Auch Stuttgart betroffen Bahn sperrt monatelang wichtige Hauptstrecken
Deutsche Bahn: Diese Strecken sind ab 2019 von Vollsperrungen betroffen
Bahnreisende müssen sich ab kommendem Jahr auf monatelange Sperrungen von wichtigen ICE-Routen einstellen. Bestimmte Strecken sollen grundlegend saniert werden. Umleitungen und längere Fahrzeiten sind die Folge.

Die Bahn will ab Sommer 2019 mit der Sanierung der Schnellfahrstrecken Hannover-Würzburg und Mannheim-Stuttgart starten. Damit kommen auf Bahnreisende in den nächsten Jahren monatelange Vollsperrungen von ICE-Routen zu. Das Sanierungsprojekt behindert den bundesweiten Zugverkehr in Etappen bis ins Jahr 2023. Zahlreiche Fernzüge müssen umgeleitet werden, die Fahrzeiten zwischen den betroffenen Städten verlängern sich während der Bauarbeiten um 30 bis 45 Minuten.

Von der derzeit geplanten Sperrung der Fernbahnstrecke zwischen Hannover und Göttingen wird nach Angaben des Fahrgastverbandes Pro Bahn auch der Nahverkehr betroffen sein. Während der Sanierung von Juni bis Dezember 2019 würden ICE und Intercity-Züge über die alte Strecke im Leinetal umgeleitet. Dort seien aber schon jetzt viele Güter- und Nahverkehrszüge unterwegs, und die Strecke sei gut ausgelastet. Das wird sich im Nahverkehr auswirken. Da werden auch einige Züge nicht fahren können, sagte Pro-Bahn-Sprecher Karl-Peter Naumann am Montag. Im Südharz sollen nach seiner Kenntnis mehrere Zugverbindungen durch Busse ersetzt werden.

Die Bahn wirbt um Verständnis für die Serie von Großbaustellen. Dies sei unvermeidbar: Die beiden ICE-Strecken seien seit ihrer Eröffnung 1991 im Dauerbetrieb. Auf der 327 Kilometer langen Trasse zwischen Hannover und Würzburg fahren täglich 110 Fernzüge mit rund 42.000 Reisenden durch Niedersachsen, Hessen und Bayern, außerdem im Durchschnitt 26 Güterzüge.

Von der derzeit geplanten Sperrung der Fernbahnstrecke zwischen Hannover und Göttingen wird nach Angaben des Fahrgastverbandes Pro Bahn auch der Nahverkehr betroffen sein. Während der Sanierung von Juni bis Dezember 2019 würden ICE und Intercity-Züge über die alte Strecke im Leinetal umgeleitet. Dort seien aber schon jetzt viele Güter- und Nahverkehrszüge unterwegs, und die Strecke sei gut ausgelastet. Das wird sich im Nahverkehr auswirken. Da werden auch einige Züge nicht fahren können, sagte Pro-Bahn-Sprecher Karl-Peter Naumann am Montag. Im Südharz sollen nach seiner Kenntnis mehrere Zugverbindungen durch Busse ersetzt werden.

Noch höher ist Belastung auf den 99 Kilometern von Mannheim nach Stuttgart: Dort verkehren jeden Tag 185 Fernzüge mit 66.000 Fahrgästen, hinzu kommen 24 Güterzüge.

Ein Brite schwärmt Warum Deutschland das coolste Reiseland Europas ist Anzeige Die Bahn warb um Verständnis für die Serie von Großbaustellen. Sie sei unvermeidbar: Die beiden ICE-Strecken seien seit ihrer Eröffnung 1991 im Dauerbetrieb. Auf der 327 Kilometer langen Trasse zwischen Hannover und Würzburg fahren täglich 110 Fernzüge mit rund 42.000 Reisenden durch Niedersachsen, Hessen und Bayern, außerdem im Durchschnitt 26 Güterzüge. Noch höher ist Belastung auf den 99 Kilometern von Mannheim nach Stuttgart: Dort verkehren jeden Tag 185 Fernzüge mit 66.000 Fahrgästen, hinzu kommen 24 Güterzüge.

