Vereinbarung mit RB Leipzig Markus Krösche verlässt den SC Paderborn - westline
Bestätigt: Krösche kommt, Rangnick geht – Langfristige Kooperation mit Paderborn
Ralf Rangnick kehrt nicht wie geplant zurück auf seinen Sportdirektoren-Posten bei RB Leipzig. Das war die große Nachricht vom Bundesliga-Dritten am Dienstag. Als Head of Sport and Development Soccer wird sich der 60-Jährige zukünftig hauptsächlich um die Red-Bull-Klubs in New York und Brasilien kümmern, Leipzig bleibt er nur noch in beratender Tätigkeit erhalten. Nachfolger auf seinem Posten wird Markus Krösche, der von Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn zum Pokalfinalisten wechselt.

So weit so gut. Was im Zuge der großen Personalumwälzungen aber beinahe unterging: Leipzig und Paderborn einigten sich im Zuge der Ablöseverhandlungen für Krösche auf eine sportlichen Kooperation. Ein Vorgang, den es so in Deutschland zwischen zwei Klubs derselben Ligastufe noch nicht gegeben hat.

Der Wechsel von Krösche, der zuletzt von mehreren Vereinen umworben war, nach Leipzig hatte sich schon länger angedeutet und wurde am Dienstag offiziell. Beim Champions-League-Teilnehmer unterschrieb er bis 2022, der SCP erhält dafür eine Ablöse im sechsstelligen Bereich. Doch das ist nicht alles. Denn darüber hinaus wurde bekannt, dass sich die beiden Klubs auf eine “umfangreiche Zusammenarbeit” geeinigt haben.

Wir haben sehr gute Gespräche mit Paderborn geführt. Sie hätten Markus Krösche gerne gehalten, aber wollten ihm keine Steine in den Weg legen. Bei den Verhandlungen wurde überlegt, wie man darüber hinaus sportlich zusammenarbeiten kann, sagte RB Leipzigs Vorstandsvorsitzender Oliver Mintzlaff und erklärte, was darunter genau zu verstehen sei: Es wurde sich auf einen Austausch im Scouting, Hospitation und auf Commercial-Ebene verständigt. Wir haben das detaillierter besprochen und schriftlich fixiert. Wir haben das aber nicht nur aufgeschrieben, wir wollen es auch leben.

“Markus Krösche ist der absolute Wunschkandidat von Ralf Rangnick und mit ihm bekommen wir einen ausgewiesenen Fachmann”, sagte RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff. “Wir sind davon überzeugt, dass er zusammen mit Julian Nagelsmann unseren eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen wird.” Nagelsmann wird künftig übrigens von Moritz Volz als Co-Trainer (Vertrag bis 2022) unterstützt.

Hier kommt auch Rangnick wieder ins Spiel. Denn die Spieler, die er bei den New York Red Bulls (USA) und beim RB Bragantino (Brasilien) entdeckt und ausbildet, könnten per Leihe erst in Paderborn landen, ehe sie den großen Sprung nach Leipzig auf sich nehmen. Dieses Vorgehen hat beim Fußball-Projekt von Getränkehersteller Red Bull lange Tradition. Red Bull Salzburg, aus Integritätsgründen inzwischen nicht mehr offizieller Teil der RB-Familie, hat als inoffizielles Farmteam den FC Liefering.

Zwischen dem österreichischen Serienmeister und dem Zweitligisten gibt es ebenfalls eine Kooperation, wobei Liefering auch der Red Bull GmbH angehört. So haben junge Spieler häufig ein Spielrecht für beide Klubs oder werden in Liefering für eine Saison geparkt, um Spielpraxis zu sammeln. Ansatzweise planen Leipzig und Paderborn nun eine ähnliche Zusammenarbeit.

Der SCP07 vereinbarte mit RB Leipzig eine langfristige Kooperation im sportlichen Bereich mit dem Ziel, sich zu unterstützen und das jeweils vorhandene sportliche Potenzial bestmöglich auszunutzen, schreibt Paderborn auf seiner Vereinshomepage. Ein in der Bundesliga bislang einmaliger Vorgang.

