1860 München - Würzburger Kickers: So sehen Sie die 3. Bundesliga live im ...
Liveticker: TSV 1860 gegen Würzburger Kickers
Der Traditionsklub aus München will zurück in die 2. Liga – doch dafür muss im Bayern-Duell gegen die aktuell besser positionierten Würzburger Kickers unbedingt ein Sieg her. 

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Doch so weit will er es gar nicht erst kommen lassen: Ich hoffe auf eine Jetzt-erst-Recht-Mentalität, sagt der Trainer. Sein Plan: Ganz einfach: Wenn wir führen, müssen wir nachlegen. Und bis zum Ende durchhalten. Denn bereits vier Mal schenkten die Löwen in dieser Drittliga-Saison schon eine Führung her.

Bierofka ziehts durch – Bei Niederlage trotzdem Wiesn-Pflicht für Löwen

Am Montagabend trifft der TSV 1860 in der 3. Liga auf die Würzburger Kickers. Anpfiff ist um 19 Uhr – verfolgen Sie das Spiel jetzt im Liveticker.

Sie müssen sich stellen. Wenn einem die Leute immer nur auf die Schulter klopfen, ist es als Fußballer einfach. Aber man muss auch lernen, sich zu stellen, wenn es nicht so läuft, sagt Trainer Daniel Bierofka (39).

Bierofka: Daran müssen wir hart arbeiten

TSV 1860: Hiller – Paul, Weber, Lorenz, Steinhart – Willsch, Wein, Moll, Bekiroglu (33. Karger) – Grimaldi, Mölders Würzburger Kickers: Bätge – Göbel, Hägele, Schuppan Wagner – Gnaase, Bachmann, Skarlatidis – Baumann (45. Elva), Ademi, Kaufmann

Ganz im Gegensatz zu den Franken. Würzburg hat sich extrem stabilisiert, sagt er. Nach drei Pleiten zu Saisonbeginn haben die Kickers nun seit sechs Spielen nicht mehr verloren (fünf Siege, ein Remis).

45. Minute: Wechsel bei Würzburg: Der quirlige Baumann muss verletzt runter. Er hatte die Löwen bisher vor Probleme gestellt. Elva ist für ihn neu dabei.

Gute Nachrichten gibt es bei 1860 von Herbert Paul (24/Gehirnerschütterung). Bierofka: Er ist wieder fit, hat keine bleibenden Schäden, kann sich an alles erinnern. Er steht zur Verfügung.

40. Minute: Würzburg-Keeper Bätge muss behandelt werden. Das Tempo ist erstmal völlig aus dem Spiel raus.

Nur mit einem Sieg am Montag (19 Uhr) gegen die Würzburger Kickers können die Löwen eine Katerstimmung schon vor der ersten Mass auf der Wiesn vermeiden.

38. Minute: Gelbe Karte gegen Steinhart (1860). Der Linksverteidiger geht mit dem Fuß voran in den Gegenspieler rein. Und das wird geahndet.

Wir sind einfach noch kein Top-Team, wir befinden uns noch in der Entwicklung und noch nicht stabil genug, sagt Bierofka.

33. Minute: Wechsel bei Sechzig: Bekiroglu muss offenbar angeschlagen runter. Für ihn ist Stürmer Karger neu dabei. 

33. Minute: Gelbe Karte gegen Gnaase (Würzburg). Der Würzburger räumt in der Mitte Moll ab. Da muss er sich nicht wundern.

29. Minute: Die Großchance für Würzburg! Nach einem Flachpass von rechts wird Baumann gerade noch geblockt. Doch dann kommt Skarlatidis zum Abschluss – und schlenzt den Ball knapp über den Querbalken hinweg.

Denn: auch bei einer Pleite wird der offizielle Besuch auf dem Oktoberfest am Dienstag nicht abgesagt.

22. Minute: Ein ums andere Mal attackieren die Würzburger über den agilen Baumann. Den Rechtsaußen bekommen die Giesinger bislang nicht in den Griff.

Der Aufsteiger befindet sich aktuell vier Punkte hinter den Kickers und könnte mit einem Sieg bis auf einen Zähler aufschließen. Die Sechziger haben heute den Vorteil des Heimspiels, viele Fans werden die Löwen unterstützen. “Das ist ein Faustpfand”, weiß Bierofka. Ob es personell Änderungen gibt, ließ der Coach offen. Ihm stehen alle Spieler zur Verfügung, auch Herbert Paul, der kurz vor dem Abpfiff in Unterhaching einen Fuß ins Gesicht bekam und benommen vom Platz geführt werden musste. “Das mit Sascha Mölders und Adriano Grimaldi in der Spitze hat gut funktioniert. Aber wir wollen von der Grundordnung flexibel bleiben. Das ist wichtig in der heutigen Zeit, damit sich der Gegner nicht darauf einstellen kann”, so der Trainer zur Formation.

18. Minute: Die Kickers verteidigen sehr kompakt. Immer wieder rennt Sechzig an. Das könnte ein Geduldsspiel werden. 

Aber jetzt muss der Blick wieder nach vorne gehen, denn am Abend gastiert Würzburg zum nächsten bayerischen Duell im Grünwalder Stadion. Und die Kickers sind richtig stark drauf, holten aus den letzten sechs Spielen fünf Siege und ein Remis. “Würzburg hat einen guten Lauf”, so der 1860-Trainer, “sie sind oben dran. Es wird sehr schwer. Würzburg ist eine hervorragende Mannschaft, sie sind sehr stabil.”

