Nach Rekord-Halbfinal-Krimi:München macht DEL-Gigantenfinale perfekt - n-tv NACHRICHTEN
EHC Red Bull München besiegt Augsburger Panther und steht im DEL-Finale
Die deutsche Eishockey-Meisterschaft bekommt ihr Traumfinale: Serienmeister Red Bull München wird von Augsburg zwar bis zum äußersten geforderten, kämpft sich im historisch langen Halbfinal-Krimi aber doch noch ins Endspiel. Dort warten die Adler Mannheim.

Im längsten Playoff-Duell der Deutschen Eishockey Liga hat sich Red Bull München zum Sieg gekämpft und das Traumfinale gegen die Adler Mannheim perfekt gemacht. Der Titelverteidiger bezwang starke Augsburger Panther am Dienstag im entscheidenden siebten Halbfinalspiel mit 2:0 (1:0, 1:0, 0:0) und wahrte die Chance auf den vierten Meistererfolg in Serie.

Von Donnerstag an kommt es zum finalen Kräftemessen der zwei Top-Teams der Saison. Den tapferen Augsburgern blieb ein Happy End verwehrt, als Belohnung einer famosen Saison steht aber die Teilnahme an der Champions League im Herbst. Vor 6142 Zuschauern sorgten Mads Christensen (16.) und Patrick Hager (26.) mit ihren Toren für den verdienten Erfolg der Münchner, die das Spiel kontrollierten und anders als in den Partien eins und drei ohne XXL-Verlängerung auskamen.

Mit insgesamt 504:46 Minuten war die Serie, die zweimal in eine dreimalige Verlängerung gegangen war, dennoch die längste in der Playoff-Geschichte der DEL. "Ich denke, die Serie München gegen Augsburg ist eine super Werbung für das Eishockey", sagte Mannheim-Routinier Marcel Goc. Der Stürmer hatte gut reden: Während er mit den Adlern ein klares 4:0 gegen Köln feierte und seit einer Woche Kraft sammeln konnte für das Finale, hatte München in fast achteinhalb Playoff-Stunden Schwerstarbeit zu verrichten. Aber selbst Adler-Coach Pawel Gross meinte am Dienstag, dass die Kondition in den Playoffs kaum eine Rolle spiele.

Titelverteidiger Red Bull München hat im entscheidenden siebten Playoff-Halbfinale Nervenstärke bewiesen und zum vierten Mal in Folge das Finale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) erreicht. Gegen die Augsburger Panther gewann das Team um Rekordtorjäger Michael Wolf mit 2:0 (1:0, 1:0, 0:0) und entschied die Serie mit 4:3 für sich.

Das bewiesen München und Augsburg im Entscheidungsspiel, in dem sie sich wie schon in den ersten sechs Duellen mit höchster Intensität duellierten. Dabei war der Titelverteidiger wieder tonangebend und deckte Panther-Goalie Olivier Roy mit Schüssen ein. Weil der Torhüter einen Versuch von Olympia-Medaillengewinner Yannic Seidenberg nach vorne abprallen ließ, konnte Christensen im ersten Abschnitt die Führung erzielen. "Wir müssen eine Lösung finden", forderte Augsburgs Henry Haase in der Drittelpause bei Magentasport. Just als der Außenseiter zu etwas Entlastung kam, fiel das 2:0: Einen Pass vor das Tor von Hager lenkte Verteidiger Braden Lamb mit dem Schlittschuh ins eigene Tor.

In München entwickelte sich zu Beginn ein spannender Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten, doch sowohl Nationaltorwart Danny aus den Birken als auch Gäste-Goalie Olivier Roy waren zur Stelle. In der 16. Minute setzte Christensen dann den Puck an Roy vorbei zum 1:0 ins rechte Eck.