Zwar pflegen viele Klubs Kooperationen mit anderen Vereinen. Meist spielen diese aber entweder in unterklassigen Ligen von der Regionalliga abwärts oder sie spielen im Ausland. Eine solche Kooperation auf sportlicher Ebene zwischen Teams in der selben Liga wirkt durchaus befremdlich – auch für viele Fans des SC Paderborn.

Derweil verlässt Ralf Rangnick den Verein und wird “Head of Sport and Development Soccer” bei Red Bull.

Die Fans der Ostwestfalen zeigen sich unter der Pressemitteilung auf Facebook in ihren Kommentaren sehr gespalten. Die Lösung finde ich gut, so profitieren beide Vereine. Auf dem Papier sieht es gut aus … mal sehen, wie die sportliche Kooperation dann aussieht, schreibt beispielsweise Marc Russi.

Die angekündigte langfristige Kooperation mit Leipzig betrifft den sportlichen Bereich. SCP-Präsident Elmar Volkmann sagte auf RH-Anfrage: Es gehe nicht darum, aus Paderborn eine neue RB-Filiale zu machen. Inhalt seien zum Beispiel eher Spieler-Leihgeschäfte, aber auch nur – so Volkmann – wenn es für beide Seiten passe.

Kritischere Töne findet Patrick Busse: Ich kann es nicht glauben, die Sache, dass Markus wechselt ist ja schon etwas bitter für uns, aber nun gut. Dann geht er nach RB, ich frage mich, wie man zu so einem Club wechseln kann! Und das für mich Schlimmste ist das Wort ‚Kooperationsvertrag. Ich möchte in keinster Weise eine Kooperation mit so einem Verein haben!

Über die Ablöse aus Leipzig haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart, sie soll aber bei 600.000 Euro liegen. Noch in dieser Woche will der SC Paderborn Krösches Nachfolger vorstellen. Erster Kandidat ist der bisherige Kaderplaner Martin Przondziono.

Oliver Mintzlaff verkündet Abschied von Ralf Rangnick RB Leipzig verpflichtet Markus Krösche als neuen Sportdirektor. Geschäftsführer Oliver Mintzlaff verkündet in dem Zuge auch den Abschied des aktuellen Sportdirektors Ralf Rangnick.

Der 38-Jährige hat sich mittlerweile per Video von den SCP-Fans verabschiedet. Krösche bedankt sich bei den Fans für ihre Unterstützung. Er werde immer Paderborner und im Herzen dabei bleiben:

0 Anzeige Ralf Rangnick kehrt nicht wie geplant zurück auf seinen Sportdirektoren-Posten bei RB Leipzig. Das war die große Nachricht vom Bundesliga-Dritten am Dienstag. Als Head of Sport and Development Soccer wird sich der 60-Jährige zukünftig hauptsächlich um die Red-Bull-Klubs in New York und Brasilien kümmern, Leipzig bleibt er nur noch in beratender Tätigkeit erhalten. Nachfolger auf seinem Posten wird Markus Krösche, der von Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn zum Pokalfinalisten wechselt.

So weit so gut. Was im Zuge der großen Personalumwälzungen aber beinahe unterging: Leipzig und Paderborn einigten sich im Zuge der Ablöseverhandlungen für Krösche auf eine sportlichen Kooperation. Ein Vorgang, den es so in Deutschland zwischen zwei Klubs derselben Ligastufe noch nicht gegeben hat.

Vor genau zehn Jahren Was aus dem Klub wurde, der sich an Red Bull verkaufte Wir haben sehr gute Gespräche mit Paderborn geführt. Sie hätten Markus Krösche gerne gehalten, aber wollten ihm keine Steine in den Weg legen. Bei den Verhandlungen wurde überlegt, wie man darüber hinaus sportlich zusammenarbeiten kann, sagte RB Leipzigs Vorstandsvorsitzender Oliver Mintzlaff und erklärte, was darunter genau zu verstehen sei: Es wurde sich auf einen Austausch im Scouting, Hospitation und auf Commercial-Ebene verständigt. Wir haben das detaillierter besprochen und schriftlich fixiert. Wir haben das aber nicht nur aufgeschrieben, wir wollen es auch leben.

