Mannheim: Herzschlag-Finale: Mannheim deutscher Eishockey-Meister - Rheinische-Anzeigenblätter.de
DEL-Playoffs, Finale 5: Adler Mannheim gegen EHC Red Bull München im Live-Ticker | Adler Mannheim
Showdown in Mannheim: Die Adler können am Freitag mit einem Sieg gegen den Serienmeister ihren achten Titel einfahren, für den EHC Red Bull München heißt es dagegen siegen oder fliegen. Meisterparty oder Aufholjagd? Im Live-Ticker erfahren Sie es.

Tore: 1:0 Goc (5:37), 2:0 Lampl (11:48), 3:0 Plachta (23:59), 3:1 Parkes (25:17, PP1), 4:1 Huhtala (30:09), 4:2 A. Eder (38:27), 4:3 Hager (45:42, PP1), 4:4 Ehliz (47:29), 5:4 Larkin (73:35)

22.49 Uhr: Der MVP der Playoffs ist Dennis Endras, der Mannheimer Keeper! Das ist absolut verdient, denn er rettete sein Team einige Male und stellte mit vier Shutouts in den Playoffs den DEL-Rekord ein.

22.46 Uhr: Ganz große Aktion der Adler Mannheim! In der Halle wird Michael Wolf gebührend verabschiedet und das unter großem Applaus von den Rängen.

Die Stadt Mannheim plant schon eine mögliche Meister-Feier. Sollten die Adler Mannheim am Freitag den Titel holen, wird die Mannschaft von Pavel Gross am Sonntag im Rathaus empfangen. Anschließend soll es ähnlich wie beim Titelgewinn 2015 einen Autokorso durch die Innenstadt geben. Wenn die Adler am Sonntag alles klarmachen, findet der Empfang am Montag statt. Bei einem Titelgewinn am Dienstag steigen die Feierlichkeiten am Mittwoch.

22.43 Uhr: David Wolf vom neuen Meister aus Mannheim lobt den Gegner, der nach drei Titeln in Folge und dem Erreichen des Champions-League-Finals 2019 von den Adlern entthront worden ist.

22.40 Uhr: Für den EHC-Kapitän Michael Wolf endet damit hier und heute eine großartige Karriere nach 782 Spielen und 337 Toren, die Rekord in der DEL sind. "Das wird dauern, bis man das realisiert. Das wird nicht einfach", gibt er im TV-Interview zu. Mit Blick auf die Serie meint der Ex-Kapitän der Nationalmannschaft (208 Länderspiele): "Wir haben die Serie nicht heute verloren, sondern zuvor." Und weiter: "Die Adler waren immer ein Quäntchen besser, Gratulation!"

Im Mittelabschnitt sehen die 13.600 Zuschauer in der SAP Arena vier Tore. Matthias Plachta (24.) macht zunächst das 3:0, ehe Trevor Parkes (26.) verkürzen kann. Nach toller Vorarbeit von Nico Krämmer stellt Tommi Huhtala (31.) den alten Abstand wieder her. Eine Minute vor dem Ende des zweiten Drittels erzielt Münchens Andreas Eder das 4:2. Der EHC wehrt sich!

22.33 Uhr: Die Adler Mannheim entthronen den amtierenden Dreifach-Champion im direkten Duell und holen sich nach 1980, 1997, 1998, 1999, 2001, 2007 und 2015 zum achten Mal die deutsche Meisterschaft.

74. Minute: Toooooooooooooor für Mannheim, die Adler sind Meister! Thomas Larkin ist der gefeierte Held, er macht das 5:4 und holt den Mannheimern den Pott.

Da ist das Ding! Die Adler Mannheim haben zum achten Mal die deutsche Eishockey-Meisterschaft gewonnen. Am Freitag (26. April) entscheiden die Adler die Final-Serie gegen den EHC Red Bull München bereits im fünften Spiel für sich. Für Adler-Coach Pavel Gross ist es der erste DEL-Titel seiner Trainer-Karriere.

74. Minute: Dennis Endras mit einem Monstersafe gegen Patrick Hager! Die Keeper verhindern auf beiden Seiten die Entscheidung mit bemerkenswerten Paraden.

Zweite Pause in der SAP Arena! Nach einem torreichen Drittel bleibt festzuhalten, dass sich die Münchner noch nicht geschlagen geben. Plachta (24.) und Huhtala (31.) treffen für die Adler, Parkes (26.) und Eder (39.) für den EHC. Mit einer 4:2-Führung gehen die Adler ins letzte Drittel.

