Münster: Neue Enthüllungen zum Kindesmissbrauch – gab es mehrere Täter? | Münster - msl24.de
Kindesmissbrauch in Münster: Drei Verdächtige in U-Haft
Missbrauch in über fünf Fällen: Ein Mann aus Münster soll zwei Jungen genötigt haben. Jetzt wurden neue Details bekannt.

"Die zwischenzeitlich eingeräumten Taten liegen zum Teil Jahre zurück, zur Tatzeit waren die Kinder 12 und 13 Jahre alt. Auch diese Taten bleiben jedoch strafrechtlich relevant", berichtet Oberstaatsanwalt Stefan Lechtape. Ihm Rahmen der Ermittlungen in Münster stehen vermutlich zwei weitere Männer im Visier. 

Sie sollen ebenfalls ein Kind in mindestens einem Fall missbraucht haben. Dabei handelt es sich um ein Kind, zu dem der Festgenommene aus Münster Kontakt hatte. Die Polizei durchsuchte am vergangenen Donnerstag die Wohnungen (11. April) der beiden Verdächtigen.

"Aufgrund der Ermittlungen ergibt sich der dringende Tatverdacht des sexuellen Missbrauchs sowohl gegen einen 50-jährigen Münsteraner und einen 52-jährigen Mann aus dem Kreis Warendorf", erläuterte der Oberstaatsanwalt weiter. Gegen die beiden Männer erließ ein Richter am Amtsgericht Haftbefehl wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern. 

Dieser soll die dritte Mannschaft eines Innenstadt-Vereins gecoacht haben. Die beiden Jungen, die von ihm schwer missbraucht worden sein sollen, seien zwei Nachwuchsfußballer gewesen, heißt es weiter. 14 Jahre lang soll der Verdächtige im Club aktiv gewesen sein. Demnach habe es seitens der Eltern der Nachwuchsspieler Befürchtungen in diese Richtung gegeben. Wir berichten weiter.

Sicher ist, dass der Festgenommene die Kinder aus seinem privaten Umfeld kannte. Sie waren jedoch nicht verwandt, wie Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt auf Anfrage mitteilt. In einem der fünf Fälle soll der Beschuldigte beide Kinder gleichzeitig missbraucht haben. 

Erstmeldung: 15. März. Münster – Am Sonntag (10. März) meldeten sich die Eltern eines Jungen bei der Polizei, um Anzeige gegen einen Mann (38) zu erstatten: ihr Sohn wurde missbraucht. 

Die Polizei leitete umgehend Ermittlungen ein, die den Vorwurf der Eltern gegen den 38-Jährigen bestätigten: "Der Mann ist des Missbrauchs von Kindern durch fünf Taten im Zeitraum von Dezember 2017 bis Dezember 2018 verdächtig", so die Staatsanwaltschaft und Polizei Münster in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Bei einer dieser vorgeworfenen Taten besteht der Verdacht des schweren Missbrauchs von Kindern. Nach derzeitigem Ermittlungsstand sind die Opfer zwei zwölfjährige Jungen, die den Beschuldigten kennen. Bei einer der beschriebenen Taten sollen beide Kinder missbraucht worden sein. In welcher Beziehung die Kinder zu dem Mann standen ist bislang unklar.

Polizisten nahmen den Verdächtigen aus Münster am Mittwoch (13. März) in seiner Wohnung vorläufig fest. Am Donnerstag (14. März) folgte ein Richter dem Gesuch der Staatsanwaltschaft und erließ Haftbefehl gegen den Täter. Der Beschuldigte hat sich bislang noch nicht zu den Vorwürfen geäußert. Die Ermittlungen dauern an. Wir berichten weiter. 

Erst kürzlich ging der Prozess gegen einen Mann aus dem Münsterland zu Ende: Er hatte als Nachhilfelehrer gearbeitet und seine Schüler missbraucht. 

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Der 38-Jährige war vor gut vier Wochen in seiner Wohnung festgenommen worden. Ihm war zunächst vorgeworfen worden, zwei Jungen im Alter von zwölf Jahren zwischen Ende 2017 und Ende 2018 sexuelle Gewalt angetan zu haben.

Die Ermittlungen, Vernehmungen und die Auswertung von Datenträgern führten zu vier weiteren Opfern, sagte Oberstaatsanwalt Stefan Lechtape. Zur Tatzeit waren die Kinder zwölf und 13 Jahre alt. Die Missbrauchsfälle liegen laut Staatsanwaltschaft zum Teil bereits Jahre zurück.

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Der Mann habe die Taten gestanden. Bei den Ermittlungen habe sich dann ein dringender Verdacht gegen die beiden anderen Männer ergeben, gegen die nun ebenfalls Haftbefehl ergangen sei.

Der 50-Jährige aus Münster und der 52-Jährige aus dem Kreis Warendorf werden verdächtigt, in mindestens einem Fall ein Kind schwer missbraucht zu haben. Es handele sich bei den zwei Opfern um Kinder, zu denen auch der 38-Jährige Kontakt hatte, sagte Lechtape. Die Wohnungen der beiden Beschuldigten waren in der vergangenen Woche durchsucht worden, Datenträger wurden sichergestellt.