Feuer an der Schwimmoper - Westfalen-Blatt
Rutschenturm der Paderborner Schwimmoper in Flammen
Die Feuerwehr hat am Montag um 20 Uhr einen Brand an der Paderborner Schwimmoper löschen müssen. Foto: Ingo Schmitz

Paderborn (WB/itz). Feueralarm an der Schwimmoper in Paderborn: Um 20 Uhr wurden die Einsatzkräfte am Montagabend zur Badeanstalt am Maspernplatz gerufen. Im Bereich des Rutschenturms auf der Rückseite des Gebäudes war ein Feuer ausgebrochen. Die alarmierten Einsatzkräfte hatten die Flammen jedoch schnell unter Kontrolle. 150 Gäste mussten das Bad umgehend verlassen. Nach ersten Angaben der Feuerwehr wurde kein Gast verletzt.

Die Abrissarbeiten an der Rutsche waren vor zwei Wochen begonnen worden. Im Herbst soll die neue Attraktion der Schwimmoper in Betrieb genommen werden. Auch am Montag waren die Arbeiter an der Baustelle gewesen. Diese hatten aber nach Aussage von Stefan Schumann, Betriebsleiter der Paderborner Bäderbetriebe, bereits in den frühen Nachmittagsstunden die Arbeiten beendet.

Heute ist die GFK-Röhre abgebaut worden. Was da passiert ist, können wir noch nicht sagen. Wichtig ist, dass hoffentlich keine Badegäste in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Alles andere muss nun im Nachgang geklärt werden, sagte Schumann mit Blick auf die ungeklärte Brandursache. Der Rauch hatte sich schnell in Richtung Paderwiesen verbreitet. Auch auf dem Lunapark und im Paderquellgebiet war der Brandgeruch deutlich vernehmbar.

Christoph Schlünz, Einsatzleiter der Feuerwehr, berichtete, dass die Einsatzkräfte die Fassade öffnen mussten, um nach Glutnestern zu suchen. Auch in das Schwimmbad war Rauch gezogen. Daher setzten die Feuerwehrleute einen Hochleistungslüfter ein.

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Paderborn. Schreck in der Abendstunde in der Paderborner Schwimmoper: Gegen 19.55 Uhr am Montag stand der Rutschenturm des Bades in Flammen. Parallel zur Alarmierung der Paderborner Feuerwehr leiteten die drei Schwimmmeister und der Saunameister die Evakuierung der Anlage ein. Insgesamt rund 150 Badegäste verließen in Ruhe das Gebäude. Verletzt wurde niemand. Um 19.58 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, die mit den Hauptamtlichen der Wachen Süd und Nord sowie den Freiwilligen des Löschzugs Stadtheide zur Brandstelle ausrückte. Am Rutschenturm, der seit Anfang Mai bis Oktober planmäßig umgebaut wird, waren im Laufe des Tages die Rohre aus glasfaserverstärktem Kunststoff abgebaut worden, berichtet Stefan Schuhmann, Betriebsleiter der Paderbäder. Feuer greift auf Fassade über Innerhalb kurzer Zeit standen die Reste des Rutschenturms in Flammen. Kunststoffteile brannten unter starker Rauchentwicklung, berichtet Feuerwehr-Einsatzleiter Christoph Schlünz. Schnell hatten die rund 35 Feuerwehrleute den Brand, der auch bereits auf eine Fassade des Rutschengebäudes übergegriffen hatte, gelöscht. Parallel dazu durchsuchten Kräfte das Bad und die Nebenräume im Gebäude. Schuhmann zeigte sich erleichtert, dass kein Badegast zu Schaden gekommen war und die Räumung von Bad und Sauna ruhig vonstatten ging. Normalerweise wäre die Schwimmoper bis 22 Uhr geöffnet gewesen. Brandursache und Schadenshöhe sind noch unbekannt. Die Schwimmoper bleibt am Dienstagvormittag zunächst geschlossen. Ob das Schwimmbad wie sonst dienstags ab 13.30 Uhr öffnen wird, steht derzeit noch nicht fest. Parallel zum Einsatz an der Schwimmoper wurde die Feuerwehr um 20.34 Uhr zu einem weiteren Brandeinsatz gerufen. In einem Wohngebäude an der Salentinstraße hatte ein Druckknopfmelder zur Betätigung des Rauchabzuges ausgelöst, so Ralf Schmitz, Leiter der Feuerwehr Paderborn. Im Einsatz waren Kräfte der Wache Süd und des Löschzuges Stadtmitte. Die Auslösung des Brandmelders entpuppte sich als technischer Defekt.