Prozess wegen mutmaßlicher Tiermisshandlung an Affen beginnt
Prozess wegen mutmaßlicher Tiermisshandlung beginnt
Wissenschaftler vor Amtsgericht Tübingen Prozess um Affenversuche im Januar teilen auf Whatsapp teilen auf Facebook teilen auf Twitter teilen auf Google+ teilen per Mail teilen Aufregung um Affenversuche – drei Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik müssen sich wegen Tiermisshandlung vor dem Tübinger Amtsgericht verantworten.

Die Staatsanwaltschaft wirft den Wissenschaftlern vor, dass sie mehrere Affen nicht eingeschläfert haben, obwohl sie wussten, dass die Versuchstiere dadurch unnötig länger leiden. Unter den Angeklagten ist auch der Direktor des Tübinger Instituts, Professor Nikos Logothetis. Die Wissenschaftler hatten deswegen Strafbefehle erhalten. Weil sie diese nicht akzeptiert haben, kommt es ab dem 7. Januar zum Prozess.

Mehr zum Thema Max-Planck-Institut Tübingen – Ermittlungen wegen Misshandlung von Affen  Demnach ist der Auftakt zur Hauptverhandlung für den 7. Januar vorgesehen. Das Gericht hatte den Angeklagten zu Jahresbeginn Geldstrafen auferlegt. Sie hatten die Zahlung jedoch abgelehnt.

Die Vorwürfe gegen den international renommierten Forscher Logothetis haben unter Wissenschaftlern weltweit für Unruhe gesorgt. Die Max-Planck- Gesellschaft in München hatte Logothetis die Affenversuche entzogen. Diese wurden inzwischen beendet. Für den Prozess sind fünf Verhandlungstage angesetzt. Bislang sind acht Zeugen geladen.

Tübingen – Im Verfahren wegen mutmaßlicher Tiermisshandlung bei Versuchen mit Affen am Tübinger Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik kommt es zu einem Prozess gegen die drei Angeklagten. Das teilte das Amtsgericht Tübingen am Mittwoch mit.

Im September 2014 erschütterten Bilder von blutverschmierten Affen die Öffentlichkeit. Sie stammten aus dem Tübinger Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik. In der Fernsehsendung Stern TV wurden heimlich aufgenommene Bilder gezeigt. Die Organisation Soko Tierschutz hatte die Aufnahmen gemacht. Eine Protestwelle von Tierschützern folgte.

Bei einem der Angeklagten handelt es sich laut Mitteilung der Max-Planck-Gesellschaft um den Forscher Nikos L.. Die Gesellschaft hat dem Abteilungsdirektor des Instituts wegen des laufenden Strafverfahrens seine Leitungsfunktionen teilweise entzogen.

Chronik der Ereignisse Skandal um Tübinger Affenversuche 2014 erschüttern Bilder von blutverschmierten Affen die Öffentlichkeit. Sie stammen aus dem Tübinger Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik. Eine Protestwelle folgt.  mehr…

Drei Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts in Tübingen stehen ab Anfang Januar wegen mutmaßlicher Tiermisshandlung an Affen vor Gericht. Sie sollen an den Tieren weiter Versuche durchgeführt haben, statt sie einzuschläfern.

Eine Bronzestatue der Justitia steht in Frankfurt am Main. (Foto: Arne Dedert/Archiv / DPA)14. November 2018Deutsche Presse-AgenturIm Verfahren wegen mutmaßlicher Tiermisshandlung bei Versuchen mit Affen am Tübinger Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik kommt es zu einem Prozess gegen die drei Angeklagten. Das teilte das Amtsgericht Tübingen am Mittwoch mit. Demnach ist der Auftakt zur Hauptverhandlung für den 7. Januar vorgesehen. (Aktenzeichen 15 Cs 15 Js 18215/14 (2)). Das Gericht hatte den Angeklagten zu Jahresbeginn Geldstrafen auferlegt. Sie hatten die Zahlung jedoch abgelehnt und Einspruch erhoben.

Bei den Beschuldigten handelt es sich um Mitarbeiter des Instituts. Laut Anklage sollen sie Affen unnötigen Qualen ausgesetzt haben, weil sie Versuche an ihnen weiterführten, statt die Tiere einzuschläfern.

Die drei Beschuldigten waren zum mutmaßlichen Tatzeitpunkt Mitarbeiter des Instituts. Laut Anklage sollen sie Affen unnötigen Qualen ausgesetzt haben, weil sie Versuche an ihnen weiterführten, statt die Tiere einzuschläfern.

Bei einem der Angeklagten handelt es sich laut Mitteilung der Max-Planck-Gesellschaft um den Forscher Nikos Logothetis. Die Gesellschaft hat dem Abteilungsdirektor des Instituts wegen des laufenden Strafverfahrens seine Leitungsfunktionen teilweise entzogen. Logothetis darf derzeit keine Tierversuche durchführen und anleiten, wie eine Sprecherin am Mittwoch mitteilte. Er habe bereits 2015 nach Bekanntwerden der Vorwürfe erklärt, Versuche an Affen einzustellen.

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Die drei Mitarbeiter des Instituts sollen Affen unnötigen Qualen ausgesetzt haben (Symbolbild). Foto: dpa

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