

Samsungs faltbares Smartphone: Galaxy F wohl für über 1500 Euro

Der Straßenpreis des zwei Jahre alten Samsung Galaxy S7 hat einen neuen Tiefstand erreicht: Mittlerweile geht das ehemalige Flaggschiff für unter 300 Euro über den Ladentisch. Hier erfahren Sie, was das Smartphone kann. 

Jahr für Jahr bringt Samsung ein neues Modell seiner beliebten Galaxy-S-Reihe heraus. Dementsprechend schnell fallen die Preise für Vorgängermodelle. Das zwei Jahre alte Samsung Galaxy S7 ist vielerorts sogar für unter 300 Euro zu haben, wie Chip.de berichtet. Günstige Angebote finden sich unter anderem bei eBay, Amazon, Notebooksbilliger.de, Saturn und Media Markt. 

Bis jetzt hat Samsung nur einen sehr vagen Blick auf sein neues Wunder-Smartphone ermöglicht: Samsung zeigt sein erstes faltbares Smartphone mit Infinity Flex Display. Der faltbare Touchscreen heißt Infinity Flex Display, der äußere Touchscreen ist 4,58 Zoll groß, der innere auseinandergeklappte Touchscreen misst 7,3 Zoll.

Das ehemalige Flaggschiff wurde im März 2016 vorgestellt. Als eines der ersten Smartphones unterstützte das Samsung Galaxy S7 schnelles und induktives Aufladen. Allerdings ist es dabei immer noch deutlich langsamer als die neuen Topmodelle. Chip.de gibt die Ladezeit der 3.000 mAh-Batterie mit einer Stunde, 43 Minuten an. Mit vollem Akku soll das Smartphone bis zu gut neun Stunden lang durchhalten. Außerdem ermöglichte das S7 erstmals eine großzügigere Speicherplatzerweiterung um bis zu 256 GB durch eine microSD-Karte. 

Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap News Agency hat den angeblichen Namen, den voraussichtlichen Preis und das Datum des vermutlichen Verkaufsstarts des ersten faltbaren Samsung-Smartphones veröffentlicht. Yonhap beruft sich bei seinem Bericht auf Quellen aus der Industrie.

Mit dem 2,6 GHz Achtkern-Prozessor (Exynos 8890) und vier Gigabyte (4 GB) Arbeitsspeicher zählte das Samsung Galaxy S7 vor zwei Jahren noch zu den schnellsten Smartphones auf dem Markt. Inzwischen spielt es nur noch im oberen Mittelfeld mit. 

Zum Vergleich: Das iPhone XS Max ist lediglich mit 512 GB internem Speicher noch etwas teurer: 1649 Euro. Doch bereits das iPhone XS Max mit 256 GB würde mit 1419 Euro sogar etwas weniger kosten als das Galaxy F.

Das Update auf Android 8 (Oreo) hat das zwei Jahre alte Smartphone schon erhalten. Damit ist auch das Betriebssystem auf einem relativ aktuellen Stand. Ob das neue Android Pie nachgereicht werden soll, ist unklar. 

Mehr zu Design, Prozessor- und der Kameraleistung erfahren Sie in dem t-online.de Testbericht von 2016. Die Fotoshow zeigt unter anderem, wie sich die Kamera bei schlechten Lichtverhältnissen schlägt. 

​Das Samsung Galaxy S7 kostete zur Markteinführung knapp 700 Euro. Die heutigen Spitzenmodelle starten deutlich teurer. Das Samsung Galaxy Note 9 etwa knackte in seiner teuersten Ausführung die 1.000 Euro-Marke.

Auch interessant : Das erste faltbares Smartphone kommt auf den Markt – und es ist nicht von Samsung

Doch oftmals lohnt es sich, nur ein paar Monate zu warten: Schon kurz nach dem Marktstart sind die neuen Top-Modelle von Samsung deutlich günstiger zu haben. Spätestens, wenn das Nachfolgermodell vorgestellt wird, purzeln die Preise massiv. 

