Feinstaubkonzentration in Stuttgart nimmt zu
Knapp unter der Höchstgrenze – Luftbelastung nimmt trotz Feinstaub-Alarm zu
Der dritte Feinstaubalarm der Saison in Stuttgart ist ohne eine Überschreitung des EU-Grenzwertes zu Ende gegangen. Die Luftbelastung ging am Freitag am besonders belasteten Neckartor auf 38 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Tagesmittel zurück. Das geht aus vorläufigen Daten der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) hervor. Der EU-Grenzwert liegt bei 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft.

Der dritte Feinstaubalarm hatte in der vergangenen Woche begonnen und war in der Nacht zum Samstag zu Ende gegangen. Feinstaubalarm wird in Stuttgart immer dann ausgerufen, wenn Meteorologen über mehrere Tage einen geringen Luftaustausch erwarten. Schadstoffe wie Feinstaub oder Stickstoffdioxid können dann nicht abziehen. Feinstaub ist schädlich für die Gesundheit. Die feinen Teilchen können über die Lunge in den Körper gelangen und Atemwegsprobleme und Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems verursachen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

► Am besonders belasteten Neckartor wurden am Donnerstag im Schnitt 45 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft gemessen. Das geht aus vorläufigen Daten der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) hervor. Der Wert näherte sich demnach kurz vor Ende des Alarms am Samstagmorgen der zulässigen EU-Höchstgrenze von 50 Mikrogramm. Am Mittwoch wurden noch 37 Mikrogramm gemessen.

Der aktuelle Feinstaubalarm gilt seit über einer Woche. Autofahrer sind seitdem dazu aufgerufen, ihren Wagen stehenzulassen und auf Busse und Bahnen umzusteigen. Außerdem dürfen Komfortkamine nicht befeuert werden.

Feinstaubalarm wird in der Landeshauptstadt immer dann ausgerufen, wenn Meteorologen über mehrere Tage hinweg einen geringen Luftaustausch erwarten. Die Messwerte am Neckartor waren während des aktuellen Alarms stets unterhalb des Grenzwertes.