Zweitliga-Roundup: 3:1! Regensburg verschärft die Duisburg-Krise
VfL geht in Heidenheim leer aus – MSV weiter sieglos
Duisburg verliert 1:2 gegen Regensburg, wartet auch nach acht Spieltagen auf einen Sieg (2 Unentschieden, 6 Niederlagen). Nun droht dem Bulgaren das Aus. 45 Minuten vor Spielbeginn sprechen ihm die MSV-Verantwortlichen noch das Vertrauen aus. Aber bleibt das nach der Pleite auch so?

▶︎ Mit Bernd Hollerbach (48) saß ein potenzieller Nachfolger wie gegen Aue (1:2) im Stadion. Nach BamS-Informationen ist der Ex-HSV-Trainer aber kein Thema. Im Gegensatz zu Ismail Atalan (38). Der ehemalige Coach von Lotte und Bochum ist heißer Kandidat auf den Posten beim Zweitliga-Schlusslicht.

Manche klatschten, manche pfiffen. So richtig konnten sich die Fans des MSV Duisburg nach der 1:3 (1:2)-Heimpleite gegen den SSV Jahn Regensburg nicht entscheiden, wie sie mit der aktuellen Situation und der erneuten Enttäuschung umgehen sollen. Gruev raus-Rufe hallten durch die Schauinsland-Reisen-Arena, nachdem die Mannschaft bereits nach 13 Spielminuten mit 0:2 zurücklag und dem Spiel am Ende keine positive Wende mehr geben konnte. Doch viele Fans machten dem 48-Jährigen nach dem Abpfiff auch Mut.Das war schon toll. Das habe ich so noch nicht gesehen, sagte MSV-Aufsichtsrats-Boss Jürgen Marbach unmittelbar nach dem Spiel. Die sportliche Situation sei natürlich katastrophal, aber die Mannschaft spiele immer noch für – und nicht gegen den Trainer. Wir sind eine Einheit und das haben die Fans heute nach dem Spiel mit ihren Rufen für den MSV bewiesen, erklärte Marbach. Die Frage des Tages war natürlich, ob Trainer Ilia Gruev nach der erneuten Enttäuschung und mageren zwei Punkten aus acht Spielen auch im kommenden Auswärtsspiel beim 1. FC Köln auf der Bank Platz nehmen wird. Das kann ich Ihnen aktuell nicht sagen, beteuerte Marbach. Wir werden uns in den kommenden 48 Stunden zusammensetzen und die weitere Vorgehensweise in der Trainerpersonalie genau besprechen.”Ergebnisoffenes Gespräch”Dabei handele es sich um ein absolut ergebnisoffenes Gespräch, so Marbach, bei dem genauso herauskommen kann, dass Ilia am kommenden Wochenende noch auf der Trainerbank sitzt. Wer jedoch zwischen den Zeilen lesen kann, weiß, dass die Tage des Deutsch-Bulgaren bei den Zebras gezählt sein dürften. Nach dem Abpfiff schlenderte Gruev minutenlang durch das Stadion, nahm jeden Spieler in den Arm und bedankte sich bei den Fans, während im Hintergrund der englische Fußballklassiker You`ll never walk alone lief. Es hatte etwas von Abschied.Wir kriegen diese Gegentore mal wieder aus dem Nichts – warum auch immer, sagte Gruev bei seinem Plädoyer auf der Pressekonferenz nach dem Spiel und wirkte dabei ein Stück weit ratlos. Trotzdem leben wir das Wir-Gefühl und das finde ich sehr toll, erklärte er weiter und wollte keine Wasserstandsmeldungen zu seiner Personalie abgeben. Ich kann diese Frage nicht beantworten und es liegt auch nicht an mir, dass zu beurteilen. Natürlich habe er die Kraft und auch die Lust, als Trainer weiter zu machen. In so einer schweren Situation aufzugeben, ist für mich keine Option. Ob er das dennoch tun muss, wird man nun in den kommenden 48 Stunden von Vereinsseite aus erfahren.Autor: Marlon Irlbacher 

Das nächste Endspiel für MSV-Trainer Ilia Gruev (48) – auch das letzte? Gegen Regensburg muss ein Sieg her, sonst fliegt Gruev.

