Gutachten: Jaguar war mehr als 100 km/h schnell - SWR
Stuttgart: Gutachten zu Horror-Unfall mit geliehenem Jaguar erschienen
Bei einem tödlichen Zusammenstoß ist Anfang März ein junges Paar ums Leben gekommen. Aufgrund eines Gutachtens sieht sich die Staatsanwaltschaft in ihrem Anfangsverdacht des Mordes bestätigt.

Der Unfall ereignete sich Anfang März in der Rosensteinstraße in Stuttgart. Der gemietete Jaguar war deutlich schneller als 100 Kilometer pro Stunde, zu diesem Schluss kommt ein Gutachten, das die Staatsanwaltschaft Stuttgart in Auftrag gegeben hatte. Damit sei der Fahrer mehr als doppelt so schnell wie an dieser Stelle erlaubt, sagte Staatsanwalt Heiner Römhild am Freitag dem Südwestrundfunk. “Wir sehen den Anfangsverdacht wegen Mordes nun mehr gegeben.” Für das Gutachten wurden neben den Unfallspuren und Zeugenaussagen auch die technischen Daten des Unfallwagens ausgelesen.

Medienberichten zufolge war der Sportwagenfahrer kurz vor dem Unfall einem anderen Auto ausgewichen und hatte wohl deswegen die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Er selbst blieb unverletzt und sitzt seit dem Unfall in Untersuchungshaft.

Das Gutachten habe auch geklärt, warum der Fahrer die Kontrolle verloren hatte. Er sei kurz vor dem Unfall einem Auto ausgewichen, das um abzubiegen auf seine Spur eingefahren sei. Dabei habe er die Kontrolle verloren und sei ins Schleudern geraten. Der 20-Jährige am Steuer blieb unverletzt. Er sitzt seit dem Unfall in Untersuchungshaft.

Bislang hat die Staatsanwaltschaft noch keine Anklage erhoben. Ob sie beim Anfangsverdacht der vorsätzlichen Tötung bleiben wird, sei noch unklar, so der Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Nach dem folgenschweren Unfall mit einem gemieteten Jaguar liegt nun ein Gutachten vor. Der Fahrer soll extrem schnell gefahren sein. Auch, was unmittelbar vor dem tödlichen Zusammenstoß geschah, ist geklärt.

Nach tödlichem Sportwagenunfall in Stuttgart Fahrer bleibt in U-Haft Seit etwa drei Wochen sitzt ein 20-Jähriger in U-Haft, nachdem er mit seinem gemieteten Sportwagen in Stuttgart einen Unfall mit zwei Toten verursacht hat. Derweil hat die Staatsanwaltschaft eine Aussage des Stuttgarter Amtsgerichts dementiert.  mehr…

Ein 20-Jähriger hat mit einem gemieteten Sportwagen einen tödlichen Unfall verursacht. Offenbar mit überhöhter Geschwindigkeit war er ins Schleudern geraten und prallte in einen Kleinwagen. Dessen zwei Insassen starben noch am Unfallort. (Quelle: t-online.de)

Horror-Crash in Stuttgarter Innenstadt: Ein 20-Jähriger hat mit einem gemieteten Sportwagen zwei Menschen getötet. (Quelle: t-online.de)

Ein 20-Jähriger hat im März in einem geliehenen Jaguar einen Kleinwagen gerammt. Dessen Insassen starben, der Unfallverursacher blieb unverletzt. Nun ist klar, was zu dem Crash führte.

Im März sind zwei junge Menschen in ihrem Auto ums Leben gekommen, weil ein 20-Jähriger sie mit einem geliehenen Jaguar gerammt hatte. Nun liegt ein Gutachten zu dem Unfall vor, über das die “Stuttgarter Nachrichten” berichten.

Demnach ist der Unfallverursacher offenbar weit mehr als 100 km/h gefahren – in der Innenstadt. “Aufgrund des Gutachtens bejahen wir nun den Anfangsverdacht des versuchten Mordes”, zitiert die Zeitung einen Sprecher der Staatsanwaltschaft Stuttgart. Der Fahrer hatte offenbar die Kontrolle über den Wagen verloren, weil er zuvor einem anderen Auto ausgewichen war. Laut “Stuttgarter Nachrichten” sitzt er seit dem Unfall in Untersuchungshaft. 

 Der Unfall ereignete sich in der Nacht zum 7. März. Der Jaguar war ins Schleudern geraten und gegen den Kleinwagen geschossen, der aus der Tiefgarage eines Kinos kam. Die beiden Insassen – eine 22-jährige Frau und ein 25 Jahre alter Mann – waren sofort tot. Der Unfallverursacher und sein 18-jähriger Begleiter blieben unverletzt. Die Straße war nach dem Unfall mehrere Stunden lang gesperrt. Nach ersten Schätzungen entstand ein Schaden von rund 110.000 Euro.

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