16. Minute: Riesen-Chance Grimaldi! Moll spielt durch die Schnittstelle auf Paul, der von rechts scharf reinflankt. In der Mitte kommt Grimaldi angerauscht, verpasst den Ball aber knapp.

Genau darin sieht Bierofka auch den Unterschied, sein Team braucht noch etwas Zeit, die Würzburger verfügen über reichlich Erfahrung und Cleverness. “Im Gegensatz zu ihnen befinden wir uns noch in der Entwicklung, müssen uns kontinuierlich verbessern, um so ein Spiel wie gegen Unterhaching auch zu ziehen. Daran müssen wir hart arbeiten”, so der Coach.

12. Minute: Wieder Würzburg, wieder wird es gefährlich. Steinhart verliert nach Zuspiel von Lorenz den Ball an der Seitenllinie. Baumann geht über rechts durch, flankt auf links auf Kaufmann. Doch der steht im Abseits.

“Wir haben vieles gut gemacht”, so Trainer Daniel Bierofka auf der vereinseigenen Website, “hatten aber zwei katastrophale Entscheidungen gegen uns. Der Elfmeter war ein Witz und vor dem 1:1 war es ein klares Handspiel.” Der Elfmeter wurde zwar noch verschossen, das Gegentor in der ersten Minute der Nachspielzeit durch Stefan Schimmer zählte allerdings.

9. Minute: Würzburg gefährlich! Baumann mit einer scharfen Hereingabe ans Sechzehnereck. Gnaase nimmt den Ball direkt – drüber!

7. Minute: Auch Würzburg spielt forsch mit, versucht es mit schnellen Bällen in die Spitze samt schnellem Umschaltspiel. Es geht hin und her.

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5. Minute: Hiller gefährlich! Der Löwen-Torwart schlägt den Ball nicht schnell genug weg, gerät unter Bedrängnis. Gerade noch geklärt!

4. Minute: Erste Chance für Sechzig: Mölders kommt gefährlich vor Bätge, der aber parieren kann. Die Löwen sind gut im Spiel.

3. Minute: Westkurve und Würzburg-Fans skandieren zusammen: "Scheiß DFB!" Und: "Fußball-Mafia DFB!" Da hat sich offenbar einiges angestaut.

2. Minute: Spielunterbrechung. Kurios: Die Ultras aus der Westkurve werfen offenbar mit Tennisbällen in Richtung Würzburg-Keeper Bätge. Das Spiel geht weiter, doch Schiedsrichter Müller und Bätge räumen die Bälle weg.

18.50 Uhr: Langsam füllt sich das altehrwürdige Grünwalder Stadion. Viele Löwen haben das Heimspiel an diesem Montagabend der Wiesn vorgezogen.

18.45 Uhr: Auch Fanliebling Christian Köppel ist heute im Kader – und das ist in dieser Saison sehr selten. Ob der Linksverteidiger Einsatzmöglichkeiten bekommt?

18.40 Uhr: Auch Herbert Paul kann heute starten. Der Rechtsverteidiger hatte sich in Unterhaching noch eine Gehirnerschütterung zugezogen. Heute ist er wieder voll belastbar dabei.

18.30 Uhr: Die Löwen-Fans in der Westkurve protestieren heute gegen die Ansetzung von Montagsspielen. Vor der Kurve ist ein großes Transparent gespannt. Schon zu Saisonbeginn hatten die neugeschaffenen Montagsspiele in der Dritten Liga für Unverständnis in Fankreisen gesorgt.

18.10 Uhr: Die Aufstellung der Löwen ist da – große Überraschung gibt es keine. Nico Karger sitzt zunächst auf der Bank, Efkan Bekiroglu darf von Beginn an ran. Im Angriff soll der "Ochsen-Sturm" um Adriano Grimaldi und Sascha Mölders für die nötigen Tore sorgen.

18 Uhr: Servus, Löwen-Fans und herzlich willkommen zum AZ-Liveticker – heute mit der Partie des TSV 1860 gegen die Würzburger Kickers.

Derby-Zeit bei den Löwen: Nach dem Duell gegen die SpVgg Unterhaching trifft die Mannschaft von Trainer Daniel Bierofka am Montagabend auf die nächste bayerische Mannschaft, die Würzburger Kickers. Die Unterfranken stehen derzeit auf dem sechsten Tabellenplatz, der TSV 1860 auf Rang zehn.

Gute Nachrichten konnte Bierofka am Sonntag bei der Pressekonferenz vermelden: Herbert Paul hat seine Gehirnerschütterung überwunden und steht der Mannschaft am Montag zur Verfügung. Ebenso könnte Sechzig-Rückkehrer Romuald Lacazette eine Kaderoption sein. Daneben befindet sich Angreifer Markus Ziereis nach seiner langwierigen Knieverletzung wieder im Mannschaftstraining.

Bierofka warnte am Sonntag vor dem kommenden Gegner, bezeichnete die Würzburger als "sehr variable" Mannschaft, die mehrere System spielen können. Entsprechend müssen sich also auch die Löwen einstellen. Nach drei Niederlagen zu Saisonbeginn, haben die Kickers mittlerweile einen richtigen Lauf. Die Bilanz der letzten sechs Spiele: Fünf Siege und ein Unentschieden.