Platz 7 letzte Saison war ein Glücksfall. Ich wäre auch mit Platz 15 zufrieden gewesen, wenn man bedenkt das für uns nur der Klassenerhalt zählte. Aber diese Saison will man sich mindestens im Mittelfeld etabilieren und stockte den Kader auf. Es kamen Gruevs Wunschspieler, die Grlic auch größtenteils überreden konnte, zu uns zu kommen. Dem Ivo mache ich keine Vorwürfe. Er ist nur den wünschen von Gruev nachgekommen. Das ganze geht ganz alleine auf Gruevs Kappe und er sollte von sich aus zurücktreten, damit nicht das gleiche wie vor 3 Jahren passiert und zu spät gehandelt werden konnte und wir abgestiegen sind. Noch ist nichts verloren. Die Saison ist noch lang und Platz 15 oder höher sind immer noch drin. Jetzt heißt es den neuen passenden Trainer zu finden, der den Spielern Ruhe und Konzentration beibringt. Nächste Woche in Köln wird sehr wahrscheinlich nichts zu holen sein. Aber wer weiß, vielleicht gibts ja Umstellungen, die positiv enden. Danach ist erstmal Länderspiel-Pause und man hat 14 Tage Zeit was daraus zumachen. Aber dann muss es Positive Ergebnisse geben!!!!! P.S. Wer Rechtschreibfehler findet, darf diese behalten!!!! @Zebrahater & Nelina1629!!! Wir spielen 2. Liga! Wo spielen die Vereine, die Ihr verehrt und was haben die für Ambitionen ??????

Gruev-Entscheidung in den nächsten 48 Stunden

Der MSV-Trainer kämpft um seinen Job. Er weiß, dass er Samstag im Heimspiel gegen Regensburg zum Siegen verdammt ist…

Warum braucht mann noch 48 Stunden der Trainer muß sofor weg ,wieder 3 Gegentore weil er immer die gleichen Flaschen in der Abwehr aufstellt.Auf der Bank oder Tribüne sitzen Verteidiger wie Regäselund ,Seo die bekommen keine Chance.Gyau war heute der beste obwohl die Statistiken des Herrn Hupp Jeynkers was anders sagt.Wenn Herr Gruev nur ein wenig Anstand hat und ihm am MSV etwas liegt geht er sofor Freiwillig .Jede Minute wo er länger da ist ist eine Verorene Minute.Ich hoffe das der neue Trainer endlich die Abwehr verändert Wiegel ,Wolze,Bomheuer müssen ersetzt werden.

Bitterer Beginn für den MSV! Iljutschenko (11. Minute) taucht allein vor dem Jahn-Tor auf, scheitert aber an Keeper Pentke. Im direkten Gegenzug macht es Grüttner besser, unter Mithilfe von MSV-Torwart Mesenhöler. 114 Sekunden später vernaschen zwei Regensburger vier Zebras. Stolze trifft zum 2:0.

Doch der MSV lebt! Gyau (24.) trifft nach einem Föhrenbach-Aussetzer zum Anschluss. Duisburg stemmt sich gegen die Pleite, doch George macht mit einem Strafstoß alles klar. 5:0 in Hamburg, 2:1 gegen Heidenheim, 3:1 in Duisburg – eine perfekte Woche den Jahn.

Bezeichnend für die Stimmungslage in Duisburg: In der 69. Minute wird MSV-Torschütze Gyau ausgewechselt. Die Zuschauer reagieren mit Gruev raus-Rufen!

