Rostock erwies sich gegen Karlsruhe als harte Nuss: Mehr als ein Unentschieden sprang für den Favoriten nicht heraus. Das Hinspiel hatte der KSC bei Hansa mit 3:0 für sich entschieden.

Der Gastgeber nahm in der Startelf eine Veränderung vor und begann die Partie mit Mehlem statt Bülow. Auch der FC Hansa Rostock tauschte auf vier Positionen. Dort standen Alibaz, Nadeau, Bischoff und Henning für Rankovic, Riedel, Evseev und Wannenwetsch in der Startformation.

Hansa ging stark ersatzgeschwächt in die Partie – schon beim Abschlusstraining hatte Dotchev lediglich 13 Profis dabei. So mussten in Karlsruhe die angeschlagenen Oliver Hüsing (Adduktoren) und Fabian Holthaus (muskuläre Probleme) von Beginn an ran. Das Duo agierte aber ebenso sicher wie der Rest der Rostocker Abwehr, die im ersten Durchgang eindrucksvoll unter Beweis stellte, warum sie zu den besten Defensivreihen der Liga zählt. Zwar waren die Karlsruher die klar spielbestimmende Mannschaft, Hansa-Keeper Blaswich musste jedoch nur einmal eingreifen, als er einen Kopfball von David Pisot zur Ecke abwehrte (16.). Offensiv blieben die Norddeutschen allerdings nahezu alles schuldig: Soufian Benyamina, Pascal Breier & Co. brachten keinen einzigen gefährlichen Torabschluss zustande.

Nach nur 28 Minuten verließ Matthias Bader von Karlsruhe das Feld, Marc Lorenz kam in die Partie. Torlos verabschiedeten sich beide Mannschaften schließlich in die Pause. In Durchgang zwei hatte sich keines der beiden Teams besonders hervorgetan, als Mike Owusu in der 60. Minute für Selcuk Alibaz eingewechselt wurde. Nachdem die erste Hälfte torlos über die Bühne gegangen war, hatten die Zuschauer zur Pause immerhin noch die Hoffnung auf Besserung. Doch am Ende brachte auch der zweite Spielabschnitt nichts Entscheidendes mit sich. Es blieb bei der Nullnummer.

Der KSC bleibt mit diesem Remis weiterhin auf Platz vier. Die Hintermannschaft ist das Prunkstück der Mannschaft von Coach Alois Schwartz. Insgesamt erst 24-mal gelang es dem Gegner, den Absteiger zu überlisten.

Trotz eines gewonnenen Punktes fällt Rostock in der Tabelle auf Platz sieben. Der Ertrag der vergangenen fünf Spiele ist überschaubar beim Gast. Von 15 möglichen Zählern holte man nur fünf. Als Nächstes steht für den Karlsruher SC eine Auswärtsaufgabe an. Am 23.04.2018 (18:30 Uhr) geht es gegen den FSV Zwickau. Hansa tritt bereits zwei Tage vorher gegen den SV Wehen Wiesbaden an (14:00 Uhr).

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0:0 stand es am Ende. Der Ausgang dieser torlosen Partie wird die Mannschaften von Alois Schwartz und Pavel Dotchev mit Sicherheit noch eine Zeit lang ärgern. Mit diesem torlosen Ergebnis können die Trainer und die Fans nicht zufrieden sein. Die 15350 Zuschauer im Stadion sahen eine von Kampf geprägte Partie, keine Tore, dafür aber viele Karten.

Der Gastgeber nahm in der Startelf eine Veränderung vor und begann die Partie mit Mehlem statt Bülow. Auch der FC Hansa Rostock tauschte auf vier Positionen. Dort standen Alibaz, Nadeau, Bischoff und Henning für Rankovic, Riedel, Evseev und Wannenwetsch in der Startformation.

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Nach nur 28 Minuten verließ Matthias Bader von Karlsruhe das Feld, Marc Lorenz kam in die Partie. Torlos verabschiedeten sich beide Mannschaften schließlich in die Pause. In Durchgang zwei hatte sich keines der beiden Teams besonders hervorgetan, als Mike Owusu in der 60. Minute für Selcuk Alibaz eingewechselt wurde. Nachdem die erste Hälfte torlos über die Bühne gegangen war, hatten die Zuschauer zur Pause immerhin noch die Hoffnung auf Besserung. Doch am Ende brachte auch der zweite Spielabschnitt nichts Entscheidendes mit sich. Es blieb bei der Nullnummer.

Hansa-Fans verunstalten Ortsschilder

Der KSC bleibt mit diesem Remis weiterhin auf Platz vier. Die Hintermannschaft ist das Prunkstück der Mannschaft von Coach Alois Schwartz. Insgesamt erst 24-mal gelang es dem Gegner, den Absteiger zu überlisten.

Datum der Veröffentlichung: 15.04.2018 21:50 Uhr | Autor: Johann Sebastian Künzig

Trotz eines gewonnenen Punktes fällt Rostock in der Tabelle auf Platz sieben. Der Ertrag der vergangenen fünf Spiele ist überschaubar beim Gast. Von 15 möglichen Zählern holte man nur fünf. Als Nächstes steht für den Karlsruher SC eine Auswärtsaufgabe an. Am 23.04.2018 (18:30 Uhr) geht es gegen den FSV Zwickau. Hansa tritt bereits zwei Tage vorher gegen den SV Wehen Wiesbaden an (14:00 Uhr).

Hansa Rostocks sportliche Misere hält an. Die Mecklenburger kamen am Sonntag zu einem 0:0 beim Aufstiegskandidaten Karlsruher SC und warten in der 3. Fußball-Liga nun schon neun Spiele auf einen Sieg.

Das Team von Trainer Pavel Dotchev fiel nach dem vierten Unentschieden in Serie auf den siebten Tabellenrang zurück. Ohne einige verletzte, erkrankte oder gesperrte Stammspieler hatten die Gäste vor 15 300 Zuschauern im Wildparkstadion wie erwartet einen schweren Stand.

Hansa fand gegen die heimstarken Hausherren kaum zu erfolgversprechenden Offensivaktionen und hatte in der 17. Minute Glück, als Schlussmann Janis Blaswich eine Chance von KSC-Innenverteidiger David Pisot vereitelte.

Auch nach dem Wiederanpfiff änderte sich der Spielverlauf in einer insgesamt wenig ansehnlichen Partie nicht. Der KSC blieb dominierend und hatte die beste Gelegenheit, als Fabian Schleusener in der 82. Minute aus Nahdistanz die Latte traf. Rostocks beste und fast einzige Möglichkeit vergab in der letzten Minute der regulären Spielzeit der eingewechselte Tim Väyrynen, der den Ball aus Nahdistanz über die Latte setzte.

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