FC Bayern München: Deal mit BMW geplatzt - SPORT1
Bayern München: BMW wird doch kein Sponsor – 800-Millionen-Deal überraschend geplatzt
Rekordmeister Bayern München und der Autokonzern BMW wollten spätestens ab 2025 strategische Partner werden. Jetzt erklärt ein BMW-Sprecher die Gespräche für beendet.

Die Verlobung zwischen dem FC Bayern München und BMW wird aufgelöst. Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und des SID wird der Sponsorenvertrag, der spätestens ab 2025 in Kraft treten sollte, nicht zustande kommen.

Sport 17.05.19 Philipp Köster zum FC Bayern Kovac ist "nur eine Schachfigur" 13.01 Uhr: Moinsen und willkommen zu unserem Liveticker zum spannendsten Bundesliga-Finale seit zehn Jahren. Damals, am 8. Mai 2009, wurde der VfL Wolfsburg Deutscher Meister, vor dem FC Bayern. Auch heute könnten die Münchener tatsächlich noch Zweiter werden und eben nicht den siebten Titel in Serie feiern. Dafür müsste aber viel zusammenkommen. Bei einem eigenen Sieg oder einem Remis passiert aus Sicht des FC Bayern nichts mehr. Sollte die Mannschaft von Trainer Niko Kovac aber verlieren und der BVB parallel bei Borussia Mönchengladbach gewinnen, dann hätten wir den ganz großen Hammer am Ende dieser 56. Bundesliga-Saison, dann nämlich wäre Borussia Dortmund Deutscher Meister zum neunten Mal Meister. Deutlich komplizierte sind die "Was-wäre-wenn"-Szenarien im Kampf um den vierten Champions-League- und die Europa-League-Plätze. Für den umfassenden Erkenntnisgewinn empfehle ich Ihnen den Text des Kollegen Till Erdenberger.

Zwischen dem deutschen Rekordmeister und dem Automobilhersteller hatte bereits eine Absichtserklärung bestanden. Im Gespräch war eine Vereinbarung über zehn Jahre mit einem Gesamtvolumen von geschätzten 800 Millionen Euro.

Sport 18.05.19 Klein zum Abschied von "Robbéry" "Gut möglich, dass beide ihren großen Auftritt bekommen" 14.00 Uhr: Arjen Robben hat seinen letzten Auftritt in der Allianz Arena in seinem Kopf "schon dreimal durchgespielt". Und die fast schon kitschige Abschiedsstory sieht in den Vorstellungen des 35-Jährigen so aus: Vorlage Robben, Tor Franck Ribery – oder umgekehrt, wie 2013 beim Champions-League-Triumph von Wembley, Hauptsache: Am Ende steht noch ein Titel. "Das wäre ein Traum und ein Hammer. Nach zehn Jahren zusammen noch einmal Meister werden. Es gibt nichts Schöneres", sagte Robben. Dass die beiden Altstars langjährigen Zuhause noch einmal die Schale holen können, sei "wie ein Geschenk". Zuvor werden sie und Rafinha, der den Rekordmeister zum Saisonende ebenfalls verlässt, mit Blumen geehrt. Ob die drei auch spielen werden? Warten wir es ab, in knapp 30 Minuten gibt's die Aufstellungen!

FC Bayern: Sponsoring-Deal mit BMW geplatzt

“Wir haben die Gespräche beendet”, sagte ein Sprecher von BMW der FAS. Der Klub hatte in den Gesprächen in Aussicht gestellt, den bis 2025 laufenden Vertrag mit dem langjährigen Sponsorenpartner und Anteilseigner Audi vorzeitig auflösen zu können. Der Ingolstädter Automobilhersteller ist zugleich mit 8,33 Prozent an der FC Bayern München AG beteiligt – ebenso wie der Versicherungskonzern Allianz und der Sportartikelhersteller adidas. BMW hätte auch die Anteile von Audi übernommen.

Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern München e.V. sowie Aufsichtsratsvorsitzender der FC Bayern München AG, hatte die bereits ein Jahr dauernden Verhandlungen mit BMW im vergangenen März bestätigt. Die Vereinbarung hätte für die Fußballer sowie die Basketballer des Klubs gelten sollen. BMW bezeichnete den geplanten Deal bereits als eine “weltweit sinnvolle Partnerschaft”.

14.15 Uhr: Widmen wir uns mal kurz der Eintracht aus Frankfurt. Die kann heute den größten Sprung in der Tabelle machen und am Ende entweder feiern – wenn sie als Vierter doch noch in die Champions League einzieht – oder ziemlich enttäuscht sein – wenn sie als Achter auch die Europa League verpasst. Der Trend jedenfalls spricht gegen die Eintracht, die zuletzt in fünf Ligapartien sieglos blieb und nach dem dramatischen Aus gegen Chelsea auch emotional ausgezehrt wirkt. Sportvorstand Fredi Bobic will sich die furiose Saison, die war es wirklich, aber unabhängig vom Ausgang nicht zerreden lassen.

Bram Schot, seit Jahresbeginn Vorstandsvorsitzender der Audi AG, hatte Mitte März allerdings betont, dass es zu keiner vorzeitigen Auflösung der Vereinbarungen mit dem FC Bayern kommen werde: “Wir werden den Vertrag bis 2025 aussitzen.”