Der Defensiv-Routinier hätte das Malheur ausmerzen können, sein Assist konnte Matt White vor dem leeren Tor aber nicht kontrollieren (32.). Danach rettete Münchens Goalie Danny aus den Birken dreimal gegen Adam Payerl (38.), den Doppeltorschützen vom 2:0 in Spiel sechs. Im Schlussabschnitt zeigten die Panther in letztes Aufbäumen, konnten das Spiel gegen abgezockte Gastgeber aber nicht mehr drehen.

Schon seit einer Woche für das Finale qualifiziert ist der Hauptrundensieger Adler Mannheim. Die Endspielserie beginnt am Donnerstag (ab 19.30 Uhr LIVE auf SPORT1) in Mannheim. Die Adler hatten nur vier Spiele benötigt, um die Kölner Haie auszuschalten. (DEL-Spielplan)

Der EHC Red Bull München steht im DEL-Finale! Im Spiel 7 der Halbfinal-Serie gegen die Augsburger Panther setzten sich die Münchner in der heimischen Halle 2:0 durch. In der Finale-Serie trifft die Mannschaft um Kapitän Michael Wolf nun auf die Adler Mannheim.

Augsburg kämpfte und kam auch immer wieder zu Möglichkeiten, doch der Ausgleich fiel auch im zweiten Drittel nicht. Stattdessen spielte Münchens Hager nach einem Konter einen Querpass, den Drew LeBlanc unglücklich ins eigene Netz abfälschte.

Das Wichtigste in Kürze: Im längsten Playoff-Duell der DEL-Geschichte hat sich Red Bull München zum Sieg gekämpft und das Traumfinale gegen die Adler Mannheim perfekt gemacht. Der Titelverteidiger bezwang starke Augsburger Panther am Dienstag im entscheidenden siebten Halbfinalspiel mit 2:0 (1:0, 1:0, 0:0) und wahrte die Chance auf den vierten Meistererfolg in Serie. Von Donnerstag an kommt es zum finalen Kräftemessen der zwei Top-Teams der Saison. Den tapferen Augsburgern blieb ein Happy End verwehrt, als Belohnung einer famosen Saison steht aber die Teilnahme an der Champions League im Herbst.

Auch im Schlussabschnitt stemmten sich die Panther gegen die drohende Niederlage, konnten das Halbfinal-Aus aber nicht mehr abwenden. In dieser Serie gewann somit immer das Team, das das erste Tor erzielte.

60. Minute: Aus! Der EHC München gewinnt das Spiel 7 gegen den Rivalen aus Augsburg und zieht ins DEL-Finale gegen Mannheim ein.

58. Minute: Roy geht vom Eis – Augsburgs Tor ist nun leer. Der AEV tut alles, um mit dem Extra-Spieler den Anschluss zu erzielen.

56. Minute: Drei Minuten bleiben – und nach Augsburger Unterzahl spielen beide Teams in den letzten 180 Sekunden wieder 5-Gegen-5.

Im längsten Play-off-Duell der DEL hat sich Red Bull München zum Sieg gekämpft und das Traumfinale gegen die Adler Mannheim perfekt gemacht. Der Titelverteidiger bezwang starke Augsburger Panther am Dienstag im entscheidenden siebten Halbfinalspiel mit 2:0 (1:0, 1:0, 0:0) und wahrte die Chance auf den vierten Meistererfolg in Serie. Von Donnerstag an kommt es zum finalen Kräftemessen der zwei Top-Teams der Saison. Den tapferen Augsburgern blieb ein Happy End verwehrt, als Belohnung einer famosen Saison steht aber die Teilnahme an der Champions League im Herbst.

48. Minute: Parkes mit der großen Chance auf die Entscheidung, aber Roy ist da und pariert glänzend.

47. Minute: Augsburg greift zu dritt an, probiert es mit einem zaghaften Torabschluss. Dem AEV geht so langsam die Hoffnung verloren.