72. Minute: Danny aus den Birken pariert gegen Luke Adam. Was ist das jetzt für ein geiler Showdown!

Kurz nach dem Ende der ersten Überzahl besorgt Marcel Goc (6.) die frühe Führung. Für den Routinier ist es der erste Playoff-Treffer in dieser Saison. München agiert im ersten Drittel erschreckend harmlos und hat große Probleme, ins Spiel zu finden. 

68. Minute: Der EHC Red Bull München scheint jetzt in dieser Overtime angekommen zu sein und befreit sich aus der Umklammerung.

Gute Nachricht für alle Eishockey-Fans, die keine Karte für Spiel fünf bekommen haben: Die Partie wird sowohl vom kostenpflichtigen Anbieter Magenta Sport als auch von Sport1 im Free-TV übertragen. Sport1 bietet zudem online einen kostenlosen Live-Stream an. 

65. Minute: Was für unglaubliche Szenen, aber Mannheim bringt die Scheibe nicht in den Kasten! Aus den Birken rettet München mit mehreren Paraden innerhalb von Sekunden.

Erste Pause in der SAP Arena: Was für ein Start! Die Adler Mannheim führen durch die Tore von Marcel Goc (6.) und Cody Lampl (12.) mit 2:0. Der EHC Red Bull München findet hier überhaupt noch nicht ins Spiel. Wir melden uns gleich mit dem zweiten Drittel wieder.

62. Minute: Mannheim setzt die ersten Ausrufezeichen in der Overtime und setzt sich im Münchner Drittel fest. Aus den Birken rettet gegen Eisenschmid.

Das Team von Coach Don Jackson nimmt den Schwung mit in das letzte Drittel. Patrick Hager (46.) und Yasin Ehliz (48.) schocken die Adler Mannheim und sorgen innerhalb von zwei Minuten für den 4:4-Ausgleich. Nach einer rasanten Schlussphase geht der Final-Krimi in die Overtime.

61. Minute: Es geht weiter in Mannheim, die Verlängerung läuft! Zur Erinnerung: Es wird jetzt so lange weitergespielt, bis ein Tor fällt, das die Partie dann entscheidet und beendet. Trifft Mannheim, sind die Adler Meister. Trifft München, gibt es Spiel sechs an der Isar am Sonntag.

34. Minute: Letztlich müssen sowohl Lehtivuori (Übertriebene Härte) als auch Stajan (Behinderung, übertriebene Härte) raus. Die Adler haben zwei Minuten Überzahl. Für Endras geht es zum Glück weiter.

58. Minute: Strafzeiten für beide Teams! Huhtala von Mannheim und Seidenberg von München müssen runter, 2:22 vor dem Ende.

57. Minute: Aus den Birken rettet München vor dem K.o.! Was für eine Monster-Parade des EHC-Keepers gegen Kolarik, Wahnsinn!

„Ich bin auch etwas älter geworden, ruhiger. Ich habe schon einiges erlebt. Ich möchte es genießen, das Finale zu spielen“, betont Endras, der seit 2012 für die Adler Mannheim spielt.

57. Minute: Boyle verhindert mit seinem Schläger, dass der Schuss von Katic einschlägt. Das wäre wohl das Tor zum Titel für Mannheim gewesen.

12. Minute: TOOOR FÜR DIE ADLER!!! Ein Konter wie aus dem Bilderbuch: Hungerecker leitet ein auf Goc, der das Auge für Lampl hat. Der Verteidiger bedankt sich ganz artig und trifft eiskalt zum 2:0.

52. Minute: Yasin Ehliz lässt eine Konterchance in Unterzahl liegen, wenige Sekunden später ist der Meister wieder komplett.

In der Verlängerung geht es hin und her, beide Teams erspielen sich gute Chancen, doch letztlich ist es Thomas Larkin, der die Adler Mannheim zum 5:4-Sieg und somit zur Meisterschaft schießt.

51. Minute: Die Adler belagern das Münchner Tor, feuern einmal aus allen Rohren, aber noch kann der EHC den Laden dicht halten.

Für Mannheims Coach Pavel Gross ist der erste Meistertitel hinter der Bande auch ein persönlicher Sieg: Im vierten Finalduell mit Jackson setzte sich der gebürtige Tscheche erstmals durch. Mit seinem Ex-Klub Grizzlys Wolfsburg hatte er gegen den Amerikaner, der schon achtmal Meister war, stets den kürzeren gezogen. Als Spieler hatte Gross mit den Adlern dreimal in Folge den Silberpokal gewonnen. Jetzt erfüllte der 50-Jährige seinen Auftrag sofort im ersten Jahr als Mannheimer Coach.