Es ist dann immer irgendwann so, dass alle anderen Vereine von denen man bisher dachte, dass sie auch unten drin stehen werden ihre Erfolgserlebnisse und Punkte bekommen. Wem das nicht gelingt, der ist irgendwann hoffnungslos abgehängt und kommt aus dem Loch auch nicht mehr heraus. Genau das ist die Situation beim MSV – leider.

▶︎ Torschützen: 0:1 Grüttner (11.), 0:2 Stolze (13.), 1:2 Gyau (24.), 1:3 George (78./Elfmeter)

Nach der 1:3 (1:2)-Heimpleite des MSV Duisburg gegen Jahn Regensburg verdichten sich die Anzeichen, dass Trainer Ilia Gruev zeitnah von seinem Amt entbunden werden könnte.

Die nächste bittere Pleite für Bochum. Nach dem 0:1 unter der Woche gegen Dresden nun ein 2:3 in Heidenheim.

Ein neuer Trainer wird mit dieser Gurkentruppe auch nichts bewirken , Endlich kommt der MSV dahin wo er hingehört LIGA 4 , wurde auch Zeit !!

Drei Tore, ein Platzverweis – viel los in der 1. Halbzeit. Heidenheim macht mit Dovedan (11.) den Anfang, kontert den VfL aus. Aus dem Nichts gelingt Hinterseer (21.) der Ausgleich. Schon sein fünftes Saisontor. Nur zwei Minuten nach der VfL-Führung durch Hoogland (31.) fliegt Losilla (33.) mit Gelb-Rot vom Platz. Bochum also fast eine Stunde in Unterzahl.

Glatzel (77.) findet in der 77. Minute die Lücke im VfL-Beton, der dann komplett zerbröckelt. Schnatterer sorgt mit einem direkten Freistoß für die Entscheidung. VfL-Torwart Riemann, wie auch beim 1:0 der Heidenheimer, macht eine ganz schwache Figur.

▶︎ Torschützen: 1:0 Dovedan (11.), 1:1 Hinterseer (21.), 1:2 Hoogland (31.), 2:2 Glatzel (77.), 3:2 Schnatterer (84.) ▶︎ Platzverweis: Losilla (33./Gelb-Rot)

Sieben Änderungen im Team der Veilchen, aber keine Veränderung auf dem Platz. Aue verliert beim starken Aufsteiger Paderborn verdient mit 0:1, nur drei Tage nach dem 0:2 gegen Sandhausen.

Jetzt wird es wieder ungemütlich im Erzgebirge. Paderborn hat sein kleines Zwischentief mit zwei Spielen ohne Sieg dagegen beendet, hätte durchaus höher gewinnen können.

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Schlusslicht Duisburg ist auch am 8. Spieltag sieglos geblieben, Regensburg dagegen setzte seine Erfolgsserie fort. Parallel gingen Bochum in Heidenheim und Aue in Paderborn leer aus. Am Freitag hatte Köln dank Jubilar Terodde und Vorbereiter Drexler Platz eins gefestigt, Kiel Darmstadt bezwungen. Am Sonntag trifft Dresden auf Fürth – und in Hamburg steigt das Derby!

Vierte Niederlage im vierten Heimspiel und nach acht Spieltagen noch immer kein Sieg: Der MSV Duisburg steckt nach dem 1:3 gegen Regensburg vom Samstag weiter tief in der Krise. Der Jahn legte einen Auftakt nach Maß hin: Nachdem Iljutcenko eine Riesenchance für die Zebras liegen ließ, holte Regensburg zum Doppelschlag aus – Grüttner (11.) und Stolze (13.) trafen. Doch die Gruev-Elf erholte sich recht schnell und Startelfdebütant Gyau sendete mit seinem Volleytreffer ein Lebenszeichen (24.). Die Duisburger konnten sich jedoch nicht für ihre Leistungssteigerung belohnen, stattdessen sorgte George nach einem Foul von Wiegel an Geipl per Elfmeter für die Vorentscheidung (78.). Mit ihrem dritten Sieg in Serie orientieren sich die Regensburger in der Tabelle nach oben. Für MSV-Trainer Ilia Gruev wird die Luft zusehends dünner.