Vor 6142 Zuschauern sorgten Mads Christensen (16. Minute) und Patrick Hager (26.) mit ihren Toren für den verdienten Erfolg der Münchner, die das Spiel kontrollierten und anders als in den Partien eins und drei ohne XXL-Verlängerung auskamen. Mit insgesamt 504:46 Minuten war die Serie, die zweimal in eine dreimalige Verlängerung gegangen war, dennoch die längste in der Playoff-Geschichte der DEL.

40. Minute: Das zweite Drittel ist beendet. Augsburg bleiben nach der Pause noch 20 Minuten für mindestens zwei Tore.

Das bewiesen München und Augsburg, die sich wie schon in den ersten sechs Duellen mit höchster Intensität duellierten. Dabei war der Titelverteidiger wieder tonangebend und deckte Panther-Goalie Olivier Roy mit Schüssen ein. Weil der Torhüter einen Versuch von Olympia-Medaillengewinner Yannic Seidenberg nach vorne abprallen ließ, konnte Christensen im ersten Abschnitt die Führung erzielen.

38. Minute: EHC-Verteidiger-Joslin kriegt für die Rudelbildung eine Zeitstrafe. Aktuell liefern sich die beiden Rivalen auf dem Eis also wieder einen Fight im 4-Gegen-4.

Red Bull München steht im Endspiel um die Meisterschaft – dort wartet Mannheim zum Gigantenduell. In einer historisch langen Play-off-Serie wehrte der Titelverteidiger den Angriff von Augsburg ab und brachte die Panther um den Außenseiter-Coup.

37. Minute: Payerl zum ersten, Payerl zum zweiten, Payerl zum dritten! Schmölz legt von der rechten Seite stark quer auf Payerl, der zentral völlig frei steht und an aus den Birken scheitert. Auch Payerls zweiten und dritten Nachschuss kann der EHC klären – danach kommt es zur Rudelbildung.

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36. Minute: Payerl springt zurück aufs Eis, der AEV ist wieder komplett – und die nächsten 90 Sekunden in Überzahl. 

35. Minute: In Unterzahl wehrt Roy erst glänzend ab – dann muss zum ersten Mal im Spiel ein Münchner mit Zeitstrafe runter. Aktuell spielen 4-Gegen-4.

34. Minute: Strafzeit für Augsburgs Payerl – und das ist eine harte Entscheidung. Der AEV-Stürmer drängt Hager in die Bande und muss nun zwei Minuten zuschauen. München mit dem zweiten Powerplay des Spiels.

32. Minute: Gute Gelegenheit für Augsburg! Lamb haut den Puck mit voller Gewalt auf den langen Pfosten, wo White nicht mehr ganz rankommt. Ein Raunen geht durch die Münchner Halle.

27. Minute: Toooor für den EHC! Die Münchner erhöhen die Führung in der eigenen Halle – und für Augsburgs Verteidiger Lamb ist das doppelt bitter, denn er sorgt per Eigentor für das 2:0. Hager schlägt den Puck aus halbrechter Position vor Roys Tor. Lamb kommt mit dem Schlittschuh an die Scheibe und lenkt sie so genau in die Maschen!

21. Minute: Augsburg kommt spritzig aus der Pause! LeBlanc tankt sich auf links schön durch, legt quer in die Mitte. Dort hat Seidenberg aber aufgepasst und erobert den Puck.

20. Minute: Pause in München. Der EHC führt nach dem ersten Drittel 1:0 gegen Augsburg. In den ersten sechs Spielen dieser Halbfinal-Serie ging immer die Mannschaft als Sieger vom Eis, die das erste Tor erzielte. Ist Mannheims DEL-Final-Gegner also schon klar?

19. Minute: Strafe gegen Augsburg – in der Schlussphase des ersten Drittels bekommen die Münchner das erste Powerplay des Spiels.

13. Minute: Woooolf…. trifft nicht. Der Kapitän wird in bester Lage zentral vor Roy angespielt, trifft den Puck aber nicht richtig. Glück für Augsburg.

