Krösche zu RB: Leipzig und Paderborn vereinbaren Kooperation - Westdeutsche Allgemeine Zeitung
RB Leipzig: Ralf Rangnick hört als Sportdirektor auf und wechselt zu Red Bull
Nachdem der Wechsel von Markus Krösche zu RB Leipzig offiziell wurde, teilten beide Vereine zudem mit, dass es über die Personalie hinaus zwischen den beiden Klubs künftig eine “umfangreiche” wie “langfristige” Zusammenarbeit geben werde.

Der Wechsel von Krösche, der zuletzt von mehreren Vereinen umworben war, nach Leipzig hatte sich schon länger angedeutet und wurde am Dienstag offiziell. Beim Champions-League-Teilnehmer unterschrieb er bis 2022, der SCP erhält dafür eine Ablöse im sechsstelligen Bereich. Doch das ist nicht alles. Denn darüber hinaus wurde bekannt, dass sich die beiden Klubs auf eine “umfangreiche Zusammenarbeit” geeinigt haben.

In der Pressemitteilung heißt es: “Der SCP07 vereinbarte mit RB Leipzig eine langfristige Kooperation im sportlichen Bereich mit dem Ziel, sich zu unterstützen und das jeweils vorhandene sportliche Potenzial bestmöglich auszunutzen.” Wie genau diese Kooperation künftig aussehen soll, teilten die beiden Bundesligisten indes nicht mit.

Neuer Sportdirektor wird der vorherige Paderborner Markus Krösche. “Wir konnten uns mit dem SC Paderborn einigen, dass wir Markus Krösche als neuen Sportdirektor bekommen. Es waren gute und lange Gespräche. Unabhängig vom finanziellen Ausgleich haben wir eine sportliche Kooperation vereinbart”, sagte Mintzlaff.

“Markus Krösche ist der absolute Wunschkandidat von Ralf Rangnick und mit ihm bekommen wir einen ausgewiesenen Fachmann”, sagte RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff. “Wir sind davon überzeugt, dass er zusammen mit Julian Nagelsmann unseren eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen wird.” Nagelsmann wird künftig übrigens von Moritz Volz als Co-Trainer (Vertrag bis 2022) unterstützt.

Spielmacher Emil Forsberg will offenbar beim Bundesligisten RB Leipzig bleiben. “Es kommt jetzt ein neuer Trainer, der einen geilen Fußball spielt. Für mich passt das richtig gut, und ich habe noch drei Jahre Vertrag”, sagte der Schwede, der noch bis 2022 bei RB unter Vertrag steht, dem Nachrichtenmagazin “Focus”. Ab der kommenden Saison trainiert der bisherige Hoffenheim-Coach Julian Nagelsmann die Sachsen. Forsberg hatte in der laufenden Saison viel mit Verletzungen zu kämpfen, wurde aber bereits in den Jahren zuvor immer wieder mit internationalen Top-Klubs in Verbindung gebracht. “Klar hat man als Fußballer Träume, und ich würde gern mal sagen können: Ich habe in der Serie A, in La Liga oder der Premier League gespielt. Aber ich lebe im Hier und Jetzt, und deshalb habe ich ja auch einen Fünfjahresvertrag unterschrieben”, sagte er.RB wird die Bundesliga diesmal als Dritter abschließen, ist sicher für die Champions League qualifiziert und kann zudem im DFB-Pokalfinale am 25. Mai gegen Bayern München seinen ersten nationalen Titel einfahren. Bei allem Erfolg ist der Faktor Nagelsmann für Forsberg jedoch ein entscheidender. “Mir gefällt, wie er Fußball denkt und spielen lässt”, sagte der 27-Jährige.

Derweil verlässt Ralf Rangnick den Verein und wird “Head of Sport and Development Soccer” bei Red Bull.