Die übliche regelmäßige Instandhaltung reiche nun nicht mehr aus, heißt es bei der Bahn. “Wir müssen jetzt grundlegend ran, um die Qualität der Schnellfahrstrecke für künftige Generationen weiter gewährleisten zu können”, sagte der Leiter des Sanierungsprojekts Hannover-Würzburg, Hannes Tesch.

Bei den Bauarbeiten werden Gleise, Weichen, Schotter, aber auch die Oberleitungsmasten sowie die Strom- und Sicherungstechnik erneuert. Für die Arbeiten von Hannover bis Göttingen hat die Bahn 175 Millionen Euro veranschlagt. Die Sanierung der gesamten Strecke von Hannover nach Würzburg soll 640 Millionen Euro kosten. Die Trasse Mannheim–Stuttgart wird für 185 Millionen Euro auf Vordermann gebracht. Da es sich um eine sogenannte Ersatzinvestition handelt, übernimmt der Eigentümer Bund die Kosten fast vollständig, wie ein Bahnsprecher erläuterte.

Bei den Bauarbeiten werden Gleise, Weichen, Schotter, aber auch die Oberleitungsmasten sowie die Strom- und Sicherungstechnik erneuert. Für die Arbeiten von Hannover bis Göttingen hat die Bahn 175 Millionen Euro veranschlagt. Die Sanierung der gesamten Strecke von Hannover nach Würzburg soll 640 Millionen Euro kosten. Bei der Trasse Mannheim-Stuttgart wird mit 185 Millionen Euro gerechnet. Da es sich um eine sogenannte Ersatzinvestition handelt, übernimmt der Bund als Eigentümern der Bahn die Kosten fast vollständig.

Bei den Bauarbeiten werden Gleise, Weichen, Schotter, aber auch die Oberleitungsmasten sowie die Strom- und Sicherungstechnik erneuert. Für die Arbeiten von Hannover bis Göttingen hat die Bahn 175 Millionen Euro veranschlagt. Die Sanierung der gesamten Strecke von Hannover nach Würzburg soll 640 Millionen Euro kosten. Die Trasse Mannheim–Stuttgart wird für 185 Millionen Euro auf Vordermann gebracht. Da es sich um eine sogenannte Ersatzinvestition handelt, übernimmt der Eigentümer Bund die Kosten fast vollständig, wie ein Bahnsprecher erläuterte.

Auch alle Fahrgäste, deren Verbindungen über die gesperrten Strecken fahren, werden länger unterwegs sein. Zu diesen Routen gehören zum Beispiel Hamburg-Frankfurt, Berlin-Frankfurt und Frankfurt-München. Weil auf den Umleitungsstrecken weniger Züge Platz haben, können dort auch weniger ICE und Intercitys eingesetzt werden als sonst üblich.

Die Bahn will Inhaber von Zeitkarten und der Bahncard 100, die zu Fahrten auf dem gesamten Netz berechtigt, finanziell entschädigen. In welchem Umfang das geschieht, steht noch nicht fest, sagte ein Sprecher. Die längere Reisezeit solle den Kunden mit “besonderen kleinen Aufmerksamkeiten” versüßt werden.

Bei der Planung müsse man einen Kompromiss finden, der sowohl Pendlern als auch Fernreisenden gerecht werde, sagte Naumann. Das Wichtigste ist, dass die Baumaßnahmen gut geplant und die Fahrgäste rechtzeitig informiert werden. Dabei brauche die Bahn auch ein paar Reserven. Nichts ist schlimmer für die Fahrgäste, als einen Ersatzfahrplan zu haben, der dann aber nicht eingehalten wird, wenn also zu der planmäßig längeren Fahrzeit dann auch noch eine Verspätung hinzukommt.

Bei der Bahn sind Verspätungen ein großes Thema. Im August kamen drei von zehn Fernzügen unpünktlich ans Ziel. In den ersten acht Monaten lag die Pünktlichkeitsquote unter 76 Prozent. Eigentlich wollte die Bahn 82 Prozent erreichen. Neben Baustellen waren vor allem Störungen an Fahrzeugen und marode Infrastruktur in den Hitzemonaten des vergangenen Sommers Grund für Verspätungen. Hinzu kamen Schäden durch Unwetter.

