Nach tödlichem Raser-Unfall: Verdächtige unter Mordverdacht - NRZ
Nordrhein-Westfalen: Mutmaßliches Autorennen mit Todesfolge – zwei Verdächtige ermittelt
Teilen Weiterleiten Tweeten Weiterleiten Drucken Nach einem mutmaßlichen Autorennen am Ostermontag in Moers, bei dem eine unbeteiligte Frau (43) ums Leben kam, ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Mordverdachts gegen zwei Tatverdächtige. Davon sei einer bereits vernommen worden, sagte Staatsanwalt Sebastian Noé am Montag. Der Staatsanwalt ließ offen, ob sich der Mann äußerte. Nach dem zweiten werde gesucht. Wir versuchen, seinen Aufenthaltsort zu ermitteln, sagte Noé. Ob er sich einfach nur an einem unbekannten Ort aufhalte oder aktiv auf der Flucht sei, das wissen wir nicht, sagte Noé. Er korrigierte vorherige Angaben der Behörde, dass beide Tatverdächtige flüchtig seien.

Zwei Raser sollen sich in PS-starken Autos auf einer zweispurigen Straße in Moers ein illegales Autorennen geliefert haben. Einer der beiden soll dabei nach Zeugenaussagen versucht haben, seinen Kontrahenten zu überholen und auf die Gegenspur gefahren sein. In einer Kreuzung kollidierte er mit dem Kleinwagen des 43-jährigen Todesopfers. Die beiden Tatverdächtigen flüchteten vom Unfallort.

Bei einem mutmaßlichen Autorennen in Moers am Ostermontag wurde eine unbeteiligte Frau (43) getötet – jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Mordverdachts gegen zwei Tatverdächtige. Einer der beiden sei bereits vernommen worden, sagte Staatsanwalt Sebastian Noé am Montag. Er ließ offen, ob sich der Mann äußert. Nach dem zweiten werde gesucht: “Wir versuchen, seinen Aufenthaltsort zu ermitteln”, sagte Noé. Ob er sich einfach nur an einem unbekannten Ort aufhalte oder auf der Flucht sei, “das wissen wir nicht”. Noé korrigierte vorherige Angaben der Behörde, wonach beide Tatverdächtigen flüchtig seien.

Mutmaßliches Autorennen: Ermittlungen wegen Mordverdachts

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Bei einem mutmaßlichen Autorennen starb in Moers eine unbeteiligte Frau. Nun ermitteln die Behörden wegen Mordverdachts. Einen Tatverdächtigen hat die Polizei bereits vernommen, ein anderer wird gesucht.

Die Polizei hat nach einem mutmaßlichen Autorennen am Ostermontag in Moers, bei dem eine unbeteiligte Frau ums Leben kam, zwei Verdächtige ermittelt. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Kleve sagte, zwei Autofahrer stünden unter Verdacht.

Auch die Frage, in welcher Beziehung die Tatverdächtigen zu den Haltern stehen, ließ die Staatsanwaltschaft offen: “Da möchte ich aus ermittlungstaktischen Gründen noch nichts zu sagen”, sagte Noé. Nach dem Unfall waren die beiden Halter der Fahrzeuge, die an dem mutmaßlichen Rennen beteiligt gewesen sein sollen, vorläufig festgenommen worden – bis klar wurde, dass sie “wahrscheinlich” nicht die Fahrer waren.

Einer der beiden sei bereits vernommen worden, sagte Staatsanwalt Sebastian Noé. Er ließ offen, ob sich der Mann äußert. Nach dem zweiten werde gesucht: “Wir versuchen, seinen Aufenthaltsort zu ermitteln.” Ob er sich einfach nur an einem unbekannten Ort aufhalte oder auf der Flucht sei, “das wissen wir nicht”. Noé korrigierte vorherige Angaben der Behörde, wonach beide Tatverdächtigen flüchtig seien.

Zwei Raser sollen sich in PS-starken Autos auf einer nach Angaben der Staatsanwaltschaft “schmalen Straße” in Moers ein illegales Autorennen geliefert haben. Einer der beiden soll dabei laut Zeugenaussagen versucht haben, seinen Kontrahenten zu überholen und auf die Gegenspur gefahren sein, wo er mit dem Wagen der 43-Jährigen kollidierte. Die beiden Raser flüchteten vom Unfallort. Eine Mordkommission ermittelt in dem Fall.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Zunächst waren die Halter der Fahrzeuge festgenommen worden, sie kamen aber wieder frei. “Wir wissen inzwischen, dass die Halter sehr wahrscheinlich nicht die Fahrer waren”, sagte der Sprecher.

Auch als Konsequenz aus dem Berliner Fall hat der Gesetzgeber Strafen gegen Raser verschärft. Nach dem neuen Paragrafen 315d StGB werden verbotene Rennen im Straßenverkehr mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft, wenn dabei Menschen schwer verletzt oder getötet werden.

Am Wochenende gedachten mehr als 200 Menschen der tödlich verunglückten Frau. Die trauernden Menschen legten Blumen an der Unfallstelle nieder.

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Das mutmaßliche Rennen in Moers erinnert an andere Fälle – etwa an die sogenannten Kudamm-Raser in Berlin. Die beiden Männer waren im Februar 2016 mit überhöhter Geschwindigkeit über den Kurfürstendamm gefahren, ein unbeteiligter 69-Jähriger kam dabei ums Leben.

Blumen und Kerzen stehen an der Unfallstelle des mutmaßlichen Autorennens. Foto: Marius Becker (Quelle: dpa)

Das Berliner Landgericht verurteilte die Männer im März 2019 wegen Mordes zu lebenslanger Haft. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Fahrer den Tod des Rentners billigend in Kauf genommen hatten. Das erste Mordurteil gegen einen Raser war Wochen zuvor in Hamburg bestätigt worden.