Beide Hersteller statten ihre Premium-Phones mit einem Desktop-Modus aus, in dem sie sich zum Arbeiten – und natürlich auch zum Spielen – mit einem großen Display verbinden lassen. Das Smartphone-Display dient derweil als Maus-Pad und virtuelle Tastatur. Das Galaxy Note 9 benötigt im Gegensatz zu älteren Galaxy-Smartphones für den Desktop-Betrieb nicht mehr das Samsung DeX Pad, ein HDMI-Kabel reicht. Die 99 Euro teure Docking-Station erweitert das Note 9 aber um zwei Standard-USB-Anschlüsse, beispielsweise für Maus und Tastatur, und lädt das Galaxy Note 9 gleichzeitig auf. Über die reine Kabelverbindung wird das Smartphone natürlich nicht geladen und kann allenfalls per Bluetooth mit einer vollwertigen Tastatur oder Maus verbunden werden. ​Für Huaweis Easy Projection wird ebenfalls nur ein handelsübliches Kabel benötigt. Alternativ bietet auch Huawei ein USB-C-Dock an. Mehr zum Thema Desktop-Modus auf Smartphones erfahren Sie im Beitrag Smartphone als PC-Ersatz: Desktop-Lösungen im Vergleich​.

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Zum Abschluss noch ein paar Gemeinsamkeiten: Anders als das Gros aktueller Smartphones setzen beide Hersteller nicht auf Qualcomms hochperformanten Snapdragon 845. Der Kirin 980 im Mate 20 Pro stammt ebenso wie der Exynos 9810 im Galaxy Note 9 aus eigener Schmiede. Wenn die Hardware vollständig aus einer Hand kommt, ist das Set erfahrungsgemäß besonders gut abgestimmt, was beide in einschlägigen Benchmark-Tests belegen. Beide Smartphones unterstützen mit jeweils 6 Gigabyte Arbeitsspeicher schnelle Wechsel zwischen mehreren geöffneten Apps, beide besitzen für Apps und Daten 128 Gigabyte UFS 2.1 Flash-Speicher – beide kosten 999 Euro. Wenn es um die Wahlmöglichkeiten geht, macht Samsung den letzten Stich: während das Mate 20 Pro in Deutschland nur in der genannten Konfiguration erhältlich ist, bietet Samsung das Note 9 zusätzlich in einer Variante mit 8 GB RAM und 512 Gigabyte für Daten. Der üppige Speicher treibt den Preis dann allerdings auf 1249 Euro hoch.

Samsung hat gestern nicht nur ein flexibles Display vorgestellt, sondern auch gleich eine neue Benutzeroberfläche. Jetzt stellt sich heraus, dass der Konzern diese nur bei seinen sehr aktuellen Flaggschiffen zum Einsatz kommen lässt. Selbst das Galaxy S8 (Plus) und das Galaxy Note 8 gehen leer aus – obwohl sie noch nicht mal zwei Jahre alt sind. Zwar hat sich Samsung mittlerweile geäußert, die Informationslage bleibt aber unübersichtlich. 

Auch wenn es hier und da noch hakelt, die Echtzeit-Videomodulation beispielsweise noch nicht perfekt ist oder der Finger-Scanner für die (einmalige) Erfassung noch etwas länger braucht als frühere Scanner, muss man Huawei testieren, dass sie in vielen Bereichen innovativ unterwegs sind und in diesem Bereich aktuell mehr leisten als Samsung. Hinsichtlich der Kamera lässt sich dennoch keine eindeutige Empfehlung aussprechen: Über die auf beiden Seiten hervorragende Bildqualität hinaus muss jeder Fotograf für sich abwägen, welche der gebotenen Innovationen ihm persönlich den größeren Nutzen bringt. Eine Entscheidung bleibt auch darüber hinaus individuellen Schwerpunkten vorbehalten: Der zum Galaxy Note 9 gehörige S Pen ist ein Alleinstellungsmerkmal mit hohem produktiven Nutzen; den wichtigen Laufzeitvergleich dagegen gewinnt wieder klar das Mate 20 Pro.

Update, 11.11.2018, 13:37 Uhr: Die Informationslage wird immer widersprüchlicher. Android Authority zufolge soll die One UI doch auf das Galaxy S8 (Plus) und Galaxy Note 8 kommen. Woher diese Information kommt, konnten die Kollegen nicht verraten. Dem Gegenüber steht die Aussage der Samsung-PR (unten), die explizit nur das Galaxy S9 (Plus) und Note 9 erwähnt.