50. Minute: Strafe für München! Maximilian Daubner trifft es, er muss für zwei Minuten vom Eis wegen Beinstellens.

50. Minute: Was sehen wir hier für ein verrücktes Finale? München war eigentlich schon geschlagen und ist plötzlich wieder voll im Spiel. Wie groß sind die Kraftreserven noch, kann der Meister das Ding hier am Ende sogar noch vollends drehen?

Für Jackson, der schon mit den Eisbären Berlin fünfmal triumphiert hatte, ging eine außergewöhnliche Serie zu Ende: Nach elf siegreichen Play-off-Runden in Folge verlor der 62-Jährige mit den Münchnern zum ersten Mal wieder. Ein erneuter Titelgewinn blieb auch DEL-Rekordtorjäger Michael Wolf zum Abschied verwehrt. Der 38-Jährige beendet seine Karriere mit 327 Toren in 14 Spielzeiten. Im Finale ging der Ex-Nationalspieler leer aus.

48. Minute: Toooooooooooooor für München! Ausgleich für den Meister, die mitgereisten Fans rasten aus! Yasin Ehliz donnert die Scheibe zum 4:4 aus voller Fahrt ins Netz – unglaublich!

Zunächst war alles nach Plan gelaufen: Marcel Goc, Kapitän der Silberhelden bei Olympia 2018, brachte sein Team mit seinem ersten Play-off-Treffer in Führung (6.), dann bereitete er das 2:0 durch Cody Lampl mustergültig vor (12.). Matthias Plachta erhöhte zu Beginn des zweiten Drittels (24.). Zunächst verkürzte Trevor Parks in Überzahl für die Gäste (26.), dann schien das Spiel nach dem 4:2 durch Tommi Huhtala entschieden (31.).

47. Minute: Meine Damen und Herren, wir haben ein ganz neues Spiel hier in Mannheim! Der EHC Red Bull München ist jetzt voll da und setzt die Hausherren gehörig unter Druck. Wir erwarten eine sehr heiße Schlussphase.

46. Minute: Toooooooooooooor für München! Da ist der Anschlusstreffer für den Meister zum 3:4. Ehliz verscuht es mit der Rückhand, den Abpraller verwertet Patrick Hager.

Die Adler spielten phasenweise wie im Rausch und hätten noch deutlicher führen können. Von einem “Eishockey-Fest” schwärmte DEB-Präsident Franz Reindl. Dann kämpften sich die Münchner durch Tore von Andreas Eder (38.), Patrick Hager (46.) und Yasin Ehliz (48.) zurück.

45. Minute: Strafe für Mannheim! Es trifft Garrett Festerling. Das wäre jetzt die ultimative Gelegenheit für den EHC …

44. Minute: Auf den Rängen feiern sich die Fans der Adler schon einmal langsam warm, sie glauben fest an die Meisterschaft heute Abend.

42. Minute: Einen ausgeglichen Start in diesen letzten Abschnitt vor 13.600 Zuschauern sehen wir hier in der SAP Arena. Für München wäre ein zeitnaher Anschlusstreffer das Ziel, aber Mannheim agiert weiter sehr ruhig und abgeklärt.

aus den Birken – Aulie, Boyle, Y. Seidenberg, Joslin, Bodnarchuk, Button, Quaas – Ehliz, J. Mitchell, M. Wolf, Daubner, Stajan, Parkes, Christensen, Hager, Mauer, Eder, Eder, Mayenschein

41. Minute: Das letzte Drittel läuft! Kann Mannheim das Ding hier nach hause fahren oder kommt München doch noch einmal zurück?

Pause in Mannheim! Was war das für ein Drittel? München konnte die beiden Treffer der Adler kontern und hält den Abstand bei zwei Toren. Somit ist im Schlussdrittel noch alles drin.

40. Minute: So ärgerlich der erneute Münchner Treffer für die Hausherren ist, so wichtig ist er für den noch amtierenden Champion.

39. Minute: Toooooooooooooor für München! 1:33 vor der Pausensirene erzielt Andreas Eder auf Zuspiel seines Bruders Tobias das 2:4. Das könnte dem Spiel noch einmal richtig Schwung bringen, aber der Weg für den EHC ist noch weit.

