Länderspiel in Regensburg: Frauen-Nationalmannschaft gewinnt WM-Generalprobe - idowa
WM-Generalprobe geglückt: DFB-Frauen besiegen Chile | Sportschau – Startseite – Nachrichten
Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat ihr letztes Testspiel vor der Weltmeisterschaft gewonnen. Gegen Chile setzte sie sich in der Regensburger Continental Arena mit 2:0 durch.

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat ihr letztes Testspiel in Regensburg vor der Weltmeisterschaft gegen Chile mit 2:0 gewonnen. Vor 10.135 Zuschauern war der Sieg nie gefährdet, auch weil Chile kaum etwas entgegenzusetzen hatte. Es war das erste Duell des aktuellen Weltranglistenzweiten mit den Chileninnen, die den Rang 39 der Welt belegen. Man merkte, dass sich die Spielerinnen von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg bei der Generalprobe für das Turnier in Frankreich beweisen wollten. Die deutsche Mannschaft war von Beginn an spielbestimmend und erspielte sich erste Möglichkeiten.

In der zwölften Minute wurde es erstmals gefährlich. Eine schöne Hereingabe von Svenja Huth landete auf dem Kopf von Kapitänin Alexandra Popp. In aussichtsreicher Position zielte sie jedoch knapp links neben das von Christiane Endler gehütete chilenische Tor. Nur eine Minute später scheiterte Huth an der Latte.  Sie wollte wohl flanken, der Ball senkte sich jedoch gefährlich und prallte am Aluminium ab.

Frauen-Fußball, WM: DFB-Frauen gewinnen Generalprobe gegen Chile

Das Spiel flachte ab, weder Deutschland noch Chile konnten sich gefährliche Chancen herausspielen. Bis in der 27. Minute Huth mit dem Ball am Fuß in den Strafraum dribbelte. Ihr flacher Abschluss ins kurze Eck konnte von Endler aber noch zur Ecke geklärt werden. Nach einer weiteren Ecke von Carolin Simon fiel in der 25. Minute dann auch der erste Treffer. Popp nahm den Ball auf Höhe des Elfmeterpunktes direkt und vollstreckte flach in die lange Ecke. Die deutsche Mannschaft hörte in der Folge nicht auf und spielte weiter nach vorne. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erhöhte Simon auf 2:0. Wieder sorgte eine verunglückte Flanke für Gefahr – dieses Mal von Simon von der anderen Seite. Zunächst prallte der Ball auch dieses Mal ans Alu, von dort aber hinter die Linie.

Deutschland – Chile 2:0 (2:0) 1:0 Popp (29. Minute) 2:0 Simon (45. Minute) Deutschland: Schult – Gwinn (72. Knaak), Doorsoun, Hegering (46. Oberdorf), Simon – Leopolz (61. Magull), Däbritz (60. Goeßling) – Huth, Marozsan (71. Bühl), Schüller (46. Dallmann) – Popp Chile: Endler – R. Soto, Sáez, Guerrero (46. López), Galaz – Araya – Aedo, Lara – Zamora, Urrutia (57. Rojas), Balmaceda (90. Huenteo) Gelbe Karten: Gwinn, Simon Schiedsrichterin: Lehtovaara

Nach der Pause war Deutschland nicht mehr so drückend wie noch zuvor. Weil von Chile jedoch noch weniger kam, konnten sie sich dennoch immer wieder durchkombinieren. Auch wegen einiger Wechsel, wurde das Spiel recht zerfahren. Immer wieder fehlte der letzte Pass in den Sechzehner, selten kam das Team zum Torabschluss. Die Mannschaft konnte nicht an ihre Leistung der ersten Hälfte anknüpfen. Die Chileninnen verteidigten nur noch. Nach einer Ecke von der eingewechselten Lina Magull in der 82. Minute fiel fast das 3:0, der Kopfball von Lena Oberdorf – ebenfalls eingewechselt – konnte gerade noch von der Linie gekratzt werden. Mehr geschah nicht mehr in der Begegnung.

Deutschland: Schult – Simon, Hegering (46. Oberdorf), Doorsoun, Gwinn (72. Knaak) – Däbritz (61. Goeßling), Maroszan (72. Bühl), Leupolz (61. Magull), Huth – Schüller (46. Dallmann), Popp

In acht Tagen beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen in Frankreich. Beim letzten Testspiel vor dem Turnier hat sich die deutsche Nationalmannschaft gegen Chile in guter Verfassung präsentiert und 2:0 (2:0) gewonnen. Die Tore schossen Kapitänin Alexandra Popp und Carolin Simon.

Chile: Endler – Soto, Saez, Guerrero (46. Lopez), Galaz – Zamora, Lara, Aedo, Araya – Balmaceda (90.+2 Huenteo), Urrutia (57. Rojas)

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Generalprobe geglückt: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat ihr Testspiel gegen Chile vor dem Start der WM in acht Tagen souverän gewonnen. Carolin Simon gelang dabei ein kurioses Tor.

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Der Aufbruch zu dieser schwierigen Mission steht am Montag an, wenn die Deutschen nach einem letzten freien Wochenende von Frankfurt/Main aus per Charterflieger in den ersten Spielort Rennes reisen. Die weiteren Gruppengegner bei der auch logistisch anspruchsvollen Tour durch Frankreich sind Spanien (12. Juni/Valenciennes) und Südafrika (17. Juni/Montpellier).

Die deutschen Fußballerinnen sind bereit für die WM. Das Team von Trainerin Martina Voss-Tecklenburg zeigte bei der Generalprobe in Regensburg gegen Chile eine sehr starke Leistung.

