Abi-Motto verstößt gegen Markenrecht: Schüler sollen 3100 Euro Strafe zahlen
Ratingen: Abimotto verstößt gegen Markenrecht – Schüler sollen 3100 Euro Strafe zahlen
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Schüler aus Ratingen müssen 3100 Euro Strafe zahlen: Mit dem Namen ihrer Vorabitur-Party sollen sie gegen das Markenrecht verstoßen haben. Experten raten Abiturienten in dieser Hinsicht grundsätzlich zur Vorsicht.

Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Ratingen: Falsches Motto – Abmahnung für Abi-Party

Wir alle hatten absurde, platte oder im besten Fall sogar ganz witzige Abi-Mottos. Aber wer von euch hat dabei jemals ans Markenrecht gedacht? Vermutlich die wenigsten. Der zwölfte Jahrgang des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Ratingen musste jetzt aber wegen ihres Party-Mottos 3100 Euro Strafe zahlen.

Der zwölfte Jahrgang des Gymnasiums im nordrhein-westfälischen Ratingen organisierte eine Stufen-Party, um mit den Einnahmen dieser Feier seinen Abiball mitzufinanzieren. Erfahrungsgemäß kommen bei solchen Feiern etwa 400 bis 500 Euro zusammen, wie eine Schülerin, die die Feier mit organisiert hat, gegenüber bento erklärt. Für die Feier hatten die Schülerinnen und Schüler eine öffentliche Facebook-Veranstaltung erstellt und in ihrem Umkreis Werbung gemacht.

Plötzlich bekamen die Schülerinnen aber Post von der "Novus Booking GmbH": Die Firma wies den Jahrgang darauf hin, dass er mit seinem für die Feier ausgesuchten Motto "mehrere ihrer bei dem Deutschen Marken- und Patentamt (DPMA) eingetragenen Schutzmarken verletzen würden". So berichtet es RP Online. Der Jahrgang suchte sich daraufhin juristische Unterstützung und setzte sich mit der Firma in Verbindung. Die "Novus Booking GmbH" forderte eine Zahlung von 3094 Euro, um eine außergerichtliche Einigung zu erzielen, ansonsten würde auch die Firma einen Anwalt einschalten.

Die Anwältin des Jahrgangs habe zur Zahlung geraten, da die Schülerinnen und Schüler gegen das Markenrecht verstoßen hätten. Wie die Schülerin bento gegenüber sagte, hätte der Jahrgang etwa 1500 Euro mehr zahlen müssen, wenn das Ganze über einen Anwalt der Firma gegangen wäre.

Joachim Schaffarzyk, Geschäftsführer der "Novus Booking GmbH", bestätigt "RP Online" gegenüber die Forderung und dass die Marke "Projekt X" seit 2015 in Wort und Bild geschützt sei. Zudem komme es häufiger vor, dass Schüler ihren Feiern dieses Motto gäben. Zu RP Online sagt Schaffarzyk, dass seine Firma Schülern "keine Steine in den Weg legen wolle" und "Wir sprechen die Betroffenen immer erst an und weisen sie auf ihren Fehler hin und kommen nicht direkt mit einem Anwalt".

Die Schülerinnen und Schüler haben den Betrag nach eigener Aussage bereits gezahlt. Die Feier habe vergangene Woche unter dem neuen Titel "One last time" stattgefunden. Die Abrechnung sei noch nicht durch, aber die Schülerin, mit der bento gesprochen hat, schätzt, dass wieder die üblichen 400 bis 500 Euro zusammengekommen sind. Die und weitere etwa 2500 Euro aus der Stufenkasse sollen nun direkt an die "Novus Booking GmbH" gehen.

In meiner Grundschulzeit hatte ich einen Freund, dessen größtes Hobby Lesen war. Als ich ihn an einem Nachmittag besuchte, gab er mir eines seiner Lieblingsbücher mit nach Hause: “Harry Potter und der Stein der Weisen”. An diesem Tag wurde ich zum Fan.

Das war in meinem ersten Schuljahr. Von da an begleitete mich “Harry Potter” meine ganze Kindheit und Jugend. So, wie ich mit den Büchern das Lesen lernte, lernte ich später mit ihnen Englisch, als ich sie zum ersten Mal im Original las. 

Schließlich kam der letzte Film ins Kino, damals war ich 15. Neben mir saß eine junge Frau im Kinosessel, und als der Abspann über die Leinwand rollte, sagte sie völlig ergriffen zu ihrem Freund: