Auch Stuttgart betroffen Bahn sperrt monatelang wichtige Hauptstrecken
Umleitungen und längere Fahrzeiten: Bahn sperrt wichtige ICE-Routen für Sanierung
Die Bahn hat bereits viel Ärger, weil ihre Züge zu oft verspätet sind. Jetzt kommt es noch dicker.

Am Montag teilte die Deutsche Bahn mit: Die 27 Jahre alten Schnellfahrstrecken Hannover-Würzburg und Mannheim-Stuttgart werden grundlegend erneuert. Das Sanierungsprojekt behindert den bundesweiten Zugverkehr in Etappen bis ins Jahr 2023.

Sanierung: Bahn sperrt Strecke Hannover-Göttingen

Zahlreiche Fernzüge müssen umgeleitet werden, die Fahrzeiten zwischen den betroffenen Städten verlängern sich während der Bauarbeiten um 30 bis 45 Minuten.

Die Strecke ist laut Bahn seit ihrer Eröffnung im Jahr 1991 im Dauerbetrieb. Täglich seien auf der 327 Kilometer langen Trasse zwischen Hannover und Würzburg 110 Fernzüge mit etwa 42.000 Reisenden unterwegs – dazu im Durchschnitt 26 Güterzüge. Bei den Bauarbeiten sollen Gleise, Weichen, Schotter sowie die Oberleitungsmasten und die Strom- und Sicherungstechnik erneuert werden. Für diese Arbeiten hat die Bahn insgesamt 175 Millionen Euro veranschlagt. Die Sanierung der gesamten Strecke von Hannover nach Würzburg soll 640 Millionen Euro kosten.

▶︎ Als erstes wird 2019 der Abschnitt Hannover-Göttingen sechs Monate lang gesperrt – vom 11. Juni bis 14. Dezember.

In Hannover hat die Sanierung der Bahnbrücke in der Königstraße begonnen. Ein Großprojekt, denn über diese Brücke fließt ein Großteil des Nord-Süd und Ost-West-Bahnverkehrs. Video (01:24 min)

▶︎ Es folgt die Strecke Mannheim-Stuttgart, die vom 10. April bis 31. Oktober 2020 nicht befahrbar sein wird.

Rund 350 Züge fallen in Hannover täglich aus, während eine Brücke am Bahnhof abgerissen wird. Seit heute ist der Zugverkehr zunächst für zwei Wochen stark eingeschränkt. (01.10.2018) mehr

▶︎ Dann kommt im Jahr 2022 die Trasse Fulda-Würzburg dran und schließlich 2023 der Gleisstrang von Kassel nach Fulda.

Die Bahn warb um Verständnis für die Serie von Großbaustellen. Sie sei unvermeidbar: Die beiden ICE-Strecken seien seit ihrer Eröffnung 1991 im Dauerbetrieb.

Von der derzeit geplanten Sperrung der Fernbahnstrecke zwischen Hannover und Göttingen wird nach Angaben des Fahrgastverbandes Pro Bahn auch der Nahverkehr betroffen sein. Während der Sanierung von Juni bis Dezember 2019 würden ICE und Intercity-Züge über die alte Strecke im Leinetal umgeleitet. Dort seien aber schon jetzt viele Güter- und Nahverkehrszüge unterwegs, und die Strecke sei gut ausgelastet. Das wird sich im Nahverkehr auswirken. Da werden auch einige Züge nicht fahren können, sagte Pro-Bahn-Sprecher Karl-Peter Naumann am Montag. Im Südharz sollen nach seiner Kenntnis mehrere Zugverbindungen durch Busse ersetzt werden.

Auf der 327 Kilometer langen Trasse zwischen Hannover und Würzburg fahren täglich 110 Fernzüge mit rund 42 000 Reisenden durch Niedersachsen, Hessen und Bayern, außerdem im Durchschnitt 26 Güterzüge.

Ein Brite schwärmt Warum Deutschland das coolste Reiseland Europas ist Anzeige Die Bahn warb um Verständnis für die Serie von Großbaustellen. Sie sei unvermeidbar: Die beiden ICE-Strecken seien seit ihrer Eröffnung 1991 im Dauerbetrieb. Auf der 327 Kilometer langen Trasse zwischen Hannover und Würzburg fahren täglich 110 Fernzüge mit rund 42.000 Reisenden durch Niedersachsen, Hessen und Bayern, außerdem im Durchschnitt 26 Güterzüge. Noch höher ist Belastung auf den 99 Kilometern von Mannheim nach Stuttgart: Dort verkehren jeden Tag 185 Fernzüge mit 66.000 Fahrgästen, hinzu kommen 24 Güterzüge.

Noch höher ist Belastung auf den 99 Kilometern von Mannheim nach Stuttgart: Dort verkehren jeden Tag 185 Fernzüge mit 66 000 Fahrgästen, hinzu kommen 24 Güterzüge.