Schon nach den zurückliegenden Testspiel-Siegen beim WM-Gastgeber Frankreich (1:0) und in Schweden (2:1) sowie einem Remis gegen Japan (2:2) wurde das WM-Ziel klar formuliert: Der Olympiasieger will die Qualifikation für die Sommerspiele 2020 in Tokio schaffen. Dafür muss es die DFB-Auswahl unter die drei besten Teams aus Europa schaffen.

Der Auftritt der DFB-Frauen gegen die Südamerikanerinnen lässt auf einen erfolgreichen Start in die Weltmeisterschaft in Frankreich hoffen. Die Deutschen setzten sich am Donnerstagabend (30.05.2019) vor 10.135 Zuschauern nach einer wie von der Bundestrainerin geforderten sehr dominanten Vorstellung gegen die Chileninnen mit 2:0 (2:0) durch. “Ein Sieg ist immer wichtig für den Kopf. Die Art und Weise stellt uns zufrieden – auch die tolle Kulisse”, sagte Martina Voss-Tecklenburg. “Das nehmen wir positiv mit.” Einziger Kritikpunkt war erneut die Chancenverwertung, so hieß es am Ende “nur 2:0”. Neun Tage vor dem ersten WM-Spiel gegen China gab es in der Oberpfalz keine Experimente, “MVT” schickte die vermeintliche WM-Startelf ins Rennen.

Somit stand auch die zuletzt an der Schulter verletzte Almuth Schult von Beginn auf dem Platz und dürfte damit auch als Nummer eins zur WM reisen. “Sie ist bereit, sich auch vor eine Mannschaft zu stellen. Sie ist auf, aber auch neben dem Platz eine Führungsspielerin”, lobte die Bundestrainerin, die im Vorfeld angekündigt hatte, nur dann auf die Wolfsburgerin zu setzen, wenn sie zu 100 Prozent fit würde. Schult sagte nach dem Chile-Spiel: “Mir gings gut. Ich hatte keine Probleme. Die Vorfreude wächst.”

Gegen Chile bekam die Nationaltorhüterin allerdings kaum etwas zu tun. Zu druckvoll spielten die Deutschen vom Anpfiff weg. Svenja Huth gab schon nach 45 Sekunden mit dem ersten Torschuss die Richtung vor. In der Folge erspielten sich die DFB-Frauen eine Chance nach der anderen. Schon Kapitänin Alexandra Popp hätte auf 1:0 stellen können, köpfte aber knapp vorbei (12.). Eine Flanke von Huth klatschte gegen die Latte (13.). In der 29. Minute war es dann soweit, eine offenbar einstudierte Standard-Variante führte zum Erfolg: Popp schoss nach einem Eckstoß von Carolin Simon direkt zum 1:0 ein (29.). Den zweiten Treffer erzielte die Linksverteidigerin von Olympique Lyon dann selbst, ihre Flanke wurde immer länger und klatschte dann vom Innenpfosten ins Tor (45.+2).

Die 10.135 Zuschauer, darunter DFB-Interimspräsident Rainer Koch, sahen zu Beginn ein Spiel auf ein Tor. Die deutsche Spielmacherin Dzsenifer Marozsan vom Champions-League-Gewinner Olympique Lyon zog die Fäden, Popp (12.) und Svenja Huth (13.) vergaben die ersten guten Chancen.

Die zweite Hälfte begannen die Deutschen, bei denen es zwei Wechsel gab, deutlich zurückhaltender. Die zunächst einzige gute Chance hatte Melanie Leupolz, die aber an Christiane Endler von Paris Saint-Germain im Tor der Gäste scheierte (49.). Voss-Tecklenburg nutzte in der Folge auch die vier weiteren erlaubten Wechsel, der Spielfluss kam nur langsam wieder in Schwung. Von den Jokerinnen konnte sich allerdings außer Lena Goeßling, die im defensiven Mittelfeld zum Einsatz kam und als Ballverteilerin glänzte, niemand nachhaltig empfehlen. Für Torgefahr sorgte in der Schlussphase erst wieder Popp, die aber gegen Endler den Kürzeren zog (77./85.) und einmal vorbeiköpfte (78.). Lena Oberdorf bekam nicht genug Druck hinter ihren Kopfball (83.), und Klara Bühl scheiterte an Endler (90.+2). So blieb es beim hochverdienten, aber in der Höhe nicht dem Spiel angemessenen Sieg. Allerdings bleiben auch noch ein paar Tage, bis es ernst wird.

Schult – Simon, Hegering (46. Oberdorf), Gwinn (72. Knaak), Doorsoun – Leupolz (60. Magull), Däbritz (60. Goeßling) – Huth, Marozsán (71. Bühl), Schüller (46. Dallmann) – Popp

Neun Tage vor ihrem WM-Auftakt gegen China haben die deutschen Fußballerinnen große Hoffnungen auf eine erfolgreiche Endrunde in Frankreich (7. Juni bis 7. Juli) geweckt. Der zweimalige Weltmeister feierte beim 2:0 (2:0) gegen Chile eine gelungene Generalprobe.

Endler – Galaz, Sáez, Guerrero (46. López), Soto – Araya – Aedo, Lara – Zamora, Balmaceda (90.+3 Huenteo) – Urrutia (57. Rojas)

Auch nach dem Rückstand blieb Chile bei seiner defensiven Ausrichtung, die Partie spielte sich im ersten Durchgang fast ausschließlich in der Hälfte der Gäste ab. Dass die Flanke Simons in der Nachspielzeit im Netz landete, war das Glück der Tüchtigen.

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