Bei der Planung müsse man einen Kompromiss finden, der sowohl Pendlern als auch Fernreisenden gerecht werde, sagte Naumann. Das Wichtigste ist, dass die Baumaßnahmen gut geplant und die Fahrgäste rechtzeitig informiert werden. Dabei brauche die Bahn auch ein paar Reserven. Nichts ist schlimmer für die Fahrgäste, als einen Ersatzfahrplan zu haben, der dann aber nicht eingehalten wird, wenn also zu der planmäßig längeren Fahrzeit dann auch noch eine Verspätung hinzukommt.

Gleise, Weichen und Oberleitungsmasten: Die Deutsche Bahn plant die Sanierung wichtiger ICE-Strecken. Dafür müssen ab Sommer 2019 zentrale Routen gesperrt werden – mit Folgen für alle Bahnkunden.

Auf die Bahnreisenden kommen in den nächsten Jahren monatelange Vollsperrungen von ICE-Routen zu. Die Deutsche Bahn erneuert die 27 Jahre alten Schnellfahrstrecken Hannover-Würzburg und Mannheim-Stuttgart grundlegend, wie das Unternehmen mitteilte. Das Sanierungsprojekt behindert den bundesweiten Zugverkehr in Etappen bis ins Jahr 2023. 

Bei der Bahn sind Verspätungen gerade in den vergangenen Monaten ein großes Thema. Im August kamen drei von zehn Fernzügen unpünktlich ans Ziel. In den ersten acht Monaten lag die Pünktlichkeitsquote unter 76 Prozent. Eigentlich wollte die Bahn 82 Prozent erreichen. Hauptgrund für die Verspätungen waren aber nicht die vielen Baustellen, sondern Störungen an Fahrzeugen und Infrastruktur in den Hitzemonaten des vergangenen Sommers sowie mehrere Unwetter.

Zahlreiche Fernzüge müssen umgeleitet werden, die Fahrzeiten zwischen den betroffenen Städten verlängern sich während der Bauarbeiten um 30 bis 45 Minuten.

Der Sanierungsplan der Bahn 2019 bis 2023 Sanierungsplan der Bahn mit Streckensperrungen:1. Hannover-Göttingen (11.6.2019 bis 14.12.2019)2. Mannheim-Stuttgart (10.4.2020 bis 31.10.2020)3. Göttingen-Kassel (23.4.2021 bis 15.7.2021) 4. Fulda-Würzburg (im Jahr 2022, genauer Zeitraum noch unbekannt)5. Kassel-Fulda (im Jahr 2023, genauer Zeitraum noch unbekannt)

Die Bahn warb um Verständnis für die Serie von Großbaustellen. Sie sei unvermeidbar: Die beiden ICE-Strecken seien seit ihrer Eröffnung 1991 im Dauerbetrieb. Auf der 327 Kilometer langen Trasse zwischen Hannover und Würzburg fahren täglich 110 Fernzüge mit rund 42.000 Reisenden durch Niedersachsen, Hessen und Bayern, außerdem im Durchschnitt 26 Güterzüge. Noch höher ist Belastung auf den 99 Kilometern von Mannheim nach Stuttgart: Dort verkehren jeden Tag 185 Fernzüge mit 66.000 Fahrgästen, hinzu kommen 24 Güterzüge.

Ende des Steinkohle-Bergbaus Schicht, für immer Anzeige Auch alle Fahrgäste, deren Verbindungen über die gesperrten Strecken fahren, werden länger unterwegs sein. Zu diesen Routen gehören zum Beispiel Hamburg–Frankfurt, Berlin–Frankfurt und Frankfurt–München. Weil auf den Umleitungsstrecken weniger Züge Platz haben, können dort auch weniger ICE und Intercitys eingesetzt werden als sonst üblich.