Ein Vorteil war für die Mannschaft von Coach Gross, dass sich der Kräfteverschleiß in den entscheidenden Wochen in Grenzen hielt. Mannheim war in neun Partien flott durch die ersten beiden Play-off-Runden marschiert und sparte Körner. München hatte 13 Partien zu bestreiten, darunter im Halbfinale mit mehr als 500 Minuten die längste Serie der DEL-Historie.

34. Minute: Strafen für München und Mannheim, Powerplay Adler! Matt Stajan muss vom Eis, weil er den Torhüter angegangen hat, er bekommt eine Zwei-plus-zwei-Minuten-Strafe. Absolut unnötige Frustaktion des EHC-Stürmers. Bei Mannheim muss Lehtivuori runter, somit gibt es das nächste Powerplay für die Adler.

33. Minute: Das vierte Tor für Mannheim kam für die Adler zum bestmöglichen Zeitpunkt. München schöpfte Hoffnung nach dem 1:3, doch jetzt ist der alte Abstand wieder hergestellt.

Zum Start der Finalserie gegen München gab es zwar zu Hause (1:2 nach Verlängerung) einen Dämpfer, doch die Adler schlugen mit vier Siegen in Folge furios zurück. Damit ist der siebte DEL-Titel sowie der achte Meistertitel insgesamt perfekt. Durch den Triumph zog Mannheim mit DEL-Rekordchampion Eisbären Berlin gleich.

31. Minute: Toooooooooooooor für Mannheim! Krämmer läuft, die Scheibe abschirmend um den Kasten, dreht sich und setzt den Puck neben das Tor. Der prallt von der Bande zurück vor das Tor und dort steht Tommi Huhtala parat – 4:1.

Mannheim bestach in dieser Saison mit einer enormen defensiven Disziplin, Kompaktheit, physischen Stärke sowie enormem Zug nach vorne. Angesichts der Dominanz in der nun abgelaufenen Spielzeit ist den Adlern sogar zuzutrauen, wie zuletzt München mit drei Meisterschaften in Folge eine kleine Sportdynastie zu begründen.

29. Minute: Die Adler haben sich kurz geschüttelt und sind jetzt wieder in der Partie. Trotzdem, der Treffer für den EHC hat der Partie noch einmal einen ordentlichen Schub gegeben.

26. Minute: Toooooooooooooor für München! Trevor Parkes schlenzt die Scheibe von links ins lange Eck, der EHC verkürzt auf 3:1. Ist der Treffer jetzt die Initialzündung?

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25. Minute: Erstmals kommt München in die Powerplay-Aufstellung, aber Mannheim macht alle Passwege zu. Der EHC kommt nicht durch.

24. Minute: Toooooooooooooor für Mannheim! Matthias Plachta verwertet das Zuspiel von David Wolf, der sich den Puck nach einem gewonnen Bully geschnappt hat und über die linke Seite die Defensive der Münchner überläuft – 3:0.

22. Minute: Schöne Aktion von eben München, die mit etwas mehr Mut aus der Kabine kommen und das Mannheimer Powerplay schadlos überstanden haben.

21. Minute: Wir starten hinein in dieses Mitteldrittel! München muss noch 1:19 in Unterzahl überstehen.

Pause in Mannheim! Alles deutet auf einen Titel-Entscheidung am heutigen Abend hin, der die Adler Mannheim führen hier verdient mit 2:0 gegen den Noch-Meister aus München.

20. Minute: Strafe für München! Es trifft Andrew Bodnarchuk, der Garrett Festerling in letzter Sekunde am Torschuss mit einem Beinstellen hindert. Es sind noch 41 Sekunden bis zur ersten Pause.

19. Minute: München schafft es nur einen Schuss in der zweiminütigen Überzahlsituation anzubringen – das ist schlichtweg zu wenig.

18. Minute: Mannheim bleibt selbst in Unterzahl die gefährlichere Mannschaft, Krämmer scheitert nach seinem Konter an Aus den Birken.

17. Minute: Einzelleistung von Luke Adam, der im Alleingang durch Münchens Defensive kurvt, Endstation ist dann aber bei Aus den Birken im EHC-Tor.

14. Minute: Strafe gegen München! Keith Aulie muss wegen eines Stockchecks für zwei Minuten vom Eis.

12. Minute: Toooooooooooooor für Mannheim! Die Adler kontern und erzeugen ihrerseits ein Zwei-auf-eins, doch im gegensatz zu München machen die Hausherren das Ding. Goc passt auf Lampl, der netzt ein und es steht 2:0.

