EVP-Spitzenkandidat Weber im EU-Wahlkampf
EVP-Spitzenkandidat Weber im EU-Wahlkampf: Nennt mich Manfred
Mit dem Motto Europa muss den Menschen zurückgegeben werden war Manfred Weber (46, CSU) am Donnerstagmorgen ins Messezentrum von Helsinki gekommen – und es wurde ein glatter Durchmarsch: Am Ende setzt er sich mit 79,2 Prozent der Stimmen bei den rund 720 Delegierten durch, die nach einem komplizierten Schlüssel nach der Stärke in ihren Heimatländern entsandt werden.

Und die bedachten den neuen Hoffnungsträger für das höchste politische Amt in Brüssel – das des EU-Kommissionspräsidenten – minutenlang mit Applaus. Dazu dröhnte aus den Lautsprechern der Hit One Vision der Rock-Gruppe Queen.

Webers wichtigster Kontrahent heißt nun erst einmal Frans Timmermans, der für Europas Sozialdemokraten ins Rennen geht. Timmermans ist derzeit Erster Vizepräsident der EU-Kommission, spricht mehrere Sprachen und ist unter anderem für Fragen der Rechtstaatlichkeit zuständig. Er ist ein starker Kandidat, der allerdings für eine schwache Parteienfamilie antritt. Echte Chancen, Weber und die EVP von Platz eins zu verdrängen hat er nicht, weil die sozialdemokratischen Parteien derzeit in vielen EU-Ländern einen schweren Stand haben.

Der bisherige Fraktionschef der Europäischen Volkspartei (EVP) bedankte sich für den Zusammenhalt in der konservativen Parteienfamilie: Wir haben ein klares Bild für die Zukunft von diesem Kontinent, sagte Weber. Das macht den Unterschied…

Mit Webers deutlichem Sieg beginnt nun die nächste Stufe auf dem Weg des Niederbayern in den 13. Stock des Berlaymont, der mächtigen Kommissionszentrale in Brüssel. Weber muss dafür sorgen, dass die EVP bei der Europawahl im Mai die stärkste Kraft bleibt. Die Chancen dafür stehen gut, sogar in der notorisch europakritischen CSU dürfte nun Frieden herrschen. Ein CSU-Mann, der für ganz Europa antritt, davon hätte nicht mal Strauß geträumt. Insofern dürfte Weber seinen EU-freundlichen Kurs nun problemlos durchsetzen.

CSU-Vize ist EVP-Spitzenkandidat:Weber führt Konservative in die Europawahl

Das ist unser Hoffnungsträger, sagt Seehofer zu BILD – und zeigt grinsend das Victory-Zeichen. Wohlwissend, dass er damit auch wieder alle anderen Spekulationen (Weber ist auch als sein Nachfolger als CSU-Chef im Gespräch) anheizt…

Entsprechend wenig polarisierend zieht Weber in den Wahlkampf. Stattdessen versucht er es mit dem Image des bodenständigen Konservativen aus dem 1350-Einwohner-Dorf Wildenberg, der im Wahlkampf jetzt nur noch Manfred heißt. Jugendlich-cool soll dieser Manfred rüberkommen, und es gibt ein Plakat mit Webers Konterfei, das Barack Obamas legendärem Poster aus dem US-Wahlkampf von 2008 auffallend ähnelt. “Hope” stand damals darauf. Bei Weber singt stattdessen Freddy Mercury: “One voice, one hope.”

Dann wird er für einen kurzen Moment emotional: Das hat mich schon sehr berührt, sagt er zu BILD. Da stehe ich in der Wahlkabine und lese: ,Manfred Weber (CSU). Meine kleine CSU aus Bayern auf dem Wahlzettel für den Spitzenplatz in ganz Europa. Solche Momente hat man nicht alle Tage…

Manfred Weber zieht unter den Klängen von Queen One Vision als Spitzenkandidat in den Europa-Wahlkampf für die EVP ⁦@BILD_Politik⁩ pic.twitter.com/y8BLBwlbo0

Es war bereits ein Einzug wie im amerikanischen Wahlkampf mit dramatisch hämmernden Fanfaren, Manfred, Manfred-Rufen, Menschen- und Kameratrauben um den Favoriten für die Spitzenkandidatur der konservativen Volksparteien Europas.

Eine Mehrheit im Parlament wird Weber aber nur mit Unterstützung anderer Parteien haben. Seine von ihm selbst so gern gerühmten Fähigkeiten als Brückenbauer werden also noch benötigt werden, wenn er mit Sozialdemokraten, Liberalen und womöglich auch den Grünen ein Bündnis schmieden muss. Ein Bündnis, das den ständigen Attacken von womöglich erstarkten Nationalisten im Europaparlament standhalten muss.