Die übliche regelmäßige Instandhaltung reiche nun nicht mehr aus, heißt es bei der Bahn. “Wir müssen jetzt grundlegend ran, um die Qualität der Schnellfahrstrecke für künftige Generationen weiter gewährleisten zu können”, sagt der Leiter des Sanierungsprojekts Hannover-Würzburg, Hannes Tesch. Bei den Bauarbeiten werden Gleise, Weichen, Schotter, aber auch die Oberleitungsmasten sowie die Strom- und Sicherungstechnik erneuert.

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Die übliche regelmäßige Instandhaltung reiche nun nicht mehr aus, heißt es bei der Bahn. Wir müssen jetzt grundlegend ran, um die Qualität der Schnellfahrstrecke für künftige Generationen weiter gewährleisten zu können, machte der Leiter des Sanierungsprojekts Hannover–Würzburg, Hannes Tesch, deutlich.

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Die übliche regelmäßige Instandhaltung reiche nun nicht mehr aus, heißt es bei der Bahn. Wir müssen jetzt grundlegend ran, um die Qualität der Schnellfahrstrecke für künftige Generationen weiter gewährleisten zu können, machte der Leiter des Sanierungsprojekts Hannover–Würzburg, Hannes Tesch, deutlich.

Für die Arbeiten von Hannover bis Göttingen hat die Bahn 175 Millionen Euro veranschlagt. Die Sanierung der gesamten Strecke von Hannover nach Würzburg soll 640 Millionen Euro kosten. Die Trasse Mannheim-Stuttgart wird für 185 Millionen Euro auf Vordermann gebracht.

Die Bahn will Inhaber von Zeitkarten und der Bahncard 100, die zu Fahrten auf dem gesamten Netz berechtigt, finanziell entschädigen. In welchem Umfang das geschieht, steht noch nicht fest, wie der Sprecher sagte. Die längere Reisezeit solle den Kunden mit besonderen kleinen Aufmerksamkeiten versüßt werden.

Auch alle Fahrgäste, deren Verbindungen über die gesperrten Strecken fahren, werden länger unterwegs sein. Zu diesen Routen gehören zum Beispiel Hamburg-Frankfurt, Berlin-Frankfurt und Frankfurt-München.

Für Bahn-Reisende sind Baustellen auf wichtigen ICE-Strecken sowie verlängerte Fahrzeiten inzwischen nichts Ungewöhnliches: So wurde in diesem Jahr beispielsweise rund drei Monate lang auf der Strecke zwischen Nürnberg und Würzburg gebaut. Auch zwischen Hamburg und Hannover gab es in der Vergangenheit Sanierungsarbeiten. Schon 2018 hatte sich durch diese Baustellen die Fahrtzeit zwischen Hamburg und München zeitweise um bis zu 50 Minuten verlängert.

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Und die Liste der Baustellen auf der Unternehmensseite der Bahn war auch nach Abschluss dieser Arbeiten schon lang. Mit den nun angekündigten Sanierungen wird das in den kommenden Jahren auch so bleiben. Grund für alle Sanierungen ist das marode Schienennetz der Bahn. Nun wird investiert – doch das bedeutet vor Verbesserungen erst einmal Verspätungen und Behinderungen.

Und von diesen wird nach Angaben des Fahrgastverbandes Pro Bahn auch der Nahverkehr “indirekt betroffen” sein. Während der Bauarbeiten müssten sich Fern- und Nahverkehrszüge auf Ausweichrouten dieselben Strecken teilen, sagte Pro-Bahn-Sprecher Karl-Peter Naumann. “Das wird sich im Nahverkehr auswirken. Da werden auch einige Züge nicht fahren können”, sagte Naumann.

Bei der Bahn waren Verspätungen gerade in den vergangenen Monaten bereits ein großes Thema. Im August kamen drei von zehn Fernzügen unpünktlich ans Ziel. In den ersten acht Monaten lag die Pünktlichkeitsquote unter 76 Prozent. Eigentlich wollte die Bahn 82 Prozent erreichen. Hauptgrund für die Verspätungen waren aber nicht die vielen Baustellen, sondern Störungen an Fahrzeugen und Infrastruktur in den Hitzemonaten des vergangenen Sommers sowie mehrere Unwetter.