Terrorverdacht: Zehn mutmaßliche Islamisten festgenommen - Einsatz in Ulm - Schwäbische
Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg: Zehn mutmaßliche Islamisten wegen Terrorverdachts festgenommen
In Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg hat es Durchsuchungen der Polizei gegeben. (Foto: Volker Lannert/Archivbild / DPA)30. März 2019Deutsche Presse-AgenturBei Anti-Terror-Einsätzen in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg hat die Polizei zehn mutmaßliche Islamisten festgenommen. Es bestehe der Verdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat, sagte ein Sprecher der federführenden Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf am Samstag. Hinweise auf konkrete Ziele oder eine konkrete Tat gebe es jedoch nicht, betonte er. Es gebe aber eine grundsätzliche allgemeine Befürchtung.

Die Polizei prüft Verbindungen zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Wir vermuten, dass es eine Splittergruppe des IS oder Sympathisanten sind, sagte Oberstaatsanwalt Daniel Vollmert weiter. Zuvor hatten die Bild-Zeitung und die Rheinische Post berichtet.

Dass kein Haftbefehl beantragt werde, bedeute, dass kein dringender Tatverdacht bestehe, erklärte der Sprecher weiter. Bei Anti-Terror-Razzien in mehreren Städten in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg hatten Spezialeinsatzkräfte der Polizei insgesamt elf Personen festgenommen. Sie sollen einen Terroranschlag geplant haben. Keine Hinweise jedoch gebe es auf konkrete Ziele oder eine konkrete Tat, betonte der Sprecher. Die Polizei prüfe demnach mögliche Verbindungen zur Terrormiliz Islamischer Staat. “Wir vermuten, dass es eine Splittergruppe des IS oder Sympathisanten sind”, sagte der Sprecher.

Mutmaßliche Islamisten: Irrfahrt in Essen löste Anti-Terror-Razzien aus

Es habe Durchsuchungen unter anderem in Essen, Düsseldorf, Wuppertal, Mönchengladbach, Duisburg sowie im baden-württembergischen Ulm gegeben. Durchsucht worden seien unter anderem Wohnungen. Die Maßnahmen hätten am Freitagmorgen begonnen und bis Samstagmorgen gedauert. Es sei nach Sprengstoff und Waffen gesucht worden.

Für die bei Anti-Terror-Einsätzen in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg festgenommenen mutmaßlichen Islamisten ist die Freilassung angeordnet worden. Das bestätigte die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf am Samstag. Einige Männer seien bereits wieder auf freiem Fuß, sagte ein Behördensprecher am Mittag. Bei den Durchsuchungen habe man “keinen Sprengstoff und keine Waffen” finden können. Dies sei der Verdacht gewesen. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat liefen aber weiter.

Dabei kamen auch Spezialkräfte zum Einsatz. Die Aktion war recht groß. Man muss gucken, ob das gefunden wurde, was gesucht wurde, so der Sprecher. Ob Haftbefehle gegen die zehn beantragt würden, sei noch unklar. Unter den zehn Festgenommenen sei ein Tadschike. Über die Nationalität der anderen Verdächtigen wurde zunächst nichts bekannt.

Es habe Durchsuchungen unter anderem in Essen, Düsseldorf, Wuppertal, Mönchengladbach, Duisburg sowie im baden-württembergischen Ulm gegeben. Durchsucht worden seien unter anderem Wohnungen. Die Maßnahmen hätten am Freitagmorgen begonnen und bis Samstagmorgen gedauert. Es sei nach Sprengstoff und Waffen gesucht worden.

In Düsseldorf sei ein Mann am Freitagnachmittag auf offener Straße in der Nähe der Kunstakademie festgenommen worden, sagte Vollmert. Eine Festnahme habe es auch in Essen gegeben. Wo und wann die anderen festgenommen wurden, wurde zunächst nicht bekannt.

Federführend ist die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf, bei der die Zentralstelle Terrorismusverfolgung Nordrhein-Westfalen (ZenTer NRW) angesiedelt ist. Die polizeilichen Maßnahmen wurden vom Staatsschutz der Kriminalpolizei Düsseldorf koordiniert.

Einen Zusammenhang mit der Irrfahrt eines 19-jährigen, ebenfalls aus Tadschikistan stammenden Mannes am Freitag in der Essener Innenstadt sahen die Ermittler nicht. Der polizeibekannte Mann war am Morgen mit seinem Wagen mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in der Innenstadt-Fußgängerzone unterwegs. Ein Spezialeinsatzkommando nahm den Mann schließlich fest — sein Auto hatte er da schon geparkt. Ein Zeuge hatte das Auto entdeckt und die Polizei alarmiert. Ermittelt wird wegen versuchter Tötung.

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Irrfahrt in Essen: Ein Verdächtiger wird von Polizeibeamten abgeführt. (Quelle: Stephan Witte/KDF-TV & Picture 2019/dpa)

Das bizarre Verhalten eines Autofahrers am Freitag in Essen löste in NRW und Baden-Württemberg einen Anti-Terror-Einsatz aus. Mutmaßliche Islamisten sollen einen Anschlag geplant haben.

Die Irrfahrt eines 19-jährigen Tadschiken in der Essener Innenstadt am Freitag war der Anlass für den Anti-Terror-Einsatz in zwei Bundesländern. “Da hatte man die Befürchtung, dass das vielleicht der Auftakt ist für mehrere Anschlagsszenarien”, sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf. Das habe sich aber nicht bestätigt. Zwischen beidem gebe es keinen Zusammenhang.

Bei dem Anti-Terror-Einsatz hatte die Polizei seit Freitagmorgen Sprengstoff und Waffen bei einer Gruppierung gesucht, die der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angehört oder mit ihr sympathisiert. Dabei waren elf Männer festgenommen worden. Es seien überwiegend Tadschiken, sagte der Sprecher weiter. Ein dringender Tatverdacht habe sich jedoch nicht erhärten lassen, so dass am Samstag für alle elf die Freilassung angeordnet wurde.

Der polizeibekannte 19-Jährige war am Freitagmorgen mit seinem Wagen mit “deutlich überhöhter Geschwindigkeit” durch eine Fußgängerzone der Essener Innenstadt gefahren. Ein Spezialeinsatzkommando nahm den Mann schließlich fest – sein Auto hatte er da schon geparkt. Ermittelt wird wegen versuchter Tötung.

“Das war der Grund, dass die Durchsuchungsaktion am gestrigen Tage angelaufen ist, um sicherzustellen, dass die Verdächtigen in unserem Tatkomplex nicht tatsächlich an dem Tag etwas umsetzen”, sagte Oberstaatsanwalt Daniel Vollmert. Es habe zwar nicht den Verdacht gegeben, “dass die eine Amokfahrt planen. Aber es gibt ja genügend Beispiel für terroristische Anschläge unter Verwendung eines Kraftfahrzeugs”. In dem Moment sei nicht auszuschließen gewesen, dass die tadschikische Person in Essen Teil der Gruppierung gewesen sei.

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