In den nächsten Tagen soll eine Entscheidung über die Zukunft von RB-Angreifer Timo Werner fallen. “Danke, schönen Abend noch”, waren die einzigen Worte, die dem 23-Jährigen nach dem Spiel über die Lippen kamen. Alle Interviewanfragen lehnte der Schwabe ab. Seit Wochen wird über seinen Wechsel zum Doublesieger FC Bayern spekuliert.Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff erklärte, dass der Stand unverändert sei, allerdings soll in den nächsten Tagen eine Klärung her. “Wir wollen immer noch verlängern. Das wissen Timo und sein Berater. Das gilt es dann jetzt auch relativ zügig zu entscheiden”, meinte Mintzlaff nach dem Spiel. Die Mitspieler wollten keine klugen Ratschläge geben. “Er muss es selbst entscheiden, wie der nächste Schritt aussehen soll. Wir hoffen, dass er bleibt”, sagte Yussuf Poulsen.Zwischen beiden Klubs war abgemacht worden, dass die Bayern in Sachen Transfer vor dem Pokalfinale nicht aktiv werden. Werners Vertrag läuft noch bis 2020, Leipzig will aber auf keinen Fall mit dem Spieler ins letzte Vertragsjahr gehen, um noch eine saftige Ablösesumme kassieren zu können.

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Ralf Rangnick zieht sich angeblich aus dem tagesaktuellen Bundesligageschäft bei RB Leipzig zurück. Der 60-Jährige wird Fußballchef der Red-Bull-Standorte in New York (USA) und Bragantino (Brasilien). Das gaben Rangnick und Geschäftsführer Oliver Mintzlaff auf einer Pressekonferenz bekannt. Zuvor hatten der “Kicker”, die “Bild”-Zeitung und das Onlineportal Sportbuzzer darüber berichtet.

Aus als Sportdirektor in Leipzig: Ralf Rangnick hat einen neuen Job

Ralf Rangnick (60) hört als Sportdirektor in Leipzig auf. Und wird nun eine Art globaler Sportdirektor mit Zuständigkeit für die Standorte in Brasilien und den USA. Klub-Boss OIiver Mintzlaff: Die intensiven Gespräche gab es nach dem Pokalfinale mit dem Ergebnis, dass Ralf Head of Sport and Development Soccer wird.

Auf diese neue Aufgabe haben sich nach BILD-Informationen Klubboss Oliver Mintzlaff (43) und Rangnick verständigt. Zuerst berichtete Sportbuzzer.

Markus Krösche wird Sportdirektor bei RB Leipzig. Wie die Sachsen am Dienstag bekanntgaben, erhält der 38-Jährige einen Vertrag bis 2022. Krösche war zuletzt Manager bei Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn und tritt die Nachfolge von Ralf Rangnick an. Der SPORTBUZZER hatte bereits im Mai über diese Personalie berichtet. “Wir freuen uns, dass wir Markus Krösche als Sportdirektor für unseren Klub gewinnen konnten. Er ist auch der absolute Wunschkandidat von Ralf Rangnick”, sagte Leipzigs Klubchef Oliver Mintzlaff auf einer Pressekonferenz am Dienstag.

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Gute Nachrichten vom Bundestrainer! Nach BILD-Informationen hat Jogi Löw (59) das Krankenhaus wieder verlassen.

Bedeutet aber auch: Rangnick wird dann kein Büro mehr in Leipzig haben. Und auch keine Entscheidungskompetenz. Denn für Leipzig ist er offiziell nicht mehr zuständig, verliert dort alle Kompetenzen. Sein neuer Vertrag läuft auch nicht über RasenBallsport, sondern über Red Bull. Rangnick über seine neue Aufgabe: Ich habe in der Winterpause drüber nachgedacht, was die Rückrunde bringt und gegebenenfalls die Zeit danach. Dann ist der Gedanke gereift, dass ich eine neue reizvolle Aufgabe brauche. Aber es ging mir auch um die Weiterentwicklung der Standorte. Ich sehe viel Synergie- und Steigerungspotentiale in meinem neuen Job.

Seinen Job als Trainer übernimmt Julian Nagelsmann (31/kommt aus Hoffenheim). Als Sportdirektor wird heute Markus Krösche (38/Paderborn) vorgestellt.

“Das ist eine extrem reizvolle und fordernde Aufgabe für mich”, sagte Rangnick, der künftig beim Red-Bull-Konzern angestellt sein wird, bei einer außerplanmäßigen Pressekonferenz am Dienstag. RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff ergänzte: “Ich sehe es mehr mit einem weinenden Auge, denn ich hätte Ralf gerne dauerhaft in Leipzig gesehen. Aber durch die enge Kooperation mit den anderen Standorten gibt es auch einen Mehrwert für RB Leipzig.”

Vorteil für Leipzig allerdings: Rangnick wird sein Wissen und seine Erfahrung weltweit einbringen und die Standorte in Bragantino und New York ausbauen. Die sollen künftig als Talente-Lieferanten für Leipzig und Salzburg agieren.