G20-Gipfels hatten sich in Hamburg Demonstranten mehrfach stundenlange Straßenschlachten mit der Polizei geliefert, die Lage geriet zeitweise außer Kontrolle. Mehrere Täter aus den Reihen der Demonstranten wurden bereits von Gerichten verurteilt, erst in dieser Woche verhängte ein Amtsrichter die bislang höchste Strafe der G20-Prozesse: Ein 28-Jähriger muss für dreieeinhalb Jahre ins Gefängnis, weil er durch den Wurf einer abgebrochenen Bierflasche einen Polizisten leicht verletzt hatte, so das Gericht. Die Staatsanwaltschaft erwartet noch Hunderte weitere Verfahren.

Hamburg. Die Bilder gingen um die Welt.

Polizei hatte erst Ende Dezember Fahndungsbilder von mehr als 100 mutmaßlichen Randalierern veröffentlicht. Erste Verdächtige wurden nach Angaben der Polizei bereits identifiziert. Die Aktion hatte massive Kritik hervorgerufen, unter anderem vom Hamburgischen Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar.

Fullscreen Die Dosenwürfe sollen am Rande der Anti-G20-Demonstration “Welcome to Hell” in Hamburg geschehen sein

München bestätigte, dass gegen einen bayerischen Beamten wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung ermittelt werde.