Ausschreitungen in Regensburg - Großeinsatz nach Fund von toter Frau in Asylbewerberheim - General-Anzeiger
Großeinsatz in Regensburg: Tote Frau in Asylbewerberheim – Bewohner randalieren
Ankerzentrum in Regensburg: Vor der Einrichtung steht eine große Gruppe bewohner, zahlreiche Polizisten sind zu sehen. (Quelle: Alexander Auer/dpa)

Eine Frau ist aus noch unbekannten Ursachen in einem Regensburger Ankerzentrum gestorben. Als Beamte eintreffen, werden sie offenbar von Bewohnern angegriffen.

Nach dem Tod einer Frau in einem Regensburger Flüchtlingsheim ist es am Samstag zu einem Großeinsatz der Polizei gekommen. Die Einsatzkräfte sprachen von “Ausschreitungen” in dem sogenannten Ankerzentrum. Etwa 40 bis 50 Bewohner hätten sich daran beteiligt, wie ein Polizeisprecher sagte. Verletzte habe es nicht gegeben.

Am Samstagvormittag wurde der Polizei eine leblose Person in dem Heim gemeldet. Der Notarzt konnte nur noch den Tod 31 Jahre alten Nigerianerin feststellen und rief die Polizei für die weiteren Ermittlungen. “Ein Teil der Einrichtungsbewohner reagierte zunehmend emotional auf die Anwesenheit der Ermittler”, berichtete Polizeisprecher Dietmar Winterberg. Es habe zunächst Drohgebärden gegeben, “die schließlich damit endeten, dass Steine und Glasflaschen auf die Beamten vor Ort geworfen wurden”.

Hinweise darauf, dass die Frau einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein könnte, gab es zunächst nicht. Die Staatsanwaltschaft werde nun die weiteren Schritte zur Klärung der Todesursache veranlassen, erklärte der Polizeisprecher.

Die Lage in dem Heim war so aufgeheizt, dass die Leiche erst nach etwa drei Stunden aus dem Gebäude gebracht werden konnte. Aufgebrachten Bewohnern sei dann gestattet worden, unter Polizeiaufsicht den Sarg zu dem Fahrzeug des Bestattungsunternehmens zu bringen, um die Situation zu beruhigen.

Die 31-Jährige hinterlässt drei Kinder im Alter von drei bis neun Jahren. Das Jugendamt kümmert sich nun um die Kinder. Die Polizei prüft unterdessen, ob gegen Bewohner des Heims wegen der Auseinandersetzungen Ermittlungen eingeleitet werden müssen.

In allen bayerischen Regierungsbezirken gibt es die umstrittenen Ankerzentren. Dort werden insbesondere Flüchtlinge längerfristig untergebracht, die nach Ansicht der Behörden wenig Chancen auf Asyl haben. Die anderen Flüchtlinge sollen möglichst bald in dezentrale Heime weitervermittelt werden. Das Wort Anker steht für An(kunft), k(ommunale Verteilung), E(ntscheidung) und R(ückführung). 

Video: REGENSBURG: Großeinsatz der Polizei nach Fund von toter Frau in Ankerzentrum

Kritiker sehen die Art der Unterbringung in großen, oftmals kasernenähnlichen Heimen als ein Grund für Aggressionen unter den Bewohnern an. In der Vergangenheit gab es bereits mehrfach bei Einsätzen in bayerischen Ankerzentren schwere Konflikte zwischen Bewohnern und Polizeikräften. Dabei gab es beispielsweise im oberfränkischen Bamberg und im schwäbischen Donauwörth Verletzte und Festnahmen.

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Nach dem Tod einer Frau in einem Regensburger Flüchtlingsheim ist es am Samstag zu einem Großeinsatz der Polizei gekommen. Die Einsatzkräfte sprachen von “Ausschreitungen” in dem sogenannten Ankerzentrum. Etwa 40 bis 50 Bewohner hätten sich daran beteiligt, wie ein Polizeisprecher sagte. Verletzte habe es nicht gegeben.

Am Samstagvormittag wurde der Polizei eine leblose Person in dem Heim gemeldet. Der Notarzt konnte nur noch den Tod 31 Jahre alten Nigerianerin feststellen und rief die Polizei für die weiteren Ermittlungen. "Ein Teil der Einrichtungsbewohner reagierte zunehmend emotional auf die Anwesenheit der Ermittler", berichtete Polizeisprecher Dietmar Winterberg. Es habe zunächst Drohgebärden gegeben, "die schließlich damit endeten, dass Steine und Glasflaschen auf die Beamten vor Ort geworfen wurden".

Hinweise darauf, dass die Frau einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein könnte, gab es zunächst nicht. Die Staatsanwaltschaft werde nun die weiteren Schritte zur Klärung der Todesursache veranlassen, erklärte der Polizeisprecher.