10. Minute: Schöner Puckgewinn der Red Bulls, doch dann schalten sie nicht konzentriert genug um. Abseits.

8. Minute: Der EHC drängt Augsburg offensiv im 4-auf-2, kommt durch Parkes zum Abschluss. Roy pariert den Puck und hat auch den Rebound sicher.

4. Minute: Jetzt mal die Münchner! Boyle verzeichnet den ersten Torabschluss des Spiels, obwohl er von vier Augsburgern bedrängt wird. Olivier Roy, an dem der EHC in dieser Serie reihenweise verzweifelte, pariert.

19.21 Uhr: Beim EHC beginnen Danny aus den Birken, Daryl Boyle und Keith Aulie in der Defensive. Davor stürmen Yasin Ehliz, Patrick Hager und Kapitän Michael Wolf.

18.58 Uhr: Servus aus München! In knapp einer halben Stunde beginnt das entscheidende Spiel 7 des DEL-Halbfinals zwischen dem EHC und den Panthers. FOCUS-Online-Reporter Florian Weiß berichtet aus der Halle: "Die Spannung in der Halle ist spürbar, restlos ausverkauftes Haus." Der Kollege schätzt, dass sich unter den 6142 Zuschauern ungefähr 1500 Augsburger befinden. Für geniale Derby-Stimmung ist also gesorgt.

Herzlich Willkommen im Live-Ticker von FOCUS Online. Halbfinale der Playoffs, bayerisches Derby, entscheidendes Spiel sieben der Best-of-Seven-Serie – Eishockey-Herz, was willst du mehr? Am Dienstagabend steigt das letzte Halbfinal-Spiel zwischen dem EHC Red Bull München und den Augsburger Panthern. Die Vorzeichen vor dem letzten Duell der Serie zwischen dem Meister aus der Landeshauptstadt und dem Überraschungsteam könnten unterschiedlicher nicht sein: München muss gewinnen, Augsburg kann gewinnen.

Um den GAU zu vermeiden, muss der Meister von 2016, 2017 und 2018 vor allem die Chancenverwertung verbessern. Dass diese bislang gegen die Schwaben nicht recht funktioniert, liegt auch und vor allem an Olivier Roy, dem Keeper der Augsburger Panther. Mit 93,95 Prozent abgewehrter Schüsse ist der Kanadier der stärkste Keeper der Playoffs 2019. Sein Gegenüber Danny aus den Birken kommt mit 92,96 Prozent auf Rang drei.

Augsburg hingegen hat bereits gewonnen. Kaum jemand hat den Panthern zu Saison-Beginn zugetraut, dass sie ins Halbfinale kommen und dort den Meister ins Wanken bringen. Die bereits perfekte, erstmalige Qualifikation zur Champions Hockey League ist für die Fuggerstadt ein überragender Erfolg.

Der heimliche Gewinner dieser Serie sitzt indessen bereits seit einer Woche gemütlich auf der Couch: Gemeint sind die Adler Mannheim. Mit ihrem 4:0-Sweep sparten sie sich im Gegensatz zu den bayerischen Kontrahenten drei Spiele und gehen somit ausgeruht ins erste Finalspiel, das bereits am Donnerstag steigen wird.

Eines aber steht schon vor der entscheidenden Partie fest: Die DEL hat einen neuen Rekord. Nie dauerte eine Playoff-Serie in der höchsten deutschen Eishockey-Liga länger als diese. Drei der sieben Duelle gingen in die Verlängerung, zwei wurden sogar erst in der dritten Overtime entschieden. Selbst wenn Spiel sieben nur über die reguläre Distanz von 60 Minuten gehen sollte, wird mit 504 Minuten und 46 Sekunden der alte Rekord (480 Minuten und 32 Sekunden, aufgestellt 2008 bei Köln gegen Mannheim) geknackt.

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