Moers Meerbeck: PS-Protzer rammt 43-Jährige: Lebensgefahr ! - RP ONLINE
Moers/NRW: Unbeteiligte bei illegalem Autorennen lebensgefährlich verletzt
Teilen Weiterleiten Tweeten Weiterleiten Drucken Von Dirk Neubauer Moers Die Kreidestriche auf dem Asphalt begannen bereits gestern zu verblassen; am Tag nach dem schweren Unfall von Moers Meerbeck. Die Betroffenheit bei Bürgern und Politik wuchs eher noch. Bei einem schweren Verkehrsunfall am Ostermontagabend gegen 22 Uhr wurde auf der Kreuzung Bismarckstraße/Donaustraße eine 43 Jahre alte Frau lebensgefährlich verletzt. Zeugen sagten der Polizei: Sie geriet beim Abbiegen mitten hinein in ein illegales Autorennen. In Duisburg untersucht seither eine Mordkommission das Unfallgeschehen.

Das völlig zertrümmerte Heck des blauen Kleinwagens der Frau und der Totalschaden beim hochgezüchteten AMG Mercedes, in dem der Verantwortliche dieser Katastrophe saß, zeugen von der großen Wucht, mit der der Zusammenstoß erfolgt sein muss. Die Empörung gilt den mutmaßlichen Crash-Piloten: Der eine brauste in einem weißen Range Rover-SUV davon, ohne sich um die Frau zu kümmern. Der andere stieg aus seinem Trümmerhaufen mit Mercedesstern aus und lief in die Nacht hinein. Auch er hatte für die um ihr Leben kämpfende Verletzte nicht einmal mehr einen Blick übrig.

► Noch in der Nacht richtete die Duisburger Polizei eine Mordkommission ein. Sprecher Daniel Dabrowski (40): Wir ermitteln wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes. Zwei Männer wurden vorübergehend festgenommen und vernommen. Weil sich kein konkreter Tatverdacht gegen sie ergab, konnten sie danach wieder gehen. Wir fahnden weiter mit Hochdruck nach dem Mercedes-Fahrer.

Beide Fahrzeuge, so wird erzählt, rasten mit hohem Tempo durch Meerbeck. Der Mercedes soll dabei auf der Fahrspur des Gegenverkehrs gefahren sein, heißt es. Anhand des Kennzeichens konnten die Halter des schweren SUV und des schwarzen AMG Mercedes ermittelt werden. Die Dusiburger Mordkommission hat nun die Aufgabe zu ermitteln, wer tatsächlich hinter dem Steuer saß. Wie RP erfuhr, leugnen die Halter, gefahren zu sein. Zwei Duisburger, jeweils 22 Jahre alt, wurden am getrigen Dienstag vorläufig festgenommen und verhört – dann aber wieder auf freien Fu0ß gesetzt. Es gab schlicht zu wenig, um sie einem Haftrichter vorzuführen.

Nordrhein-Westfalen: Das Auto einer Unbeteiligten steht auf einer Straßenkreuzung. (Quelle: Polizei Duisburg/dpa)

Moers (NRW) – Immer wieder dieser Raser-Irrsinn! Weil sich zwei Autofahrer offenbar ein Rennen lieferten, kam es in Moers zu einem Crash mit verheerenden Folgen. Eine unbeteiligte Autofahrerin wurde lebensgefährlich verletzt.

Bei einem mutmaßlichen Autorennen ist eine 43-Jährige in Moers mit einem weiteren Wagen zusammengestoßen und schwer verletzt worden. Nun hat die Polizei zwei Verdächtige festgenommen. 

Ungebremst krachte der getunte Sportwagen in den kleinen Citroen Saxo von Sema S. (43), die auf die Straße eingebogen war. Die Frau erlitt lebensgefährliche Verletzungen, mehrfach wurde sie reanimiert.

Nach einem schweren Unfall in Moers, bei dem eine 43 Jahre alte Autofahrerin lebensgefährlich verletzt wurde, hat die Polizei nach Angaben der “NRZ” zwei Verdächtige festgenommen. Die beiden Männer sollen 22 Jahre alt sein.

Unfassbar: Der Fahrer des Range Rover, der noch hatte abbremsen können, fuhr einfach weiter. Der Mercedes-Fahrer stieg aus und flüchtete humpelnd in unbekannte Richtung von der Unfallstelle.

Dem Bericht zufolge soll noch unklar sein, ob die Männer am Steuer des Mercedes und des Range Rovers saßen, die sich mutmaßlich ein Autorennen geliefert haben. Ob eine Anklage wegen versuchten Totschlags oder gar versuchten Mordes erhoben werden kann, könne erst nach dem Unfallgutachten entschieden werden, sagte ein Staatsanwalt der Zeitung. 

Polizeiautos stehen auf dem Hohenzollernring, blockieren einen Ferrari. Grund: Damit soll ein illegales Rennen gefahren worden sein.

Die Polizei Duisburg hat eine Mordkommission eingerichtet und ermittelt wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes.

Laut Zeugenaussagen soll der Mercedes-Fahrer neben einem Range Rover auf der Fahrspur für den Gegenverkehr gefahren sein. Beide Fahrer sollen ihre Wagen stark beschleunigt haben. Als eine Frau mit ihrem Citroen von der Donaustraße in die Bismarckstraße einbog, kollidierte sie mit dem Mercedes. 

Der Fahrer des Range Rover konnte rechtzeitig abbremsen, fuhr nach dem Unfall allerdings über die Donaustraße in unbekannte Richtung davon. Der Mercedes-Fahrer stieg aus und ging humpelnd ebenfalls in unbekannte Richtung weg. Die Kripo befragt zurzeit Zeugen sowie die Halter des Range Rovers und des Mercedes.

Wer das mutmaßliche Autorennen, den Unfall oder den flüchtigen Fahrer gesehen hat, kann sich bei der Polizei Duisburg unter 0203 280-0 melden.

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