Hackerbrücke: Mann bindet sich scheinbar die Schuhe zu - tut aber tatsächlich ...
Auf dem Wiesn-Heimweg: Spanner fotografiert Frauen unters Dirndl
Ein 63-jähriger Mann tat auf der Hackerbrücke am Sonntag so, als binde er sich die Schuhe zu. Ein Österreicher beobachtete ihn – und fand heraus, was er tatsächlich tat.

München – Ein 63-Jähriger Armenier wurde am Sonntag an der S-Bahn-Haltestelle Hackerbrücke festgenommen, weil er Frauen unter den Rock fotografierte. Er fiel zuerst einem österreichischem Paar auf, das gegen 15.40 Uhr an der Haltestelle stand.

Die 23-Jährige aus Innsbruck bemerkte den Mann, als er sich bückte, als würde er sich seine Schuhe zubinden. Sie entdeckte zunächst keine Kamera, hatte aber sofort den Verdacht, dass der 63-Jährige unter ihren Rock filmte. Nachdem sich der Mann weggedreht hatte, beobachtete ihn die Innsbruckerin zusammen mit ihrem 25-Jährigen Freund weiter.

Als das Paar sah, dass sich der Mann auch anderen jungen Frauen im Dirndl auffällig näherte., schrie der 25-Jährige und versuchte, den 63-Jährigen festzuhalten. Dieser riss sich jedoch los und versuchte zu fliehen. Den Speicherchip der Kamera warf er weg. Polizisten gelang es, den Mann zu überwältigen. Zeugen fanden die Chipkarte und übergaben sie den Beamten.

Der 63-Jährige gestand die Taten nach seiner Festnahme. Er gab an, etwa zehn Frauen nach dem Besuch des Oktoberfests unter den Rock fotografiert zu haben. Er war zum Zeitpunkt der Tat nicht alkoholisiert. Gegen eine Kaution von 500 Euro konnte der Mann die Wache wieder verlassen. Gegen ihn wird jetzt wegen sexueller Belästigung ermittelt. Dafür werden unter anderem drei bei ihm gefundene Chipkarten ausgewertet.

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München – Er tat so, als würde er sich die Schuhe binden. Doch in Wirklichkeit filmte ein widerlicher Spanner Frauen unters Dirndl!

Ein österreichisches Pärchen war am Sonntagnachmittag auf dem Heimweg von der Wiesn und wartete an der Hackerbrücke auf die S-Bahn. Dabei fiel einer 23-Jährigen aus Innsbruck ein Mann auf, der sich neben ihr bückte, als würde er sich die Schuhe binden. Zwar entdeckte sie keine Kamera, allerdings merkte sie trotzdem sofort, dass hier irgendwas nicht stimmte. Ihr schlimmer Verdacht sollte sich kurz darauf bestätigen.

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Die 23-Jährige und ihr Freund (25) beobachteten den Mann weiter und sahen, dass er sich auch in der Nähe anderer Frauen auffällig verhielt. Als er vor einer anderen Frau im Dirndl erneut auf die Knie ging, warnte der Österreicher lautstark vor dem Mann und versuchte, ihn festzuhalten. Der Spanner riss sich los, ergriff die Flucht und warf den Speicherchip seiner Kamera weg. Bundespolizisten konnten den Mann, einen 63-jährigen Armenier, überwältigen und festhalten. Zeugen übergaben die gefundene Chipkarte.

Nach seiner Festnahme räumte er die Taten ein und gab an, etwa zehn Frauen an der Hackerbrücke unter den Rock fotografiert zu haben. Gegen 500 Euro Sicherheitsleistung durfte er die Wache wieder verlassen. Gegen ihn wird wegen sexueller Belästigung ermittelt.