Salzgitter/Braunschweig: SEK erschießt Mann - Horror-Fund in Wohnung | Welt - merkur.de
Tödlicher SEK-Einsatz: Was klar ist – und was nicht
Ein Mann verbarrikadierte sich in Salzgitter bei Braunschweig und bedrohte die Polizei. Das SEK tötete ihn. Die Polizei fand in seiner Wohnung eine weitere Leiche.

Salzgitter – Tragödie in Salzgitter bei Braunschweig: Am Donnerstagabend kam es in der niedersächsischen Stadt zu einem Großeinsatz der Polizei, bei dem eine Person getötet wurde, wie nordbuzz.de* berichtet. Eine weitere Leiche wurde später in einer naheliegenden Wohnung gefunden. Die Hintergründe des Dramas sind unklar.

Salzgitter: SEK-Einsatz mit einem Toten – danach findet Polizei noch eine Leiche

Am Donnerstagnachmittag waren Polizeibeamte in Salzgitter per Notruf über einen Menschen mit einer Schussverletzung in einem Mehrfamilienhaus am Hans-Böckler-Ring informiert worden. Als die ersten Einsatzkräfte an der Adresse eintrafen, wurden sie von einem Mann mit einer Waffe bedroht, der sich dort verbarrikadiert hatte. Daraufhin stürmte das SEK die Wohnung. Dabei wurde der Angreifer schwer verletzt und verstarb noch vor Ort. Ermittlungen ergaben, dass der Mann in einer anderen Wohnung an der Einsteinstraße lebte, nicht weit entfernt vom Einsatzort.

Als Polizisten diese einige Stunden später durchsuchten, entdeckten sie die Leiche eines zweiten Mannes. Wie die Polizei mitteilte, sind seine Identität und die Todesursache bisher unklar. Die Beamten befürchteten nach eigenen Angaben auch, in der Wohnung in Fredenberg auf Sprengstoff zu stoßen. Dieser Verdacht habe sich aber nicht bestätigt, erklärten sie.

Zwei Tote und viele offene Fragen: Bei einem Einsatz von Spezialkräften der Polizei in Salzgitter ist ein Mann gestorben. Später durchsuchten die Ermittler seine Wohnung – und fanden dort eine männliche Leiche. Das teilte die Polizei am Donnerstag mit. Der Hintergrund und die Identität der beiden Toten sind noch völlig unklar.

Der Vorfall wirft viele Fragen auf. „Die Kollegen befinden sich noch mitten in den Ermittlungen, weshalb es noch dauern kann, bis wir erste Erkenntnisse zu den Hintergründen haben“, sagte ein Polizeisprecher am Freitagmorgen gegenüber der Deutschen Presse Agentur.

Die Polizei durchsuchte anschließend die Wohnung des Mannes in einer benachbarten Straße. Dort fanden die Beamten eine männliche Leiche. Zur Todesursache konnten zunächst keine Angaben gemacht werden. Anfängliche Hinweise auf Sprengstoff in dieser Wohnung bestätigten sich nicht, wie es hieß.

Auch in Cuxhaven kam es vor einigen Tagen zu einem Polizeieinsatz: Jugendliche hatten einen behinderten Mann verprügelt und ausgeraubt, weil sie Zigaretten wollten, wie nordbuzz.de* berichtet. In Getelo kam es stattdessen zu einer mysteriösen Entdeckung: Ein Mann hatte auf einem Parkplatz eine Tüte mit einer verdächtigen Substanz gefunden und für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt, wie nordbuzz.de* berichtet.

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Dort hatte sich ein Mann verbarrikadiert. Er bedrohte den Angaben der Polizei zufolge die Beamten. Spezialeinsatzkräfte (SEK) stürmten schließlich die Wohnung. Sie wurden den Angaben zufolge ebenfalls mit einer Waffe bedroht. In der Folge sei auf den Mann geschossen worden, der anschließend starb.

Spezialkräfte der Polizei erschießen einen 28 Jahre alten Mann, in dessen Wohnung finden die Beamten später die Leiche eines 22-Jährigen: Was am Donnerstagabend in Salzgitter geschehen ist und was dahinter steckt, ist auch Tage später noch unklar. In welcher Beziehung standen der von einem Spezialeinsatzkommando (SEK) Erschossene und der aufgefundene Tote? Ist der 28-Jährige für den Tod des sechs Jahre jüngeren Mannes verantwortlich?

