Trierer Wissenschaftler in Chile vermisst - Trierischer Volksfreund
Chile: Deutscher Forscher stirbt in Nationalpark
Er wollte ein wissenschaftliches Gerät in Patagonien reparieren. Nun wurde die Leiche eines 62-Jährigen Forschers in einem See entdeckt.

Ein deutscher Forscher ist im äußersten Süden von Chile ums Leben gekommen. Die Leiche des Mannes sei am Freitag in einem See im Nationalpark Torres del Paine in Patagonien entdeckt worden, sagte ein Sprecher der Forstbehörde CONAF der Deutschen Presse-Agentur. Der Wissenschaftler wurde seit Tagen vermisst.

Ein deutscher Wissenschaftler wird im äußersten Süden von Chile vermisst. Der Geologe war im Nationalpark Torres del Paine in Patagonien unterwegs, um ein Magnetometer zu reparieren. Bei seinem letzten Kontakt per Satellitentelefon mit einer Kollegin habe er von schwierigen Witterungsverhältnissen berichtet, teilte die Magallanes-Universität aus der Stadt Punta Arenas mit. Eine Spezialeinheit der Polizei sucht nun nach dem Forscher.

Der 62-Jährige hatte am Berg Centinela ein Magnetometer reparieren wollen, wie die chilenische Magallanes-Universität mitteilte. Bei seinem letzten Kontakt per Satellitentelefon mit einer Kollegin habe er von schwierigen Witterungsverhältnissen berichtet. Der Geologe, der in Chile geboren wurde, war an der Uni Trier als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig.

Die Leiche wurde an der Nordspitze des Gletschersees Grey geborgen. Der Wissenschaftler hatte am 16. Mai den See in einem Kajak von der Südspitze aus durchkreuzt, um sein Biwak in der Nähe der meteorologischen Station aufzuschlagen. Das Zeltlager wurde von dem Bergungsteam vom starken Wind beschädigt aufgefunden.

"Wir können ihn als Extremforscher bezeichnen, der immer unter solchen Bedingungen arbeitet", sagte Juan Carlos Aravena vom Forschungszentrum CIGA. "Auch wenn die Umstände besorgniserregend sind, haben wir noch immer die Hoffnung, dass es sich nur um ein Kommunikationsproblem handelt."

Beim letzten Kontakt mit seiner Kollegin von der Magallanes-Universität sagte der Forscher, er habe wegen des schlechten Wetters das Magnetometer nicht reparieren können. Er wollte nach Puerto Natales zurückkehren, um neuen Proviant zu besorgen. Das Boot des Forschers wurde bislang nicht gefunden.

Laut Magallanes-Universität handelt es sich bei dem Vermissten um einen Professor an der Universität Trier. Er lehre an der Universität und sei zudem Mitarbeiter am CIGA. Seit den 90er Jahren forsche der Wissenschaftler in der Gegend Patagonien zum Thema Eis und Paläoklima.

Der Wissenschaftler habe sich in Patagonien vor allem mit Gletschern beschäftigt, sagte Pedro Cid von der Magallanes-Universität. Das Magnetometer sollte Klimadaten für Forscher in Deutschland, Chile und anderen Ländern liefern. (dpa)

Ein deutscher Wissenschaftler bricht auf, um ein Messgerät in einem chilenischen Nationalpark zu reparieren. Doch schlechtes Wetter behindert ihn. Seit Tagen fehlt von dem Mann jede Spur.

Der chilenische Nationalpark Torres del Paine (Symbolbild): Hier ist ein deutscher Forscher gestorben. (Quelle: Francisco Negroni/EFE/dpa)

Der 62-Jährige hatte am Berg Centinela ein Magnetometer reparieren wollen, wie die chilenische Magallanes-Universität mitteilte. Bei seinem letzten Kontakt per Satellitentelefon mit einer Kollegin habe er von schwierigen Witterungsverhältnissen berichtet. Der Geologe, der in Chile geboren wurde, war an der Uni Trier als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig.

In Chile wurde ein Geologe seit Wochen vermisst. Nun gibt es Gewissheit: Der 62-Jährige ist tot in einem Nationalpark aufgefunden worden.

Ein deutscher Forscher ist im äußersten Süden von Chile ums Leben gekommen. Die Leiche des Mannes wurde in einem See im Nationalpark Torres del Paine in Patagonien entdeckt worden. Das sagte ein Sprecher der Forstbehörde CONAF der Deutschen Presse-Agentur. Der Wissenschaftler wurde seit Tagen vermisst. 

Ein deutscher Forscher ist im äußersten Süden von Chile ums Leben gekommen. Die Leiche des Mannes sei am Freitag in einem See im Nationalpark Torres del Paine in Patagonien entdeckt worden

 Der 62-Jährige hatte am Berg Centinela ein Magnetometer reparieren wollen, wie die chilenische Magallanes-Universität mitteilte. Bei seinem letzten Kontakt per Satellitentelefon mit einer Kollegin habe er von schwierigen Witterungsverhältnissen berichtet. Der Geologe, der in Chile geboren wurde, war an der Uni Trier als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig.

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