Hier kommt auch Rangnick wieder ins Spiel. Denn die Spieler, die er bei den New York Red Bulls (USA) und beim RB Bragantino (Brasilien) entdeckt und ausbildet, könnten per Leihe erst in Paderborn landen, ehe sie den großen Sprung nach Leipzig auf sich nehmen. Dieses Vorgehen hat beim Fußball-Projekt von Getränkehersteller Red Bull lange Tradition. Red Bull Salzburg, aus Integritätsgründen inzwischen nicht mehr offizieller Teil der RB-Familie, hat als inoffizielles Farmteam den FC Liefering.

Zwischen dem österreichischen Serienmeister und dem Zweitligisten gibt es ebenfalls eine Kooperation, wobei Liefering auch der Red Bull GmbH angehört. So haben junge Spieler häufig ein Spielrecht für beide Klubs oder werden in Liefering für eine Saison geparkt, um Spielpraxis zu sammeln. Ansatzweise planen Leipzig und Paderborn nun eine ähnliche Zusammenarbeit.

In der Zweitliga-Saison 2015/2016 trafen RB Leipzig und der SC Paderborn letztmals aufeinander. In der kommen Spielzeit kommt es in der Bundesliga zum Duell Quelle: pa/Eibner-Presse/Sippel/Eibner-Pressefoto Der SCP07 vereinbarte mit RB Leipzig eine langfristige Kooperation im sportlichen Bereich mit dem Ziel, sich zu unterstützen und das jeweils vorhandene sportliche Potenzial bestmöglich auszunutzen, schreibt Paderborn auf seiner Vereinshomepage. Ein in der Bundesliga bislang einmaliger Vorgang.

Zwar pflegen viele Klubs Kooperationen mit anderen Vereinen. Meist spielen diese aber entweder in unterklassigen Ligen von der Regionalliga abwärts oder sie spielen im Ausland. Eine solche Kooperation auf sportlicher Ebene zwischen Teams in der selben Liga wirkt durchaus befremdlich – auch für viele Fans des SC Paderborn.

Die Fans der Ostwestfalen zeigen sich unter der Pressemitteilung auf Facebook in ihren Kommentaren sehr gespalten. Die Lösung finde ich gut, so profitieren beide Vereine. Auf dem Papier sieht es gut aus … mal sehen, wie die sportliche Kooperation dann aussieht, schreibt beispielsweise Marc Russi.

Kritischere Töne findet Patrick Busse: Ich kann es nicht glauben, die Sache, dass Markus wechselt ist ja schon etwas bitter für uns, aber nun gut. Dann geht er nach RB, ich frage mich, wie man zu so einem Club wechseln kann! Und das für mich Schlimmste ist das Wort ‚Kooperationsvertrag. Ich möchte in keinster Weise eine Kooperation mit so einem Verein haben!

RB Leipzig hat die einschneidenden Personalentscheidungen, die seit Montagabend die Runde machen, am Dienstag offiziell bestätigt: Markus Krösche (Foto) kommt vom SC Paderborn, was zugleich eine „langfristige Kooperation“ mit dem Bundesliga-Aufsteiger einläutet. Zudem entspricht der Klub aus Sachsen dem Wunsch vom bisherigen Sportchef und Übergangstrainer Ralf Rangnick, Leipzig zu verlassen und künftig als „Head of Sport and Development Soccer“ beim Mutterkonzern Red Bull einzusteigen.

Manager Krösche, dem mit Paderborn der Durchmarsch von der 3. Liga in die 1. Bundesliga gelang, erhält bei RB derweil einen Vertrag bis 2022. Der Wunschkandidat – auch von Rangnick – soll nach Aussage von Oliver Mintzlaff zusammen mit dem künftigen Trainer Julian Nagelsmann „unseren eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen.“

Gleichzeitig meldete Paderborn, dass eine „langfristige Kooperation im sportlichen Bereich“ vereinbart wurde. “Mit dem Ziel, sich zu unterstützen und das jeweils vorhandene sportliche Potenzial bestmöglich auszunutzen.“ Auf nähere Details gingen die Ostwestfalen wie auch die Leipziger bislang noch nicht ein.