Mutmaßliches Autorennen in Moers: Verdächtiger in U-Haft - WDR Nachrichten
Moers: Tote nach illegalem Autorennen – 21-Jähriger stellt sich nach Fahndung
Video starten, abbrechen mit Escape Raser von Moers stellt sich. WDR aktuell. 30.04.2019. 01:27 Min.. WDR.

Im Fall des tödlichen mutmaßlichen Autorennens von Moers sitzt der Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Ein Richter hat am Mittwoch (01.05.2019) einen Haftbefehl wegen Mordes verkündet, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten.

Moers: Raser stellt sich nach mutmaßlichem Autorennen

Der 21-Jährige war am Dienstagnachmittag in Begleitung seines Rechtsanwaltes bei der Polizei erschienen. Zuvor war öffentlich mit einem Fahndungsfoto nach ihm gesucht worden. Die Staatsanwaltschaft sagte, dass er zuvor bereits “strafrechtlich in Erscheinung getreten” sei.

Der Mann steht laut Polizei im Verdacht, an Ostermontag an einem illegalen Autorennen in Moers beteiligt gewesen zu sein. Dabei soll er in den Gegenverkehr gefahren und mit dem Wagen einer 43-Jährigen zusammengestoßen sein. Anschließend soll er zu Fuß geflüchtet sein. Die Frau kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus, wo sie drei Tage später starb.

Der zuständige Staatsanwalt sagte der “Rheinischen Post”, der 21-Jährige besitze keinen Führerschein. Der Wagen sei auf den Vater zugelassen gewesen, gegen den nun auch ermittelt werde.

Den mutmaßlichen Fahrer des anderen beteiligten Fahrzeugs konnte die Polizei ebenfalls ermitteln. Er äußere sich zur Zeit nicht bei der Polizei und lasse sich von einem Anwalt vertreten, heißt es. Gegen ihn werde wegen des Verdachtes eines illegalen Autorennens ermittelt.

Illegales Autorennen? Gedenkveranstaltung für Todesopfer | mehr Wie NRW Raser zur Rechenschaft zieht | mehr Neuer Abschnitt Stand: 01.05.2019, 12:01

Der 21-jährige Autofahrer, der in Moers für den Tod einer Frau verantwortlich sein soll, hat sich gestellt. Gegen ihn liegt ein Haftbefehl wegen Mordes vor. (Quelle: dpa)

Moers: Der 21-jährige Autofahrer, der für den Tod einer Frau verantwortlich sein soll, hat sich gestellt. (Quelle: dpa)

Eine Frau ist bei einem schweren Autounfall ums Leben gekommen. Nach einer Öffentlichkeitsfahnung stellte sich ein 21-Jähriger, der den Unfall bei einem illegalen Rennen verursacht haben soll. 

Es handelte sich vermutlich um ein illegales Autorennen: Am Ostermontag kollidierte eine 43-Jährige mit einem Wagen, der mutmaßlich an einem Rennen beteiligt war. Die unbeteiligte Frau erlag ihren schweren Verletzungen. Am Dienstag hat sich ein 21-jähriger Verdächtiger gestellt. Die Polizei hatte seit Montag öffentlich mit einem Foto nach dem Kosovaren gefahndet. Er soll am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt werden, teilten die Ermittler am Dienstag in Nordrhein-Westfalen mit.

Im Rahmen der Ermittlungen habe sich ein dringender Tatverdacht gegen den Kushtrim H. ergeben, teilten die Behörden am Montag in Duisburg mit. Der Vorwurf gegen H. lautet demnach auf Teilnahme an einem illegalen Autorennen mit Todesfolge. Die Nachrichtenagentur dpa berichtete am Montagnachmittag, der Verdächtige würde wegen Mordes gesucht. 

 H. soll sich vor dem Zusammenprall ein Rennen mit dem Fahrer eines weiteren Fahrzeugs geliefert haben und dabei auf der Fahrspur für den Gegenverkehr gefahren sein. Beide Raser hatten zunächst die Flucht ergriffen.

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