Messerstecher tötet zwei Menschen - IS reklamiert Bluttat für sich
Melbourne:Messerstecher tötet zwei Menschen – IS reklamiert Bluttat für sich
Ein Mann hat im Zentrum der Millionen-Metropole mehrere Menschen mit einem Messer angegriffen. Ein Opfer überlebte den Angriff nicht. Der mutmaßliche Täter wurde niedergeschossen.

Melbourne: Bei einem Messerangriff sind zwei Menschen ums Leben gekommen, die Polizei geht von Terror aus. (Quelle: t-online.de)

0 Anzeige Nach dem tödlichen Messerangriff im australischen Melbourne geht die Polizei von einer terroristischen Tat aus. Wir behandeln das jetzt als einen terroristischen Vorfall, sagte Polizeichef Graham Ashton am Freitag. Der mutmaßliche Täter, der zuvor in einem Einkaufsviertel mit einen Messer einen Menschen getötet und zwei weitere verletzt hatte, sei der Polizei seit längerem bekannt. Der Mann wurde von der Polizei niedergeschossen und ist später verstorben. Der Islamische Staat reklamierte die Tat für sich.

Im australischen Melbourne hat ein Mann mehrere Menschen mit einem Messer angegriffen. Eines der Opfer überlebte den Angriff nicht. Auch der Angreifer kam ums Leben.

Anschlag in Melbourne:Mann tötet und verletzt Passanten mit Messer

Bei einem mutmaßlichen Terrorangriff in der Innenstadt der australischen Millionen-Metropole Melbourne sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei ging ein Mann kurz nach Büroschluss am Freitagnachmittag mit einem Messer auf Passanten und dann auch auf Polizisten los.

Dabei verletzte er einen Mann tödlich, zwei weitere Menschen kamen mit Verletzungen davon. Der Angreifer selbst wurde dann von der Polizei niedergeschossen und starb kurze Zeit später im Krankenhaus. Inzwischen hat die Terrormiliz “Islamischer Staat” den Angriff für sich reklamiert.

Die Tat geht nach Angaben von Polizeichef Graham Ashton vermutlich auf das Konto eines Mannes, der bereits in den Neunziger Jahren aus Somalia eingewandert war. Der mutmaßliche Täter sei der Polizei bekannt. “Wir behandeln dies als terroristischen Zwischenfall”, sagte er. Nach Medienberichten soll der Angreifer Kontakte in die islamistische Szene gehabt haben. Anfangs hatte die Polizei noch erklärt, dass es keine Hinweise auf eine terroristische Verbindung gebe.

Vermutet wird, dass er zunächst ein Auto in Brand gesetzt hatte. Auf einem Handyvideo ist zu sehen, wie der Mann mit einem Messer auf mehrere Beamte in Uniform losging. Augenzeugen berichteten von mehreren Explosionen. Die genauen Hintergründe waren zunächst unklar. Die Gegend rund um das ausgebrannte Auto wurde weiträumig abgesperrt.

Die Tat ereignete sich in einem Einkaufsviertel mitten im Stadtzentrum, in dem zahlreiche Passanten unterwegs waren. Der Angriff auf der belebten Bourke Street wurde von mehreren Augenzeugen auf Handy-Videos gefilmt. Zu sehen ist, wie ein Mann in der Nähe eines brennenden Autos mit einem Messer auf mehrere Beamte in Uniform losgeht. Erst nach einiger Zeit wird er durch einen Schuss niedergestreckt.

Der mutmaßliche Täter wurde in kritischem Zustand in ein Krankenhaus gebracht. Zudem wurden mindestens drei Menschen mit Stichverletzungen behandelt, hieß es. Die genauen Umstände müssen noch geklärt werden, hieß es in einer Mitteilung der Polizei.

Zur genauen Identität des Angreifers äußerte sich die Polizei zunächst nicht. Ashton sagte: “Er ist polizeibekannt. Hauptsächlich durch Verwandte, die für uns von Interesse sind.” Bei dem getöteten Passanten handelt es sich nach Augenzeugenberichten um einen etwa 60 Jahre alten Mann. Von der Polizei gab es dafür zunächst keine Bestätigung. Bei der Tatwaffe soll es sich um ein Küchenmesser gehandelt haben.

Der Täter war vermutlich mit einem Auto in die Straße gefahren, obwohl dies eigentlich verboten ist. Der Wagen geriet dann vor einem Geschäft in Flammen. Augenzeuge Markel Villasin berichtete, dass die Polizei “gut zwei oder drei Minuten” versucht habe, den um sich stechenden Mann außer Gefecht zu setzen. “Viele Leute haben geschrieen: “Erschießt ihn einfach, erschießt ihn.”” Die Polizei versuchte zunächst aber, ihn zu überwältigen.

In derselben Straße war 2017 ein Mann mit seinem Auto in eine Menschenmenge gerast. Damals kamen sechs Menschen ums Leben. Der mutmaßliche Täter von damals steht inzwischen vor Gericht. Die Verteidigung behauptet, dass er durch Drogenmissbrauch an einer Psychose litt.

Bei einem Messerangriff im australischen Melbourne ist mindestens ein Mensch getötet worden. Der mutmaßliche Täter wurde von der Polizei niedergeschossen. Mindestens zwei weitere Menschen wurden verletzt.

