Ausgleich! 1. FC Nürnberg – Schalke 04: Bundesliga im Live-Ticker - t-online.de
Nürnberg – Schalke 1:1: Sammer versteht Schalke-Profis nicht
Im Abstiegsgipfel beim 1.FC Nürnberg spielt Königsblau 1:1, rumpelt sich trotz Rückstands zum Unentschieden beim Vorletzten. Nastasic rettet Königsblau (85.) per Abstauber ganz kurz nach Kubos Führung (82.).

Wegen der Minus-Leistung sind die Fans hinterher trotzdem alles andere als glücklich: Außer Nübel könnt ihr alle gehen! ruft die Kurve. Die Schalke-Profis gehen trotzdem hin, holen sich Beschimpfungen ab.

29. Spieltag: Nürnberg – Schalke Quelle: Timm Schamberger / dpa Ein Unentschieden, zwei Verlierer: Der 1.FC Nürnberg und Schalke 04 haben im direkten Duell wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg liegen lassen. Das Spiel der beiden Altmeister endete 1:1 (0:0). Der Club konnte den Rückstand auf den VfB Stuttgart auf dem Relegationsplatz damit vorerst nur auf drei Punkte verkürzen. Der Japaner Yuyo Kubo (82.) hatte Nürnberg in einer turbulenten Schlussphase in Führung gebracht, drei Minuten später gelang Matija Nastasic (85.) mit seinem ersten Pflichtspieltreffer für Schalke der glückliche Ausgleich.

Ausgleich! 1. FC Nürnberg – Schalke 04: Bundesliga im Live-Ticker

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Für Eurosport-Experte Matthias Sammer unverständlich: Das ist an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten. Er selbst wäre früher als Profi nicht ausgerechnet zu den Fans gegangen, die von einem wollen, dass man geht.

Der 1. FC Nürnberg und der FC Schalke 04 haben zum Auftakt des 29. Spieltag die Punkte geteilt. Im Kellerduell trennten sich beide Teams 1:1 (0:0).

Schalke-Stürmer Burgstaller nach dem Spiel: Wir sollten über unsere Leistung reden, und die war zu wenig. Wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein. Nürnberg war fast 70 Minuten besser.

Sein Team zeigt in den 90 Minuten vorher wieder sehr wenig und hat viel, viel Glück: Nürnberg wird ein Tor geklaut – und Torwart Nübel muss ganz stark halten.

Wahnsinn die Phase vor der Pause! 43. Minute: Caligiuri will halbherzig mit der Brust für Torwart Nübel ablegen. Behrens spurtet dazwischen, schießt das vermeintliche 1:0.

Auf einmal pfeift Schiri Dr. Robert Kampka, zeigt Freistoß an. Das gestreckte Bein von Behrens soll wohl gefährliches Spiel gewesen sein. Nur: Er berührt Nübel gar nicht. Unverständlich, warum der Kölner Video-Keller (zuständig: Sven Jablonski) Kampka nicht nahelegt, sich die Szene noch einmal anzuschauen.

Dusel für Schalke und Trainer Huub Stevens, der letzte Woche nach dem Last-Minute-Elfer gegen Frankfurt noch haderte: Anscheinend ist die ganze Welt gegen uns. An diesem Tag lief alles FÜR Schalke …

45. Minute +2: Pereira wird von Nübel abgeräumt – Elfmeter Nürnberg! Doch wie im März gegen Leipzig verschießt Kapitän Behrens. Nübel ist im rechten Eck, hält klasse.

Ein Wunder, dass Schalke trotz Minus-Leistung nicht verliert. Offensiv kommt bis auf auf das Nastasic-Tor kaum etwas.

Das Stevens-Team weiter wie ein Absteiger. Eurosport-Experte Matthias Sammer urteilte schon vor dem Spiel hart: Das hat wenig mit Fußball zu tun: kein Aufbauspiel, kaum Positionsspiel. Das ist wie Kinderfußball. Rumms!

Für Nürnberg ist der Punkt eigentlich zu wenig, der Abstand auf Platz 16 beträgt zumindest über Nacht drei Punkte.

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Nürnberg hat nach guten Leistungen zuletzt neue Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt geschöpft – und will die Abstiegsangst beim amtierenden Vizemeister Schalke vergrößern.

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