Bei den Bauarbeiten werden Gleise, Weichen, Schotter, aber auch die Oberleitungsmasten sowie die Strom- und Sicherungstechnik erneuert. Für die Arbeiten von Hannover bis Göttingen hat die Bahn 175 Millionen Euro veranschlagt. Die Sanierung der gesamten Strecke von Hannover nach Würzburg soll 640 Millionen Euro kosten. Die Trasse Mannheim–Stuttgart wird für 185 Millionen Euro auf Vordermann gebracht. Da es sich um eine sogenannte Ersatzinvestition handelt, übernimmt der Eigentümer Bund die Kosten fast vollständig, wie ein Bahnsprecher erläuterte.

Die übliche regelmäßige Instandhaltung reiche nun nicht mehr aus, heißt es bei der Bahn. Wir müssen jetzt grundlegend ran, sagte der Leiter des Sanierungsprojekts Hannover-Würzburg, Hannes Tesch.

Bei den Bauarbeiten werden Gleise, Weichen, Schotter, aber auch die Oberleitungsmasten sowie die Strom- und Sicherungstechnik erneuert. Für die Arbeiten von Hannover bis Göttingen hat die Bahn 175 Millionen Euro veranschlagt. Die Sanierung der gesamten Strecke von Hannover nach Würzburg soll 640 Millionen Euro kosten. Die Trasse Mannheim–Stuttgart wird für 185 Millionen Euro auf Vordermann gebracht. Da es sich um eine sogenannte Ersatzinvestition handelt, übernimmt der Eigentümer Bund die Kosten fast vollständig, wie ein Bahnsprecher erläuterte.

Bei den Bauarbeiten werden Gleise, Weichen, Schotter, aber auch die Oberleitungsmasten sowie die Strom- und Sicherungstechnik erneuert. Veranschlagte Kosten: 640 Millionen Euro für die komplette Strecke von Hannover nach Würzburg, 185 Millionen Euro für die Trasse Mannheim-Stuttgart.

Die Bahn warb um Verständnis für die Serie von Großbaustellen. Sie sei unvermeidbar: Die beiden ICE-Strecken seien seit ihrer Eröffnung 1991 im Dauerbetrieb. Auf der 327 Kilometer langen Trasse zwischen Hannover und Würzburg fahren täglich 110 Fernzüge mit rund 42.000 Reisenden durch Niedersachsen, Hessen und Bayern, außerdem im Durchschnitt 26 Güterzüge. Noch höher ist Belastung auf den 99 Kilometern von Mannheim nach Stuttgart: Dort verkehren jeden Tag 185 Fernzüge mit 66.000 Fahrgästen, hinzu kommen 24 Güterzüge.

Auch alle Fahrgäste, deren Verbindungen über die gesperrten Strecken fahren, werden länger unterwegs sein. Zu diesen Routen gehören zum Beispiel Hamburg-Frankfurt, Berlin-Frankfurt und Frankfurt-München.

Bei der Planung müsse man einen Kompromiss finden, der sowohl Pendlern als auch Fernreisenden gerecht werde, sagte Naumann. Das Wichtigste ist, dass die Baumaßnahmen gut geplant und die Fahrgäste rechtzeitig informiert werden. Dabei brauche die Bahn auch ein paar Reserven. Nichts ist schlimmer für die Fahrgäste, als einen Ersatzfahrplan zu haben, der dann aber nicht eingehalten wird, wenn also zu der planmäßig längeren Fahrzeit dann auch noch eine Verspätung hinzukommt.

Weil auf den Umleitungsstrecken weniger Züge Platz haben, können dort auch weniger ICE und Intercitys eingesetzt werden als sonst üblich.

Am vergangenen Donnerstag fällt der ICE nach Hannover aus. Genervt steht auch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer am Bahnsteig.

Bei der Bahn sind Verspätungen gerade in den vergangenen Monaten ein großes Thema. Im August kamen drei von zehn Fernzügen unpünktlich ans Ziel. In den ersten acht Monaten lag die Pünktlichkeitsquote unter 76 Prozent. Eigentlich wollte die Bahn 82 Prozent erreichen. Hauptgrund für die Verspätungen waren aber nicht die vielen Baustellen, sondern Störungen an Fahrzeugen und Infrastruktur in den Hitzemonaten des vergangenen Sommers sowie mehrere Unwetter.

Die Bahn will Inhaber von Zeitkarten und der Bahncard 100, die zu Fahrten auf dem gesamten Netz berechtigt, finanziell entschädigen. In welchem Umfang das geschieht, steht noch nicht fest. Die längere Reisezeit solle den Kunden mit besonderen kleinen Aufmerksamkeiten versüßt werden.

Bei der Bahn sind Verspätungen gerade in den vergangenen Monaten ein großes Thema. Im August kamen drei von zehn Fernzügen unpünktlich ans Ziel. In den ersten acht Monaten lag die Pünktlichkeitsquote unter 76 Prozent. Eigentlich wollte die Bahn 82 Prozent erreichen. Hauptgrund für die Verspätungen waren aber nicht die vielen Baustellen, sondern Störungen an Fahrzeugen und Infrastruktur in den Hitzemonaten des vergangenen Sommers sowie mehrere Unwetter.

