Polizei findet bei Schmuggler in Saarbrücken Tausende Euro und 20 Kilogramm ...
Tabakschmuggel im Linienbus aus Luxemburg
zum Autorenprofil schließen Fahndungserfolg der Bundespolizei am Saarbrücker Busbahnhof: Dort haben Beamte einen Mann gefasst, der mit kiloweise Tabak mit dem Bus aus Luxemburg angekommen war.

Wie Dieter Schwan, Pressesprecher bei der Bundespolizei in Bexbach, berichtet, war der 35-Jährige aufgeflogen, weil er mit auffällig vielen Taschen und Koffern unterwegs war. Als die Ermittler das Gepäck öffneten, entdeckten sie mehr als zwölf Kilo Feinschnitttabak. Das war noch nicht alles: Mehr als 10 000 Euro stellten sie zudem sich. Die Polizisten und Kollegen vom Zoll gingen davon aus, dass es sich um geschmuggelte War handelte und damit gedealt werden sollte. Der mutmaßliche Täter musste mit zur Wache.

Wenig später gings in die Wohnung des Festgenommenen in Malstatt. Dort stießen die Fahnder auf weitere acht Kilo Tabak. Dieser lagerte dort bereits nach Schwans Angaben für den Verkauf abgepackt. Der Syrer soll keinen Ausweis, lediglich deutsche Aufenthaltspapiere haben.

Da hatten Beamte der Bundespolizei am Busbahnhof in Saarbrücken den richtigen Riecher. Am Samstagmorgen, 29.09., gegen 10:30 Uhr, fiel ihnen bei der Kontrolle des Linienbusses aus Luxemburg ein 35-jähriger Syrer auf, der mit mehren Koffern und Taschen unterwegs war.

Die Person konnte sich ordnungsge-mäß ausweisen. Bei der Inaugenscheinnahme des Gepäcks wurde Feinschnitttabak in nicht unerheblicher Menge festgestellt. Dies führte zur Mitnahme auf die Dienststelle.

Dort wurden dann 12,5 kg Tabak und eine Bargeldsumme in nicht geringer Menge aufgefunden. Da der Verdacht des gewerbsmäßigen Handelns mit Tabak bestand, wurde die Zollfahndung eingeschaltet.

Bei einer anschließenden Hausdurchsuchung wurden weitere 8 Kg Tabak, verkaufsfertig abgepackt, aufgefunden. Die Bundeszollverwaltung leitete ein Strafverfahren wegen Verstoß gegen die Abgabenordnung und dem gewerbsmäßigen Handel mit Tabakwaren ein.