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Nach einem tödlichen Messerangriff im australischen Melbourne geht die Polizei von einer terroristischen Tat aus. "Wir behandeln das jetzt als einen terroristischen Vorfall", sagte Polizeichef Graham Ashton. Der mutmaßliche Täter, der zuvor in Melbourne mit einen Messer einen Menschen getötet und zwei weitere verletzt hatte, sei der Polizei seit längerem bekannt.

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Die Dschihadistenmiliiz Islamischer Staat (IS) reklamierte den tödlichen Messerangriff in Melbourne für sich reklamiert. In einer am Freitag von dem IS-Propaganda-Sprachrohr Amaq verbreiteten Erklärung hieß es, der Täter sei ein IS-Kämpfer gewesen und habe auf Staatsbürger der gegen den IS kämpfenden Länder gezielt.

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Der mutmaßliche Täter wurde von der Polizei niedergeschossen. Er verstarb später im Krankenhaus. Vermutet wird, dass er zuvor ein Auto in Brand gesetzt hatte. Auf einem Handy-Video ist zu sehen, wie der groß gewachsene Mann mit einem Messer auf mehrere Beamte in Uniform losging.

Ein Messerangreifer hat am Freitag in der Innenstadt der australischen Millionenmetropole Melbourne mindestens zwei Menschen getötete, zwei weitere wurden verletzt. Den mutmaßlichen Täter hat die Polizei niedergeschossen. Die Terrormiliz Islamischer Staat hat den Messerangriff von Melbourne für sich reklamiert.

Die Polizei berichtete von "wenigen Menschen", die Stichwunden erlitten hätten. Nach Angaben von Rettungssanitätern vor Ort habe der Angreifer drei Menschen möglicherweise lebensgefährlich verletzt. Laut Polizei sind die Hintergründe der Tat bislang unklar.

In einer am Freitag online über das Sprachrohr Amak verbreiteten Nachricht der Islamisten hieß es, ein Kämpfer des Islamischen Staates (IS) habe den Angriff verübt. Das Bekennerschreiben konnte zunächst nicht unabhängig auf Echtheit überprüft werden.

Nach Angaben der Polizei ging ein Mann kurz nach Büroschluss am Freitagnachmittag (Ortszeit) mit einem Messer auf Passanten und dann auch auf Polizisten los. Dabei verletzte er einen Mann tödlich, zwei weitere Menschen kamen mit Verletzungen davon. Der Angreifer selbst wurde dann von der Polizei niedergeschossen und starb kurze Zeit später im Krankenhaus.

Am Nachmittag geht im Zentrum Melbournes ein Mann mit einem Messer auf Passanten los, tötet mindestens einen von ihnen. Die Polizei erschießt den Angreifer – und geht von Terrorismus aus. Der IS reklamiert die Tat für sich.

Die Tat geht nach Angaben von Polizeichef Graham Ashton vermutlich auf das Konto eines Mannes, der bereits in den 1990er Jahren aus Somalia eingewandert war. Der mutmaßliche Täter sei der Polizei bekannt. "Wir behandeln dies als terroristischen Zwischenfall", sagte er.

Nach Medienberichten soll der Angreifer Kontakte in die islamistische Szene gehabt haben. Anfangs hatte die Polizei noch erklärt, dass es keine Hinweise auf eine terroristische Verbindung gebe.

Die Tat ereignete sich in einem Einkaufsviertel mitten im Stadtzentrum, in dem zahlreiche Passanten unterwegs waren. Der Angriff auf der belebten Bourke Street wurde von mehreren Augenzeugen auf Handy-Videos gefilmt. Zu sehen ist, wie ein Mann in der Nähe eines brennenden Autos mit einem Messer auf mehrere Beamte in Uniform losgeht. Erst nach einiger Zeit wird er durch einen Schuss niedergestreckt.

Zur genauen Identität des Angreifers äußerte sich die Polizei zunächst nicht. Ashton sagte: "Er ist polizeibekannt. Hauptsächlich durch Verwandte, die für uns von Interesse sind." Bei dem getöteten Passanten handelt es sich nach Augenzeugenberichten um einen etwa 60 Jahre alten Mann.

Von der Polizei gab es dafür zunächst keine Bestätigung. Bei der Tatwaffe soll es sich um ein Küchenmesser gehandelt haben.

Der Täter war vermutlich mit einem Auto in die Straße gefahren, obwohl dies eigentlich verboten ist. Der Wagen geriet dann vor einem Geschäft in Flammen. Augenzeuge Markel Villasin berichtete, dass die Polizei "gut zwei oder drei Minuten" versucht habe, den um sich stechenden Mann außer Gefecht zu setzen.

"Viele Leute haben geschrieen: 'Erschießt ihn einfach, erschießt ihn.'" Die Polizei versuchte zunächst aber, ihn zu überwältigen.

In derselben Straße war 2017 ein Mann mit seinem Auto in eine Menschenmenge gerast. Damals kamen sechs Menschen ums Leben. Der mutmaßliche Täter von damals steht inzwischen vor Gericht. Die Verteidigung behauptet, dass er durch Drogenmissbrauch an einer Psychose litt.

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