Klingt nach beinharter Kampagne zwischen Weber und seinem Kontrahenten, dem finnischen Ex-Premier Alexander Stubb (50), einem durchtrainierten Triathleten, dessen Werbeposter jedem Fitnessclub zur Ehre gereichen würden. Go Alex, steht auf Stubbs Fähnchen, während das Team Weber Lebkuchenherzen (363 Kcal/100 g) mit Weber-Porträt verschenkt und Vote Manfred-Pins fürs Jackett-Revers.

Würden die Staats- und Regierungschefs es wagen, einen gewählten Spitzenkandidaten per Hinterzimmerdeal beiseite zu schieben? “Das wäre ein Rückschritt und würde die Stimmen von Millionen Wählern missachten”, meint EVP-Vizechef und Wahlkampfmanager Dara Murphy. Denn der Spitzenkandidat werde nicht nur ein Mandat haben, sondern auch die Verpflichtung, seine Wahlversprechen einzulösen.

Harte Bandagen? Nicht wirklich. Seit Langem haben sich die konservativen Regierungschefs auf Weber verständigt. Und auch ein Rede-Duell am Vorabend der Wahl war kein wirklicher Schlagabtausch. Weber warb in einer Kandidatendebatte mit Stubb für einen verbindlichen Mechanismus, um Rechtsstaatlichkeit in allen Ländern der EU durchzusetzen. Das sollte vom nächsten Kommissionspräsidenten vorgeschlagen werden, sagte er. Hintergrund ist der Streit mit Polen und Ungarn, denen mögliche Verstöße gegen die Rechtsstaatlichkeit vorgehalten werden.

Später wird Weber erklären, was es mit dem Song auf sich hat: “Er vermittelt, was wir sagen wollen: dass die Europäischen Volkspartei (EVP) vereint ist.” Webers Wahlergebnis scheint diese Aussage zu stützen. 619 Delegierte haben bei dem Kongress gültige Stimmen abgegeben, 492 von ihnen wollten Weber. Eine Mehrheit von fast 80 Prozent.

Stubb sprach sich in der Flüchtlingspolitik für von der EU finanzierte Asylzentren in nordafrikanischen Ländern und für einen stärkeren Schutz der EU-Außengrenzen aus. Gleichzeitig plädierte er für die Verteilung von anerkannten Asylbewerbern in der ganzen EU. Ein wichtiger Aspekt sei zudem der Kampf gegen den Klimawandel, der viele Menschen zur Flucht nötige.

Duell um die Spitzenkandidatur der EVP zwischen Manfred Weber (CSU) und dem Finnen Alexander Stubb in Helsinki ⁦@BILD_Politik⁩ pic.twitter.com/kaPzI07GZi

Das war ein Wahlkampf von zwei Gentlemen, sagte Stubb, klopfte Weber auf die Schulter und meinte es als Bestnote in der Stilkritik. Es war großartig, das zusammen mit Alex zu machen, antwortete Weber. Wahl ohne Kampf. Watte-Werfen statt Weber-Grill.

Ein Bayer urplötzlich in Verantwortung für Hunderte von Millionen Menschen – das weckt Erinnerungen an 2005, als Kardinal Joseph Ratzinger zum Papst gewählt wurde. Aus der damaligen BILD-Schlagzeile Wir sind Papst könnte im kommenden Jahr Wir sind EU-Boss werden …

Den rechtspopulistischen Ministerpräsidenten Viktor Orban aus Ungarn erwähnte Weber in seiner Rede allerdings nicht. Seit längerem wird Weber bereits dafür kritisiert, dass er Orban und seine Fidesz-Partei nicht aus der EVP hinauswirft, weil sie vielen Werten der Fraktion nicht mehr entsprechen. Seine Nähe zu Orban könnte ein Problem für Weber im Europawahlkampf werden.

Zwar gibt es selbst bei einem Wahlsieg wegen der komplizierten Machtgeflechte der EU-Institutionen keine Garantie. Doch klar ist jetzt auch: Wenn alles gut geht wie beim aktuellen Kommissionschef Jean-Claude Juncker (63) vor fünf Jahren, könnte für Weber am Ende das Amt des Kommissionspräsidenten stehen. Der Luxemburger (ebenfalls EVP) tritt dafür nicht mehr an.

“Was für ein besonderer Tag”, sagte Manfred Weber vor seinen europäischen Parteikollegen in Helsinki. Weber ist zum neuen Spitzenkandidaten der Konservativen in Europa gewählt worden. Der 46-jährige CSU-Mann stammt aus Niederbayern und ist seit vier Jahren Fraktionschef der Europäischen Volkspartei (EVP) im Europaparlament, zu der auch CDU und CSU gehören.

Finnisch-deutsches Vor-Duell um den Top-Job von Brüssel! Die Europäische Volkspartei beginnt Mittwoch in Helsinki ihren Wahl-Kongress.

