Rückkehrer Ishak erzielt Blitztreffer
4:2-Sieg gegen FK Ustí nad Labem
Der 1. FC Nürnberg nutzte die Länderspielpause für ein Freundschaftsspiel und empfing im Schwaiger Tivoli den tschechischen Zweitligisten FK Usti nad Labem. Bei der Rückkehr von Torjäger Mikael Ishak feierten die Franken einen nie gefährdeten 4:2-Erfolg. Club-Coach Michael Köllner zeigte sich nach dem Test zufrieden.

Gegen den hoch anlaufenden tschechischen Zweitligisten FK Usti nad Labem brachte Köllner vor allem seine zweite Garde. Nach seiner Zerrung des Innenbands im linken Knie meldete sich zudem Torjäger Ishak zurück – der Schwede stürmte von Beginn an in vorderster Front.

Und bewies direkt, dass er seinen Torriecher während der knapp einmonatigen Verletzungspause nicht verloren hat. Keine zwei Zeigerumdrehungen waren vergangen, als sich der 25-Jährige in die Torschützenliste eintrug: Tillman hatte mustergültig für den Angreifer aufgelegt, der sich die Chance aus knapp zehn Metern nicht nehmen ließ und eiskalt zum 1:0 einnetzte.

Nach 28 Minuten belohnte sich Tillman für seinen couragierten Aufritt, indem er sich über die linke Seite durchtankte und sein Solo zum 2:0 vollendete. Der ebenfalls auffällige Salli erhöhte sechs Minuten später auf 3:0: Der flinke Flügelstürmer hatte seinem Gegenspieler den Ball abgeluchst und anschließend keine Mühe beim Abschluss.

Die Gäste hatten in den ersten 45 Minuten große Probleme im Spielaufbau und probierten es überwiegend mit hohen Bällen. Einzig in der 37. Minute musste Bredlow sein Können unter Beweis stellen: Zunächst war ein Gäste-Angreifer im Strafraum frei zum Kopfball gekommen, auch beim Nachschuss war Nürnbergs Schlussmann, der nach dem Seitenwechsel in der Kabine blieb, zur Stelle.

In den zweiten Durchgang fanden die Franken dann nur mühsam: Die Offensive gab sich ohne den ausgewechselten Ishak, der während seines Einsatz schmerzfrei blieb und sich für die Begegnung gegen Schalke fit meldete, zu lange Zeit äußerst harmlos. In der Defensive zeigte sich Mühl unkonzentriert, als er einen Gäste-Akteur im Strafraum elfmeterwürdig zu Fall brachte. Den fälligen Strafstoß versenkten die Tschechen souverän zum Anschlusstreffer (59.).

Nürnbergs Kubo sorgte mit seinem Tor zum 4:1 doch noch einmal für Jubel bei den Zuschauern im Schwaiger Tivoli: Der Japaner durfte sich am Sechzehner den Ball unbedrängt zurechtlegen und jagte ihn mit einem satten Rechtsschuss ins linke Toreck. In der Schlussphase gewährte Köllner seinen Stammkräften ein wenig Auslauf, als er sechs frische Akteure brachte (78.). Die befanden sich beim zweiten Tor aber scheinbar schon in der Kabine, denn die Gäste durften sich ohne große Gegenwehr in Richtung Mathenia kombinieren, der beim Abschluss keine Chance hatte.

„Das war ein guter Test, um im Rhythmus zu bleiben. Vor allem die erste Halbzeit haben wir ein gutes Spiel gezeigt und viele Chancen gehabt.“Michael Köllner

Köllner war mit dem Testspielerfolg rundum zufrieden und erklärte nach der Partie: “Das war ein guter Test, um im Rhythmus zu bleiben. Vor allem die erste Halbzeit haben wir ein gutes Spiel gezeigt und viele Chancen gehabt.” Gerade für die Spieler aus der zweiten Reihe war es laut dem Oberpfälzer “eine gute Gelegenheit, um sich für den Ligabetrieb zu empfehlen”.

In der Liga geht es für den 1. FC Nürnberg am kommenden Samstag (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) mit dem Auswärtsspiel bei Schalke 04 weiter.

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Im Zuge der gegenwärtigen Länderspielpause nutzte der 1. FC Nürnberg die Zeit, um gegen den tschechischen Zweitligisten FK Ustí nad Labem eine Testpartie zu absolvieren. Die Franken gestalteten das Duell siegreich und bezwangen den Außenseiter mit 4:2 (3:0).

Verletzungsbedingt standen Robert Bauer (Reizung am Knöchel), Enrico Valentini (Sehnenanriss im Oberschenkel) und Eduard Löwen (Außenbandzerrung im Knie) sowie die Nationalspieler nicht zur Verfügung. Außerdem meldete sich Georg Margreitter krankheitsbedingt ab. Edgar Salli durfte sich im 4-4-2-System an der Seite von Mikael Ishak im Sturm präsentieren. Den letzten Pflichtspieleinsatz verzeichnete der Kameruner Ende August beim Bundesligaauftakt gegen Hertha BSC.

Nürnberg erwischte einen guten Start und ging durch Mikael Ishak früh in Führung. Eine Hereingabe von Timothy Tillman brachte der Schwede per Linksschuss im Kasten der Tschechen unter (2.). In der 29. Minute traf dann Tillman nach Vorarbeit von Kevin Goden selbst, bevor Edgar Salli nur kurze Zeit später für den 3:0-Pausenstand sorgte (33.) Im zweiten Durchgang verkürzte der Underdog nach einem Strafstoß von Marek Kratky auf 1:3 (58.). Lukas Mühl kam in der entscheidenden Szene zu spät, woraufhin Schiedsrichter Benjamin Cortus auf den Punkt zeigte. Eine Viertelstunde vor dem Ende zeichnete sich Yuya Kubo mit einem Schuss ins linke Eck für die Franken aus (75.). Fast zeitgleich mit dem Schlusspfiff gelang Daniel Procházka in den Diensten der Tschechen noch ein weiterer Treffer (90.) Somit gewann der Bundesligist letztendlich mit 4:2 gegen den FK Ustí nad Labem. Am 24. November wartet mit dem FC Schalke die nächste Aufgabe auf die Nürnberger. Anpfiff der Ligapartie ist um 18:30 Uhr.

Ewerton nach der LSP endlich in der S11? Hat heute einen stärkeren Eindruck gemacht als Mühl m.M.n.!