SC Paderborn: VfB Stuttgart will den Spielmacher ... - Westfalen-Blatt
Bundesliga: S04 macht ersten Transfer perfekt – Stürmer kommt
Torjubel im SCP-Trikot: Philipp Klement schoss sich mit 16 Treffern in den Fokus. Jetzt möchte ihn Stuttgart holen. Foto: Oliver Schwabe

Paderborn (WB). Nur vier Tage nach der Rückkehr in die 1. Liga hat die Jagd auf Paderborns Aufstiegshelden begonnen. Für Spielmacher Philipp Klement liegt dem SCP ein offizielles Angebot vor. Bernard Tekpetey bleibt dagegen noch mindestens ein Jahr.

Paderborns überragender Mittelfeld-Stratege Philipp Klement (16 Tore, sieben Vorlagen) hat keine Ausstiegsklausel, steht beim SCP noch bis 30. Juni 2020 unter Vertrag und wäre sportlich ein großer Verlust für den Erstliga-Neuling. Finanziell würde sich der Transfer allerdings lohnen: Klement kam im Januar 2018 ablösefrei vom FSV Mainz 05 und dürfte nun nicht unter drei Millionen Euro zu haben sein.

Wie die “Bild” am Abend vermeldet, sieht es nun doch danach, dass Tekpetey in Paderborn bleibt – zumindest für ein weiteres Jahr. Die Rückkaufklausel soll demnach um ein Jahr auf den Sommer 2020 verschoben werden. Ein Verbleib Tekpeteys in seinem gewohnten Umfeld bei den Ostwestfalen ist dem Blatt zufolge aber dennoch noch nicht ganz sicher. Es bleibe abzuwarten, ob auch die Spielerseite mit dieser Wendung einverstanden ist. SCP-Manager Markus Krösche bestätigte derweil Tekpeteys Verbleib: “Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider hat sich bei mir gemeldet, Berni bleibt bei uns. Schalke wird nicht tätig.”

Manager Markus Krösche bestätigte Mittwochabend auf WESTFALEN-BLATT-Anfrage nur das konkrete Angebot eines deutschen Erstligisten, wollte sich dazu aber nicht näher äußern. Nach Informationen dieser Zeitung handelt es sich um den VfB Stuttgart. Die Schwaben, die als Bundesliga-16. zunächst noch in den Relegationsspielen gegen Union Berlin (Bericht auf dieser Seite) den Absturz in die Zweitklassigkeit verhindern müssen, sollen dem 26-Jährigen einen Drei-Jahres-Vertrag angeboten haben. Das Gehalt soll sehr deutlich über dem in Paderborn liegen.

Bei Bernard Tekpetey (10 Saisontore) schien Mittwochnachmittag klar zu sein, dass der FC Schalke 04 von seinem Optionsrecht Gebrauch macht und das Nachwuchstalent zurückholt. Der 21-Jährige war vor einem Jahr für 150.000 Euro vom SCP verpflichtete worden (Vertrag bis 2021), für die fest vereinbarte Ablösesumme in Höhe von 2,5 Millionen Euro (wäre der SCP nicht aufgestiegen, wären 1,5 Millionen Euro fällig gewesen) hätten die Knappen den Außenstürmer zurückholen können.

Am Mittwochabend gab Krösche Entwarnung: Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider hat sich bei mir gemeldet, Berni bleibt bei uns. Schalke wird nicht tätig. Die Klausel ist allerdings nur aufgeschoben. Schalke kann den Ghanaer auch nächstes Jahr per Option nach Gelsenkirchen holen.

Doch auch in die andere Richtung kommt Bewegung. So wird bei den Neuzugängen in den kommenden Tagen auch offiziell bestätigt, was diese Zeitung bereits vermeldete: Die Transfers von Torjäger Streli Mamba (24) von Energie Cottbus, Rechtsaußen Marcel Hilßner (24) von Hansa Rostock und Nachwuchstalent Luca Kilian (19, Innenverteidiger) von Borussia Dortmund. Wir werden dazu in Kürze einiges bekannt geben, sagte Krösche. Der erwähnte auch das Interesse an einem weiteren Angreifer: Johannes Dörfler vom KFC Uerdingen. Der 22-jährige Außenstürmer will erst nach dem Finale im Niederrheinpokal (KFC gegen Wuppertaler SV) seinen neuen Verein bekannt geben.

Nur eine kurze Pause haben Paderborns Nationalspieler Jamilu Collins und Mohamed Dräger. Am 1. Juni fliegt Rechtsverteidiger Dräger nach Tunesien. Dort stehen Tests gegen Irak, Kroatien und Burundi an. Dräger will sich noch für den Afrika-Cup (21. Juni bis 19. Juli) in Ägypten empfehlen. Collins wurde bereits von Nigerias Nationaltrainer Gernot Rohr nominiert. Der Linksverteidiger fliegt am 2. Juni in seine Heimat, um sich auf die Tests gegen Zimbabwe und Senegal vorzubereiten.

Für Paderborns Schlussmann ist Fußball im Moment weit weg: Leopold Zingerle (Schultereckgelenksprengung) wird heute von einem Spezialisten in München operiert. Der Torhüter hatte sich beim 1:3 gegen Dresden verletzt.

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Am Vormittag schien alles ganz einfach: Schalke wollte die Rückkauf-Option über 2,5 Mio Euro ziehen. Damit würde ein Drei-Jahres-Vertrag beim Pott-Klub in Kraft treten. Die Idee: Tekpetey mindestens ein Jahr an einen Bundesligisten ausleihen. Konkrete Gespräche hat es diesbezüglich bereits gegeben.

Zumindest bei Schalke: In seinem gewohnten Paderborner Umfeld solle Tekpetey ein Jahr Bundesliga spielen und erst danach nach Gelsenkirchen wechseln. Dafür soll nach BILD-Informationen die Rückkauf-Klausel um ein Jahr auf den Sommer 2020 verschoben werden. Ob die Initiative dazu aus Paderborn oder Schalke kam, ist nicht bekannt.

Offen ist jedoch, ob die Spieler-Seite mit dieser Wende einverstanden ist. Nach BILD-Informationen ist ein Verbleib in Ostwestfalen aktuell noch nicht sicher.

Für drei Schalke-Stars geht die Saison in die Verlängerung! Sie stehen im vorläufigen Kader für die U21-Europameisterschaft.

Im vergangenen Sommer wurde der Ghanaer von Ex-Manager Christian Heidel (55) an Paderborn verkauft. Ablöse: rund 150.000 Euro. Die Idee dahinter: Der Angreifer sollte möglichst viel Spielpraxis sammeln. Das klappte.

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