Der reaktionsschnelle Fingerabdrucksensor im Galaxy Note 9 arbeitet sehr zuverlässig. Zusätzlich kann man bei Samsung eine Gesichtserkennung nutzen, die aber gegenüber dem Finger-Scan als weniger sicher gilt. Um Betrugsversuche zu erschweren oder gar unmöglich zu machen, ergänzt Huawei die Frontkamera des Mate 20 Pro nach dem Vorbild von Apple um eine Sensorphalanx und scannt damit nach eigenen Angaben etwa 30.000 Gesichtspunkte. Die Erkennung funktionierte im connect-Test auch in unterschiedlichen Lichtsituationen und Winkeln problemlos. Anders als Apple wirft Huawei den Fingerprint-Scanner nicht über Bord, sondern integriert einen neuartigen Scanner direkt in den Touchscreen. Die Einrichtung dauerte in unserem Test etwas länger als von Huawei gewohnt, die Erkennung ließ im Alltag aber keine Verzögerung erkennen.

Update, 10.11.2018, 12:09 Uhr: GIGA hat bei Samsungs Pressestelle um ein Statement gebeten und folgende Antwort erhalten: „Wir freuen uns, in diesem Jahr das One UI Beta-Programm für ausgewählte Samsung Galaxy Nutzer in den USA, Deutschland und Korea zur Verfügung zu stellen. Das offizielle Software-Update wird ab Anfang nächsten Jahres zunächst für das Galaxy S9, S9+ und das Note9 verfügbar sein und im Laufe der Zeit auf weitere Länder in Europa und Asien ausgedehnt werden.“ Demnach erhalten das Galaxy S8 (Plus) und Galaxy Note 8 tatsächlich nicht die neue One UI ab Anfang 2019. Ob Samsung die Geräte womöglich zu einem späteren Zeitpunkt versorgt, lässt sich aus der Stellungnahme weder ausschließen noch bestätigen.

Samsung geht die Belichtung bei schwierigen Lichtverhältnissen anders an. Anstatt auf mehr Pixel zu setzen, feilt Samsung an den Einsatzbedingungen für den Kamerasensor. Mit Erfolg, wie auch hier die Ergebnisse im connect-Labor eindrucksvoll unterstreichen. Neben einem Zweifach-Teleobjektiv mit einer Blende von f/2.4 und optischer Bildstabilisierung setzt Samsung ein Standard-Weitwinkelobjektiv ein, das dank einer ausgeklügelten Mechanik mit zwei verschiedenen Blenden arbeiten kann: auf schwaches Licht, der Schwellwert liegt bei etwa 100 Lux, reagiert die Kamera automatisch mit der größeren Blende von f/1.5, bei normalem Licht erhöht eine 2.4er Blende die Tiefenschärfe. Wer selbst entscheiden will, kann die Blende im Pro-Modus der Kamera manuell wählen.

Update, 9.11.2018, 11:20 Uhr: Dem bekannten Leaker „Ice universe“ auf Twitter zufolge sollen das Galaxy S8 (Plus) und Galaxy Note 8 doch die One-UI-Benutzeroberfläche erhalten. Diese Meldung, so der Insider, stamme von einem Samsung-Mitarbeiter. GIGA hat bei Samsung nachgefragt und um eine offizielle Stellungnahme gebeten. Sobald wir neue Informationen erhalten, werden wir den Artikel aktualisieren.

Mit der One UI hat Samsung gestern eine völlig neue Benutzeroberfläche präsentiert. Diese soll nicht nur den Einsatz von flexiblen Displays vereinfachen, sondern auch bei ganz normalen Smartphones zum Einsatz kommen. Was Samsung unter „normal“ versteht, ist jetzt durchgesickert. Allem Anschein nach wird die neue Oberfläche nur bei der aktuellen Handy-Generation zum Einsatz kommen. Im Klartext: Die Samsung One UI kommt auf das neue Galaxy Note 9, das Galaxy S9 und das größere Galaxy S9 Plus. Alle Smartphones sind in diesem Jahr veröffentlicht worden. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass selbst Top-Handys des vergangenen Jahres wie das Galaxy Note 8 oder das Galaxy S8 nicht bedient werden. Es ist gerade mal etwas mehr als ein Jahr her, dass das Galaxy Note 8 auf den Markt kam. Von der unverbindlichen Preisempfehlung von 999 Euro ist mittlerweile nicht mehr viel übrig*.

