Heute eröffnet das Riesen-Riesenrad in München - Augsburger Allgemeine
Gute Aussicht in 78 Meter Höhe: Rekordriesenrad eröffnet in München
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Ein bisschen was vom London Eye hat es schon: Das Hi-Sky ist zwar nicht das höchste Riesenrad Europas, kann aber auch einen Guinness-Buch-Rekord aufweisen. Am Sonntag eröffnet es in München.

Wenn sich am Sonntag um 10 Uhr die Gondeln in Bewegung setzen, ist das Riesenrad Hi-Sky im Münchner Werksviertel offiziell eröffnet. So hoch wie das höchste Europas, das London Eye mit 135 Metern, ist es nicht – es ragt 78 Meter in die Höhe. Dennoch hat es einen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde: als größtes transportables Riesenrad der Welt.

Die Attraktion, die laut Betreiber das größte Riesenrad Deutschlands ist, überragt das beliebte Rad auf der Wiesn um fast 30 Meter. Das neue Riesenrad wird aber nur zeitweise im Münchner Werksviertel stehen.

Innerhalb von vier Wochen ist das Fahrgeschäft auf- oder abgebaut, kann sich also in zwei Jahren – so der Plan – an anderer Stelle weiterdrehen. Dann nämlich soll in der Atelierstraße in der Nähe des Ostbahnhofs Münchens ein neuer Konzertsaal entstehen. Das Rad ist nicht im Boden verankert, sondern hält sich durch sein Gewicht von 1500 Tonnen aufrecht. In seinen 27 Gondeln haben jeweils bis zu 16 Personen Platz.

München – Ab Sonntag können Münchner einen besonderen Ausblick auf die Landeshauptstadt genießen – dann wird ein fast 80 Meter hohes Riesenrad im Osten der Stadt eröffnet.

Der Hersteller Mauerer baut schon seit 2012 Riesenräder des Typs R80 XL. Vor sechs Jahren hat er einen Prototyp hergestellt, auf seinem Münchner Werksgelände drehen lassen, dann wurde es nach Mexiko verschifft. Für dieses Riesenrad, das heute in Puebla steht, hat der Hersteller nach eigenen Angaben den Guinness-Buch-Eintrag erhalten. Das mobile Riesenrad des Hamburger Doms ist nur 60 Meter hoch.

In 78 Metern Höhe übte die Feuerwehr München den Notfall. Höhenretter stiegen aufs neue Riesenrad Hi-Sky, das am 14. April öffnet.

In München sollen die Gäste auf dem höchsten Punkt der Fahrt Frauenkirche, Allianz Arena, Olympiagelände und Alpen erspähen können – solange das Wetter mitspielt. Bei Föhn ist die Sicht natürlich extrem weit.