Weber erhielt 79,2 Prozent der Stimmen von den mehr als 700 Delegierten und setzte sich damit ganz klar gegen seinen Konkurrenten, den Finnen Alexander Stubb, durch, der lediglich 20 Prozent der Stimmen erhielt. Der Marathonläufer nahm es sportlich: “Das war ein Rennen unter Gentlemen. Und es war in vielen Bereichen ein gutes Rennen”, sagte Stubb.

CSU-Chef Horst Seehofer (69) hatte seinen Vize Weber am Mittwochabend in der finnischen Hauptstadt offiziell vorgeschlagen.

Weber, derzeit EVP-Fraktionschef im Europaparlament, stehe in der Traditionslinie der großen Europäer in der CSU, sagte Seehofer. Er hat eine ganz besondere Gabe: Er kann mit seiner Begeisterung für Europa auch andere überzeugen und begeistern.

Weber selbst betonte in einem Image-Video dennoch seine Wurzeln in einem bayerischen Dorf, will sich zwar für ein starkes Europa einsetzen, aber eines, das regionale und nationale Identitäten achtet und wieder näher an den Bürger heranrückt.

Darüber hinaus steht Weber für strengere Grenzkontrollen an den Außengrenzen der Europäischen Union. Illegale Migration müsse gestoppt werden. Das werde vielen ein Gefühl geben, in einem sicheren und geschützten Zuhause zu leben, sagte Weber.

I am from a small town in lower Bavaria, like many other villages and towns in Europe. Here and everywhere else people are asking us to bring Europe back home. Watch my video for #EPPHelsinki here! #StrongerTogether #BetterEurope pic.twitter.com/0tCKIBvcFF

Bis zur Europawahl ist es noch ein halbes Jahr. “Steht auf, lasst uns ein neues Kapitel aufschlagen. Lasst uns damit direkt hier in Helsinki starten”, appellierte Weber und bekam dafür von seinen Parteikollegen viel Applaus.

Weber gilt in der Alpha-Männer-Partei, die Bayern seit Jahrzehnten regiert, schon immer als Politiker des Ausgleichs, der leiseren Töne. Typ: eher Waigel als Strauß. Im Gegensatz zu Bayerns Ministerpräsident Markus Söder kamen ihm zuletzt auch keine Kampfbegriffe wie Asyl-Tourismus über die Lippen.

Weber wird damit im Ringen um den einflussreichen Posten des Kommissionspräsidenten direkter Gegenspieler des Sozialdemokraten Frans Timmermans, der ebenfalls Junckers Amt übernehmen will. In seiner Bewerbungsrede präsentierte sich Weber, derzeit Fraktionschef der EVP im Europaparlament, als mitfühlender Konservativer. "Ich träume von einem Europa, das niemanden abhängt und wo wir härter arbeiten, um bessere Lebensbedingungen für alle Europäer zu schaffen", erklärte Weber.

Weber ist katholisch geprägt, aber im Nachtleben erprobt, wie er in seinem Video auf Englisch erklärt: Mehr als 20 Jahre stand der Mann aus dem 1500-Seelen-Dorf Wildenberg, der Europa rocken will, als Gitarrist der Partyband Peanuts auf der Bühne.

Die Europäische Volkspartei (EVP) hat den CSU-Politiker Manfred Weber zum Spitzenkandidaten für die Europawahl 2019 gewählt und ihn damit als potenziellen Nachfolger für EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in Stellung gebracht. Der 46-Jährige erhielt bei einem Parteitag in Helsinki gut 79 Prozent der abgegebenen Stimmen, wie aus EVP-Kreisen verlautete. Webers Konkurrent, der finnische Ex-Regierungschef Alexander Stubb, kam demnach auf lediglich 20 Prozent.

In Helsinki sagte Weber: Ich will ein neues Kapitel für Europa aufschlagen. Europa müsse heimatliche Wurzeln von 500 Millionen zu einem freien Kontinent vereinen. Die Sorgen vor Terror müssten ernstgenommen werden. Und zum Thema Migration: Die EVP muss die Partei der sicheren Außengrenzen sein.

Weber stand klassisch am Pult und sprach sein niederbayerisches Englisch mit Kraft und immer wieder unterbrochen von Beifall. Er will einen Masterplan zum Kampf gegen Krebs in Europa aufstellen. Immer wieder deklinierte Weber Europa von den Fragen der einfachen Menschen durch, sprach die christlichen Wurzeln und Werte an, die er verteidigen und pflegen werde.

Das Amt gilt als die wichtigste Führungsposition innerhalb der politischen Organisationsstrukturen der EU. Die EU-Kommission kann Gesetze vorschlagen, Verträge aushandeln und die Einhaltung von EU-Recht überwachen. Die Riesenbehörde beschäftigt 32.000 Menschen. Der erste und einzige deutsche Kommissionschef war Walter Hallstein in den 1960er Jahren, damals allerdings für die viel kleinere und anders organisierte Europäische Gemeinschaft.