10. Minute: München lässt die Großchance zum Ausgleich liegen! Im zwei-auf-eins treibt Christensen den Puck zum Tor, zögert zu lange und bringt den Querpass auf Mauer will zu spät. Es kommt nicht einmal zum Torschuss.

9. Minute: München befreit sich und bemüht sich um eine Antwort. Yannic Seidenberg versucht es mit einem Handgelenkschuss, bleibt aber ohne Erfolg.

6. Minute: Toooooooooooooor für Mannheim! Marcel Goc bringt die Hausherren in Führung, nachdem München den eigenen Bullygewinn nicht zum Angriff nutzen kann. Stattdessen spielen die Adler in den letzten Sekunden des Powerplays ihr Können und ihre Geduld aus.

6. Minute: Mannheim feuert aus allen Lagen, nur wenige Schüsse finden aber den Weg bis zu EHC-Keeper Danny aus den Birken. München steht stabil in diesem Adler-Powerplay.

4. Minute: Beide Teams sind wieder komplett, Christensen kommt direkt an den Puck und prüft Endras, der parieren kann.

3. Minute: Das Duell heute beginnt deutlich verhaltener als die vergangenen Partien. Weder ein schnelles Tor, noch ein extrem hohes Tempo legen die Kontrahenten aufs Eis.

2. Minute: Strafzeiten für beide Mannschaften! Mads Christensen (München) und Luke Adam (Mannheim) müssen vom Eis, es wird im Vier-gegen-vier weitergespielt.

19.24 Uhr: Die Teams kommen auf das Eis und stellen sich auf zur Nationalhymne. Gleich geht es los mit dem möglicherweise letzten Spiel in der DEL-Saison 2018/19.

19.15 Uhr: Die Atmosphäre in Mannheim ist schon jetzt meisterlich, alle Adler-Fans wollen heute den Meistertitel feiern. Für München wird es eine wahre Herkules-Aufgabe, um den vorzeitigen K.o. abzuwenden.

18.30 Uhr: Noch 60 Minuten, dann fällt in der SAP Arena der Puck. Fast alle Beobachter rechnen mit dem heutigen Titelgewinn Mannheims. Die Adler haben weiterhin kaum Verletzungsausfälle, am Mittwoch fehlte nur Verteidiger Sinan Akdag. Durch die Tiefe im Kader muss sogar Kapitän und Olympia-Silbermedaillengewinner Marcus Kink auf die Tribüne. München fehlen dagegen fünf Leistungsträger, andere wirken angeschlagen.

18.11 Uhr: Auf den Tag genau vor einem Jahr gewann der EHC Red Bull München seinen dritten Meistertitel. Entscheidend war der 6:3-Heimsieg im entscheidenden siebten Spiel der Finalserie gegen die Eisbären Berlin. 365 Tage später könnte Mannheim dem Meister den Titel entreißen.

Wolf prägte die DEL mehr als eineinhalb Jahrzehnte. Dass aus dem Füssener einer der besten Offensivspieler Deutschlands werden würde, hatte lange niemand gedacht. Erst mit 24 Jahren bekam er 2005 bei den Iserlohn Roosters eine Chance in der DEL. Dort reifte er als Spieler und Persönlichkeit, wurde Kapitän in Club und Nationalmannschaft. 2014 wechselte der 152-malige Auswahlspieler (53 Tore) zu Red Bull.

Trotz des 1:3 und der arg schwächelnden EHC-Offensive gibt Wolf nicht auf: "Wir haben eine Mannschaft auf dem Eis, die alles tun wird, um Mannheim zu schlagen. Wir wollen Spiel sechs nach München holen."

17.00 Uhr: Die Adler Mannheim können mit einem Erfolg über den EHC Red Bull München an diesem Freitag (19.30 Uhr) den Meistertitel in der Deutsche Eishockey Liga (DEL) perfekt machen. Die Kurpfälzer empfangen den Serienchampion zu Spiel fünf der Best-of-Seven-Serie, in der es 3:1 für das Team von Trainer Pavel Gross steht. Für die Adler wäre es der achte deutsche Meistertitel.

München indes will auswärts jubeln, um seine Chancen auf den vierten DEL-Erfolg nacheinander und damit einen Rekord zu wahren. Gelingt der personell dezimierten Truppe von Coach Don Jackson die Überraschung, dann kommt es am Sonntag in München zum sechsten Finale der zwei Topteams.

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