Die Polizei durchsuchte anschließend die Wohnung des Mannes in einer benachbarten Straße. Dort fanden die Beamten eine männliche Leiche. Zur Todesursache konnten sie bislang keine Angaben machen. Anfängliche Hinweise auf Sprengstoff in dieser Wohnung hätten sich nicht bestätigt, hieß es.

In Salzgitter haben Spezialeinsatzkräfte bei einem Einsatz einen Mann erschossen. In seiner Wohnung fanden Ermittler eine weitere Leiche. Die Hintergründe sind noch unklar.

Nach einem tödlich verlaufenen SEK-Einsatz in Salzgitter und dem anschließenden Fund einer zweiten Leiche sind viele Fragen offen. Warum hatte sich der schließlich getötete Mann in seiner Wohnung verbarrikadiert? Und welchen Zusammenhang gibt es zu dem später gefundenen Toten?

So zumindest lautet der Verdacht der Staatsanwaltschaft am Tag nach dem tödlichen SEK-Einsatz in einem Mehrfamilienhaus am Hans-Böckler-Ring. Der 28-Jährige könnte den 22-Jährigen getötet haben – und das laut Anklagebehörde bereits Tage zuvor. Dafür gebe es ausreichend Anhaltspunkte, so Julia Meyer, Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft Braunschweig. Um welche es sich handelt, wird die Behörde möglicherweise am Montag mitteilen – ebenso wie die Ergebnisse der Obduktion der Leiche, die in der Rechtsmedizin Hannover durchgeführt wird. Die Ermittlungen dauern unterdessen an, die Polizei hat eine 40-köpfige Mordkommission eingerichtet.

Die Zusammenhänge sollen an diesem Freitag geklärt werden, teilte die Polizei mit. Die Beamten waren nach am Donnerstagnachmittag zu einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Fredenberg gerufen worden.

Zu dem Polizeieinsatz war es am Donnerstagabend in der Wohnung eines Bekannten des später Erschossenen gekommen. Laut Polizei hatte der Wohnungsinhaber die Rettungskräfte alarmiert – mit dem Hinweis, dass der 28-Jährige ärztliche Hilfe benötige. In der Wohnung stießen Polizeibeamte dann auf den 28-jährigen verwundeten Mann, der sich verbarrikadiert hatte. Wie die Staatsanwaltschaft erklärte, ist noch unklar, woher dessen Verletzungen stammten. Der Wohnungsinhaber stehe aber nicht im Verdacht, dem Mann etwas angetan zu haben oder mit ihm in einen Streit geraten zu sein. Hinweise auf Drogen oder Alkohol als Auslöser der Bedrohungslage hatten die Ermittler am Freitag entgegen anders lautender Medienberichte nicht.

Spezialeinsatzkräfte haben im niedersächsischen Salzgitter eine Wohnung gestürmt und auf einen Mann geschossen. Er starb bei dem Einsatz – und die Beamten entdeckten eine weitere Leiche.

Bei einem Einsatz in Salzgitter haben Spezialeinsatzkräfte einen Mann erschossen. In der Wohnung des Mannes fanden Ermittler eine weitere Leiche. Die Hintergründe sind unklar. Video (00:29 min)

Das später hinzu gerufene SEK hatte am Donnerstag zunächst versucht, mit dem Mann zu sprechen und ihn zur Kooperation zu überreden. Dies, so die Staatsanwaltschaft, sei jedoch nicht gelungen und die Beamten seien von dem Mann in einem abgedunkelten Raum mit einem waffenähnlichen Gegenstand bedroht worden. Als der Mann auf Warnschüsse nicht reagierte, gab ein SEK-Beamter einen tödlichen Schuss ab. Die Kugel traf den 28-Jährigen ins Rückenmark. Das ergab die Obduktion. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Todesermittlungsverfahren ein. Gegen den Beamten werde nicht ermittelt.

Nach dem tödlichen Schuss durchsuchte die Polizei die Wohnung des 28-Jährigen in einem Mehrfamilienhaus in einer benachbarten Straße. Dort fanden sie dann die Leiche des 22 Jahre alten Mannes. Es gab zunächst Hinweise auf Sprengstoff in der Wohnung, die sich aber nicht bestätigten.

Zwei Tote und offene Fragen: Bei einem Einsatz von Spezialkräften der Polizei in Salzgitter ist ein Mann getötet worden. In der Wohnung des Toten fanden die Ermittler eine weitere Leiche. (12.04.2019) mehr

Bei einem Einsatz in Salzgitter haben Spezialeinsatzkräfte einen Mann erschossen. In der Wohnung des Mannes fanden Ermittler eine weitere Leiche. Noch sind viele Fragen offen. Video (03:21 min)