Einen packenden Schlagabtausch lieferten sich parallel Heidenheim und Bochum. Der Gastgeber krönte eine sehr gute Anfangsphase mit dem Führungstreffer (11. Dovedan), geriet gegen effektive Bochumer aber noch vor der Pause in Rückstand – Hinterseer (21.) und Hoogland (31.) drehten die Partie. Doch in der 33. Minute sah Losilla Gelb-Rot – die Schlüsselszene. In den zweiten 45 Minuten rannte der FCH in Überzahl an – und belohnte sich in der Endphase. Glatzel (77.) und Schnatterer (84.) tüteten den 3:2-Heimsieg ein.

Nur ein Tor sahen die Zuschauer beim 1:0-Sieg des SC Paderborn gegen Erzgebirge Aue. Tekpetey setzte die klaren Feldvorteile der Ostwestfalen in der 34. Minute in die Pausenführung um. Die Sachsen steigerten sich nach dem Wechsel zwar und brachten den Aufsteiger kräftig in die Bredouille, im Duell zweier Keeper in Bestform verhinderte Zingerle aber den Ausgleich. Für Paderborn war es der erste Sieg nach zuletzt zwei sieglosen Partien. Terodde sind 100 nicht genug

Die seit vier Spielen ungeschlagenen Bielefelder begrüßten am Freitag Köln auf der Alm. Der FC setzte in Person von Drexler eine frühe Duftmarke, Ortega war jedoch auf dem Posten (4.). Auch der auffällige Guirassy (22.) scheiterte am Schlussmann gegen keineswegs enttäuschende, sondern vielmehr kampfstarke Bielefelder. Dennoch kassierten die Ostwestfalen kurz vor dem Pausenpfiff das Tor. Drexlers punktgenaue Flanke köpfte Terodde ein – sein 100. Zweitligatreffer im 194. Spiel! Da Drexler in der 56. Minute allein vor dem Tor nicht selbst abschloss, sondern zu ungenau auf Guirassy querlegte, blieb der DSC im Spiel. Machte nichts: In der 70. Minute legte wieder Drexler für Terodde auf, fertig war das 2:0 – wobei der Vorbereiter allerdings wohl knapp im Abseits stand. Mit einem Distanzhammer brachte Staude zwar nochmal Stimmung auf die Alm (85.), doch in der Nachspielzeit machte Cordoba (natürlich nach Drexler-Vorarbeit) alles klar: 3:1.

Bei Kiel durfte Benjamin Girth erstmals von Beginn an ran. Das bemerkte Darmstadt spätestens in der 12. Minute, als der Angreifer die Führung für die Störche markierte. Die Hausherren ließen unmittelbar nach der erster guten Gelegenheit für SVD-Angreifer Wurtz (22.) das 2:0 folgen: Mühling lupfte das Leder aus spitzem Winkel über Keeper Heuer Fernandes hinweg ins lange Eck (23.). Und es blieb spektakulär an der Ostsee: Erst verkürzte Kempe per Handelfmeter für die Lilien (29.), nur drei Minuten später übersprang Serra Darmstadts Abwehrchef Sulu – 3:1. Einer ging aber noch vor der Pause: Wieder war Kempe, diesmal per Kopf, zur Stelle und verkürze abermals (39.), beinahe hätte Dursun kurz darauf einen haarsträubenden Abwehrfehler zum 3:3 genutzt. Obwohl Kiels Dehm in der 51. Minute die Ampelkarte sah, schlug die KSV erneut zu, diesmal durch Kinsombi (70.). Das war zu viel des Guten für die Lilien, die letztlich die dritte Pleite in Folge quittieren mussten.

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