Bei einem Punkt wurde Weber sehr deutlich: Die Türkei kann nicht Mitglied der Europäischen Union werden. Dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan antwortete Weber auf seine unsäglichen NS-Vergleiche einst mit dem denkwürdigen Satz: Der Stolz einer Nation kann nicht durch das Beleidigen anderer verteidigt werden.

Ob der CSU-Mann tatsächlich EU-Kommissionspräsident wird, hängt von zwei Faktoren ab: Weber muss bei der Europawahl Ende Mai 2019 ein gutes Ergebnis für die EVP einfahren, so dass sie wie bisher die größte Fraktion im Europaparlament stellt. Zum zweiten braucht er die Rückendeckung der EU-Staats- und Regierungschefs, die das Recht zur Nominierung des Kommissionschefs haben.

Auch mit mancher Entscheidung von US-Präsident Donald Trump haderte Weber öffentlich. Im BILD-Interview betonte er allerdings die Bedeutung der transatlantischen Beziehungen: Wir müssen uns bewusst werden, dass wir gemeinsam mehr zu verlieren haben als das, worüber wir uns derzeit intern streiten.

Über Jahrzehnte handelten die EU-Staats- und Regierungschefs die Besetzung des einflussreichen Postens hinter verschlossenen Türen aus. Durch den Reformvertrag von Lissabon wurde dem EU-Parlament ein Mitspracherecht bei der Besetzung eingeräumt. Die dort vertretenen Parteien stellten deshalb bei der Europawahl 2014 erstmals "Spitzenkandidaten" auf.

Ein Deutscher auf Europas Chefsessel? Das gab es zuletzt vor mehr als einem halben Jahrhundert. Walter Hallstein (CDU) amtierte von 1958 bis 1967 als erster Präsident der heutigen Mammut-Behörde (32 000 Mitarbeiter).

Die Änderung sollte den Europawahlkampf angesichts stetig sinkender Wahlbeteiligung lebhafter und interessanter machen. Eine wirkliche "Direktwahl" des Kommissionspräsidenten durch die EU-Bürger ist das Spitzenkandidaten-Verfahren aber nicht.

Manfred Weber war als Favorit in das Vor-Duell um die Juncker-Nachfolge gegangen, weil er als Fraktionschef im Parlament bestens vernetzt ist. Und weil sich von Angela Merkel bis Viktor Orbán ALLE Staats- und Regierungschefs aus den Reihen der EVP für den CSU-Mann ausgesprochen hatten.

Als seine großen Themen nannte er den Schutz der Außengrenzen und der europäischen Werte, aber auch den Traum, dass Europäer als erste eine Heilung für Krebs finden. "Für uns bei der EVP ist jeder Mensch wichtig", sagte Weber.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (64) nahm in ihrer Eigenschaft als CDU-Chefin an dem Parteitreffen in der finnischen Hauptstadt teil, wurde bei ihrer Rede (Europa ist der Garant von Frieden und Freiheit) mit Standing Ovations begrüßt. Das rührte sie sichtlich.

Die Chancen stehen gut, dass der nächste EU-Kommissionspräsident aus Deutschland kommt. Europas konservative Parteienfamilie EVP wählt den stellvertretenden CSU-Vorsitzenden Manfred Weber zu ihrem Spitzenkandidaten für die Europawahl.

Wir wissen, dass Nationalismus letztlich zum Krieg führt. Wir müssen im Wahlkampf darauf achten, dass wir über einander gut sprechen, damit die Menschen Europa achten und nicht verachten, sagte Merkel.

Zu Finnlands Ex-Ministerpräsident Stubb sagte sie: Lieber Alex, vielen Dank für Deinen Wahlkampf, aber du weißt: Mein Herz gehört Manfred Weber.

@ManfredWeber ist ein leidenschaftlicher Europäer. Er hat die Kraft und den Mut, die notwendigen Veränderungen in der #EU anzugehen. pic.twitter.com/sRaV1ALLnX

Reden hielten auch Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP, kritisierte Italien für seine Haushaltspolitik scharf) und Ungarns umstrittener Regierungschef Viktor Orbán. Beid e gratulierten Weber.

Bemerkenswert an Orbáns Rede: ein Appell zur Rückbesinnung auf Europas religiöse Identität. Lasst uns zu unseren spirituellen Wurzeln zurückkehren – lasst uns die Renaissance des Christentums verkünden, sagt er. Und: Wir können nicht mit Fidel Castro und Karl Marx wieder aufstehen. Lassen Sie uns nicht auf die Gegner hören und uns auch nicht mit den Standards der Linken messen und der liberalen Medien.