Bei der Bahn sind Verspätungen gerade in den vergangenen Monaten ein großes Thema. Im August kamen drei von zehn Fernzügen unpünktlich ans Ziel. In den ersten acht Monaten lag die Pünktlichkeitsquote unter 76 Prozent.

Als Erstes wird 2019 der Abschnitt Hannover–Göttingen sechs Monate lang gesperrt – vom 11. Juni bis 14. Dezember. Es folgt die Strecke Mannheim–Stuttgart, die vom 10. April bis 31. Oktober 2020 nicht befahrbar sein wird. Der Abschnitt Göttingen–Kassel wird von April bis Juli 2021 unterbrochen. Dann kommt im Jahr 2022 die Trasse Fulda–Würzburg dran und schließlich 2023 der Gleisstrang von Kassel nach Fulda.

Eigentlich wollte die Bahn 82 Prozent erreichen. Hauptgrund für die Verspätungen waren aber nicht die vielen Baustellen, sondern Störungen an Fahrzeugen und Infrastruktur in den Hitzemonaten des vergangenen Sommers sowie mehrere Unwetter.

Bahnreisende müssen sich ab kommendem Jahr auf monatelange Sperrungen von wichtigen ICE-Routen einstellen. Bestimmte Strecken sollen grundlegend saniert werden. Umleitungen und längere Fahrzeiten sind die Folge.

Die Bahn will ab Sommer 2019 mit der Sanierung der Schnellfahrstrecken Hannover-Würzburg und Mannheim-Stuttgart starten. Damit kommen auf Bahnreisende in den nächsten Jahren monatelange Vollsperrungen von ICE-Routen zu. Das Sanierungsprojekt behindert den bundesweiten Zugverkehr in Etappen bis ins Jahr 2023. Zahlreiche Fernzüge müssen umgeleitet werden, die Fahrzeiten zwischen den betroffenen Städten verlängern sich während der Bauarbeiten um 30 bis 45 Minuten.

Die Bahn wirbt um Verständnis für die Serie von Großbaustellen. Dies sei unvermeidbar: Die beiden ICE-Strecken seien seit ihrer Eröffnung 1991 im Dauerbetrieb. Auf der 327 Kilometer langen Trasse zwischen Hannover und Würzburg fahren täglich 110 Fernzüge mit rund 42.000 Reisenden durch Niedersachsen, Hessen und Bayern, außerdem im Durchschnitt 26 Güterzüge.

Noch höher ist Belastung auf den 99 Kilometern von Mannheim nach Stuttgart: Dort verkehren jeden Tag 185 Fernzüge mit 66.000 Fahrgästen, hinzu kommen 24 Güterzüge.

Die übliche regelmäßige Instandhaltung reiche nun nicht mehr aus, heißt es bei der Bahn. “Wir müssen jetzt grundlegend ran, um die Qualität der Schnellfahrstrecke für künftige Generationen weiter gewährleisten zu können”, sagte der Leiter des Sanierungsprojekts Hannover-Würzburg, Hannes Tesch.

Bei den Bauarbeiten werden Gleise, Weichen, Schotter, aber auch die Oberleitungsmasten sowie die Strom- und Sicherungstechnik erneuert. Für die Arbeiten von Hannover bis Göttingen hat die Bahn 175 Millionen Euro veranschlagt. Die Sanierung der gesamten Strecke von Hannover nach Würzburg soll 640 Millionen Euro kosten. Bei der Trasse Mannheim-Stuttgart wird mit 185 Millionen Euro gerechnet. Da es sich um eine sogenannte Ersatzinvestition handelt, übernimmt der Bund als Eigentümern der Bahn die Kosten fast vollständig.

Auch alle Fahrgäste, deren Verbindungen über die gesperrten Strecken fahren, werden länger unterwegs sein. Zu diesen Routen gehören zum Beispiel Hamburg-Frankfurt, Berlin-Frankfurt und Frankfurt-München. Weil auf den Umleitungsstrecken weniger Züge Platz haben, können dort auch weniger ICE und Intercitys eingesetzt werden als sonst üblich.

Die Bahn will Inhaber von Zeitkarten und der Bahncard 100, die zu Fahrten auf dem gesamten Netz berechtigt, finanziell entschädigen. In welchem Umfang das geschieht, steht noch nicht fest, sagte ein Sprecher. Die längere Reisezeit solle den Kunden mit “besonderen kleinen Aufmerksamkeiten” versüßt werden.

Bei der Bahn sind Verspätungen ein großes Thema. Im August kamen drei von zehn Fernzügen unpünktlich ans Ziel. In den ersten acht Monaten lag die Pünktlichkeitsquote unter 76 Prozent. Eigentlich wollte die Bahn 82 Prozent erreichen. Neben Baustellen waren vor allem Störungen an Fahrzeugen und marode Infrastruktur in den Hitzemonaten des vergangenen Sommers Grund für Verspätungen. Hinzu kamen Schäden durch Unwetter.