Huawei verbaut im Mate 20 Pro drei Kameras mit unterschiedlichen Brennweiten. Erstmals bietet eine Smartphone-Kamera somit verlustfreie Aufnahmen für drei Kleinbild-Adäquate. Der Hauptsensor (27 mm) löst mit 40 Megapixeln auf, das Dreifach-Tele (83 mm) mit 8, der Superweitwinkel-Bereich (16 mm) wird mit 20 Megapixeln erfasst. Auf schwaches Umgebungslicht reagiert Huawei mit dem so genannten “Quad-Binning”, bei dem je 4 Pixel zusammengefasst werden. Dadurch erhöht sich einerseits die Lichtmenge je resultierendem Bildpunkt, auf der anderen Seite sinkt bei diesen Aufnahmen allerdings die Auflösung von 40 auf 10 Megapixel.

Warum sich der Konzern mit der neuen One UI ausschließlich auf die aktuelle Generation konzentrieren möchte, wurde nicht offiziell kommuniziert. Da es sich um ein Samsung-eigenes Update handelt, ist der Konzern auch nicht an etwaige Garantien für Updates des Betriebssystems gebunden.

Über den Pro-Modus hinaus bringen beide Kameras eine reichhaltige Software mit, die in beiden Fällen auch von den KI-Prozessoren der Systemchips profitiert. Das Note 9 gibt beispielsweise einen Hinweis aus, wenn die Bildanalyse ergibt, dass jemand während der Aufnahme geblinzelt hat. Huawei auf der anderen Seite nutzt die KI-Einheit auf dem Kirin 980 unter anderem für einen Live-Filter, der beim Videodreh den Hintergrund Schwarz-Weiß aufzeichnet, während die Person im Vordergrund farbig bleibt. Im Test arbeitete der Filter noch nicht perfekt, belegte aber dennoch eindrucksvoll das Potenzial des Kirin 980.

Samsung möchte die One UI noch in diesem Monat im Rahmen einer offenen Beta unter die Leute bringen. Zu den ausgewählten Test-Märkten gehören neben den USA und Südkorea auch Deutschland. Weitere Länder sollen bald folgen. Mit einer finalen Version soll schon im Januar 2019 gerechnet werden. Zu diesem Zeitpunkt wird das Update dann an Besitzer eines Galaxy S9 (Plus) und Galaxy Note 9 verteilt.

Im Zusammenhang mit flexiblen Displays musste sich Samsung Gedanken machen, wie das Betriebssystem mit der neuen Art der Bedienung umgehen soll. One UI lautet hier die Antwort, die aber auch Vorteile für klassische Displays bieten soll. Dem Konzern zufolge wird die Steuerung natürlicher ablaufen und Smartphones besser mit einer Hand bedienbar sein. Ein-Hand-Bedienung sei schwieriger geworden, da die Displays immer größer wurden, hieß es gestern bei der offiziellen Vorstellung von One UI auf der Entwicklerkonferenz SDC. Relevante Infos wie Menüs und Pop-ups werden entsprechend auf der unteren Hälfte des Displays angezeigt.

Insgesamt soll die One UI für weniger Ablenkungen sorgen. Auch ein neuer Dark Mode ist mit von der Partie. Samsung hat die neue Benutzeroberfläche in Kooperation mit Google und dem Android-Team entwickelt.

Unabhängig von der One UI dürften aber auch das Galaxy S8 und Galaxy Note 8 ein Update auf Android 9 Pie erhalten, nur ohne entsprechende neue Benutzeroberfläche.

Hinweis: Der Artikel wurde um die Information ergänzt, dass das Galaxy S8 und Note 8 unabhängig von der One UI das Update auf Android 9 Pie erhalten dürften.