13.15 Uhr: Die Verlobung zwischen dem FC Bayern und BMW wird überraschend aufgelöst. Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" und des Sportinformationsdienstes wird der Sponsorenvertrag, der spätestens ab 2025 in Kraft treten sollte, nicht zustande kommen. Zwischen dem Rekordmeister und dem Automobilhersteller hatte bereits eine Absichtserklärung bestanden. Im Gespräch war eine Vereinbarung über zehn Jahre mit einem Gesamtvolumen von rund 800 Millionen Euro. "Wir haben die Gespräche beendet", sagte ein Sprecher von BMW der FAS.

Zugleich offerierte der Niederländer dem FC Bayern eine Verlängerung über 2025 hinaus, zu verbesserten Konditionen. Audi soll ein neues Angebot bis 2032 mit einem Gesamtvolumen von einer Milliarde Euro abgegeben haben. Eine Summe, die aus Sicht von BMW offenkundig wirtschaftlich nicht mehr vertretbar ist.

Neue Bayern-Unruhe vor dem Meister-Finale in der Bundesliga! Wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung berichtet, ist der geplante Sponsoren-Deal zwischen den Bayern und Auto-Gigant BMW überraschend geplatzt.

Sport 17.05.19 Uli Klose zu Dortmund im Titel-Fieber "Wenn sie verlieren, feiern sie wie die Weltmeister" 14.36 Uhr: Borussia Dortmund startet mit Torhüter Roman Bürki und Kapitän Marco Reus in den Titel-Showdown. Bürki fehlte zuletzt aufgrund muskulärer Probleme im Oberschenkel, Reus war nach seiner Roten Karte im Derby gegen Schalke 04 zwei Spiele gesperrt.

Das Blatt zitiert einen BMW-Sprecher: Wir haben die Gespräche beendet und werden nicht Sponsor des FC Bayern.

14.22 Uhr: Die Aufstellung des FC Bayern ist da – und sie ist ohne Überraschungen. Entgegen jedem Wunschdenken sitzen die Abschiedler Ribéry, Robben und Rafinha nur auf der Bank. Auch Manuel Neuer ist nach seiner Verletzung nicht dabei. Und so geht's ins letzte Saisonspiel:

Das Aus kommt überraschend. Denn die beiden Seiten hatten bereits eine Absichtserklärung unterzeichnet. Bayern-Präsident Uli Hoeneß (67) sagte im März, dass es zwischen seinem Klub und BMW eine Vereinbarung gebe, sowohl im Basketball als auch im Fußball.

Zum ersten Mal seit der Saison 2008/09 entscheidet sich die Meisterschaft in der Fußball-Bundesliga am 34. Spieltag. Der FC Bayern spielt gegen Frankfurt, Verfolger BVB in Mönchengladbach. Spannend ist auch der Kampf um Europa. Alle Infos zum spannenden Finale gibts bei uns.

Der aktuelle Vertrag mit Audi läuft bis 2025. BMW wollte ursprünglich schon früher einsteigen, doch der Audi-Vorstandsvorsitzende Abraham Bram Schot (57) sagte, man werde den Kontrakt aussitzen. Schot soll heute beim Spiel gegen Eintracht Frankfurt Uli Hoeneß in der Arena treffen.

Das BMW-Aus! Audi soll laut FAS sogar bereit sein, den Sponsoren-Vertrag um zwölf Jahre zu verlängern: mit einer jährlichen Zahlung von 60 Mio Euro. Der neue Audi-Kontrakt würde dann nach BILD-Infos sofort beginnen, bis 2030/31 laufen.

Dortmund: Bürki – Guerreiro, Weigl, Akanji, Piszczek – Witsel, Delaney – Sancho, Reus, Pulisic – Götze; Trainer: Favre.Gladbach: Sommer, Wendt, Elvedi, Ginter, Beyer – Kramer, Zakaria, Hofmann – Hazard, Drmic, Traoré; Trainer: Hecking.

Bei Audi hat der Aufsichtsratsvorsitzende Herbert Diess (60), der gleichzeitig auch Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG ist, das Bayern-Sponsoring zur absoluten Chefsache erklärt.

Bei der Hauptversammlung des Münchner Autobauers gab es für BMW-Boss Harald Krüger eine Klatsche. Die Aktionäre sind sauer.

Hintergrund für das BMW-Aus: Der Konzern muss sparen, ein Einstieg bei den Bayern mit Hunderten von Millionen Euro wäre der Belegschaft nur schwer zu vermitteln gewesen. Den Autobauern droht eine EU-Kartellstrafe in Milliardenhöhe. Die EU-Kommission wirft BMW, VW und Daimler illegale Absprachen bei der Technik zur Abgasreinigung vor. BMW hat deshalb 1,4 Milliarden Euro zurückgelegt.

Am Donnerstag hat BMW-Chef Harald Krüger (53) von den Aktionären ein schlechtes Zeugnis ausgestellt bekommen. Es hagelte Kritik. Kartellstrafe, Gewinneinbruch, Kursverlust und Dividendenkürzung: Von BMW kommen derzeit nur Hiobsbotschaften, sagte Janne Werning von Union Investment. Krüger war ein Befürworter des Bayern-Deals.

Ein Branchenkenner zu BILD: Hinter der Personalie Krüger steht ein dickes Fragezeichen. Eine Vertragsverlängerung ist kein Selbstläufer.