In den Stunden nach der Tat war die Lage in dem Heim so aufgeheizt, dass die Leiche erst nach etwa drei Stunden aus dem Gebäude gebracht werden konnte. Aufgebrachten Bewohnern sei dann gestattet worden, unter Polizeiaufsicht den Sarg zu dem Fahrzeug des Bestattungsunternehmens zu bringen, um die Situation zu beruhigen.

Die 31-Jährige hinterlässt drei Kinder im Alter von drei bis neun Jahren. Das Jugendamt kümmert sich nun um die Kinder. Die Polizei prüft unterdessen, ob gegen Bewohner des Heims wegen der Auseinandersetzungen Ermittlungen eingeleitet werden müssen.

In allen bayerischen Regierungsbezirken gibt es die umstrittenen Ankerzentren. Dort werden insbesondere Flüchtlinge längerfristig untergebracht, die nach Ansicht der Behörden wenig Chancen auf Asyl haben. Die anderen Flüchtlinge sollen möglichst bald in dezentrale Heime weitervermittelt werden. Das Wort Anker steht für An(kunft), k(ommunale Verteilung), E(ntscheidung) und R(ückführung).

Kritiker sehen die Art der Unterbringung in großen, oftmals kasernenähnlichen Heimen als ein Grund für Aggressionen unter den Bewohnern an. In der Vergangenheit gab es bereits mehrfach bei Einsätzen in bayerischen Ankerzentren schwere Konflikte zwischen Bewohnern und Polizeikräften. Dabei gab es beispielsweise im oberfränkischen Bamberg und im schwäbischen Donauwörth Verletzte und Festnahmen.

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natürlich, Tumulte, Gewalt, Angriffe und dazu wieder die bekannten Tätertypen, ja was ist denn hier los. Eine tote Frau, wohl eines natürlichen Todes gestorben als Ursache für das alles. Wie viele Menschen starben gestern im Mittelmeer um auf Booten nach Europa zu kommen, 50, 60, nein es waren mehr als 70, fast unbemerkt und keinen interessiert es.

Aufgabenstellung für Journalisten gewesen, die wütenden Bewohner zum Grunde ihrer Wut zu befragen. 20190512 09:26

einmal eines dieser Ankerzentren……. Ein Hort der Hoffnungslosigkeit, Gewalt, Unterdrückung,……… Man sollte dort keine Frauen und Kinder unterbringen, ich bin gespannt, was den Tod der jungen Frau verursacht hat. Mein Beileid für die Hinterbliebenen.

Angeblich soll dort effektiv und schnell entschieden werden. Wäre das so,würde es keinen "Ort der Hoffnungslosigkeit" geben. Innerhalb von höchstens drei Monaten sollte die Entscheidung doch fallen. Und danach konsequente Abschiebung. Und Ruhe ist.

Finde es schon sehr komisch wenn ich hier oder in anderen Medien die Kommentare lese und sehe dann die Wahlergebnisse bei den verschiedensten Wahlen, wird auch bei der Europawahl nicht anders sein, Grüne, SPD, CDU, Linke sind doch die Parteien die diese Zustände herbei geführt haben und es noch verschlimmern wollen, entweder schreibt hier und in anderen Foren nur eine Minderheit, oder mit den Wahlen stimmt was nicht. Komisch ist es auf jeden Fall.

Erzählt uns mal etwas Neues! Etwas, dass es nicht schon so oft zu lesen gab! Denn bald täglich grüßt das Murmeltier!

Offensichtlich betrachten diese Asylbewerber ihre Unterkünfte als ex-territorial, wo also deutsche Polizei und Hilfskräfte nichts zu suchen haben.

nachvollziehbaren Grund dass wir einen großen Teil der Asylsuchenden in Deutschland alimentieren, ein erheblicher Teil muss endlich abgeschoben werden. Spätestens nach der Europawahl wird es hoffentlich zu einer Veränderung der Vorgehensweise kommen.

… war heute das Ankreuzen der Liste 4 auf den Briefwahlunterlagen zur Europa-Wahl am 26. Mai 2019.

der Bericht von Polizeisprecher Winterberg: " Ein Teil der Einrichtungsbewohner reagierte zunehmend emotional auf die Anwesenheit der Ermittler."So schoen schreibt man ueber Randalierer die Steine und Glasflaschen auf die Beamten geschmissen haben.

Völlig unaufgeregt werde ich so lange keine der etablierten Parteien wählen bis die eingetretenen unsäglichen Zustände in Deutschland abschließend bereinigt sind. Ich habe keinen gebeten ungefragt zu kommen und ich freue mich über jeden der geht.Sie alle gehören nach Dublin, Schengen und GG 16a nicht hier nach Deutschland.

Es zeigt sich einfach wieder die Aggressivität dieses Personenkreises. Eine sofortige Abschiebung wird vermutlich nicht erfolgen.