Die Adler Mannheim sind heiß auf den Titel - SWR
DEL Finale: Adler Mannheim – Red Bull München LIVE im TV, Stream, Ticker
Showdown in Mannheim: Die Adler können am Freitag mit einem Sieg gegen den Serienmeister ihren achten Titel einfahren, für den EHC Red Bull München heißt es dagegen siegen oder fliegen. Meisterparty oder Aufholjagd? Im Live-Ticker erfahren Sie es.

Tore: 1:0 Goc (5:37), 2:0 Lampl (11:48), 3:0 Plachta (23:59), 3:1 Parkes (25:17, PP1), 4:1 Huhtala (30:09), 4:2 A. Eder (38:27)

Denn für die Mannschaft von Trainer Pavel Gross steht der erste Matchpuck der DEL-Playoff-Finals gegen den EHC Red Bull München an. Zu Hause – vor frenetischer, nach dem Triumph lechzender Kulisse – kann das Meisterstück perfekt gemacht werden. (DEL: Adler Mannheim – EHC Red Bull München ab 19.15 Uhr LIVE im TV und LIVESTREAM auf SPORT1)

Pause in Mannheim! Was war das für ein Drittel? München konnte die beiden Treffer der Adler kontern und hält den Abstand bei zwei Toren. Somit ist im Schlussdrittel noch alles drin.

Was fehlt, ist allein ein Sieg. Es wäre der vierte in der Best-of-Seven-Serie. Der vierte, den München keinesfalls mehr aufholen könnte. Zuvor – am Mittwoch – hatte Mannheim den EHC auseinandergenommen und mit 4:0 besiegt, nirgendwo sonst als in München, wo es die Gegner in den vergangenen Jahren so schwer hatten.

40. Minute: So ärgerlich der erneute Münchner Treffer für die Hausherren ist, so wichtig ist er für den noch amtierenden Champion.

39. Minute: Toooooooooooooor für München! 1:33 vor der Pausensirene erzielt Andreas Eder auf Zuspiel seines Bruders Tobias das 2:4. Das könnte dem Spiel noch einmal richtig Schwung bringen, aber der Weg für den EHC ist noch weit.

34. Minute: Strafen für München und Mannheim, Powerplay Adler! Matt Stajan muss vom Eis, weil er den Torhüter angegangen hat, erbekommt eine Zwei-plus-zwei-Minuten-Strafe. Absolut unnötige Frustaktion des EHC-Stürmers. Bei Mannheim muss Lehtivuori runter, somit gibt es das nächste Powerplay für die Adler.

Einer, der es besonders will, ist Trainer Gross. Mit den Grizzlys Wolfsburg verlor der 50-Jährige insgesamt drei Finals, zweimal gegen Red Bull: 2016 und 2017. Damit das nicht mehr passiert, ist er auf der Hut und denkt nicht an vorzeitige Feierlichkeiten.

33. Minute: Das vierte Tor für Mannheim kam für die Adler zum bestmöglichen Zeitpunkt. München schöpfte Hoffnung nach dem 1:3, doch jetzt ist der alte Abstand wieder hergestellt.

31. Minute: Toooooooooooooor für Mannheim! Krämmer läuft, die Scheibe abschirmend um den Kasten, dreht sich und setzt den Puck neben das Tor. Der prallt von der Bande zurück vor das Tor und dort steht Tommi Huhtala parat – 4:1.

Nach dem Kantersieg in Spiel vier sind die Adler Mannheim nur noch einen Sieg von der Meisterschaft entfernt. Doch Serienmeister München kann noch kontern.

29. Minute: Die Adler haben sich kurz geschüttelt und sind jetzt wieder in der Partie. Trotzdem, der Treffer für den EHC hat der Partie noch einmal einen ordentlichen Schub gegeben.

26. Minute: Toooooooooooooor für München! Trevor Parkes schlenzt die Scheibe von links ins lange Eck, der EHC verkürzt auf 3:1. Ist der Treffer jetzt die Initialzündung?

Abwehr-Talent Moritz Seider (18) gibt wenigstens zu, dass die Adler die mögliche Monster-Meister-Fete nicht ausblenden können: Es schwirrt natürlich irgendwo im Hinterkopf herum. Wenn wir unser Spiel spielen, sind wir unheimlich schwer zu schlagen.Auch, weil die Adler den derzeit besten Torwart im Kasten haben. Dennis Endras (33) hat in München zum vierten Mal in den Play-offs zu Null gespielt und damit den bisherigen Rekord von Boris Rousson (damals München) aus dem Jahre 2000 eingestellt.Den nächsten Rekord können sie heute einstellen…

25. Minute: Erstmals kommt München in die Powerplay-Aufstellung, aber Mannheim macht alle Passwege zu. Der EHC kommt nicht durch.

Er ist DER Hingucker beim Meister-Finale im Eishockey…Die Rede ist von Cody Lampl (32). Der Verteidiger der Mannheimer Adler hat den längsten, den spektakulärsten Bart der Liga. Beim 4:0 vorgestern in München erzielte er das wichtige Führungs-Tor.Wird dieser lange Bart heute Deutscher Rekord-Meister?Noch ein Sieg heute (19.30 Uhr, live Sport1), dann können die Mannheimer den siebten DEL-Titel feiern und mit den Eisbären Berlin als Rekordmeister gleichziehen.

24. Minute: Strafe für Mannheim! Nicolas Krämmer hält Jakob Mayenschein an der Schulter, muss dafür zurecht für zwei Minuten in die Kühlbox,

24. Minute: Toooooooooooooor für Mannheim! Matthias Plachta verwertet das Zuspiel von David Wolf, der sich den Puck nach einem gewonnen Bully geschnappt hat und über die linke Seite die Defensive der Münchner überläuft – 3:0.

Ein Sieg noch fehlt den Adlern Mannheim zur Wachablösung im deutschen Eishockey. Gegen den dezimierten und erschöpften Titelverteidiger aus München…

22. Minute: Schöne Aktion von eben München, die mit etwas mehr Mut aus der Kabine kommen und das Mannheimer Powerplay schadlos überstanden haben.

Nach einer sensationellen NHL-Saison mit 50 Toren und 55 Assists für die Edmonton Oilers greift er jetzt für Deutschland an.

21. Minute: Wir starten hinein in dieses Mitteldrittel! München muss noch 1:19 in Unterzahl überstehen.

Trainer Don Jackson fehlen Schlüsselspieler (Abeltshauser, Jaffray, Kastner, Voakes), andere Profis wirken überspielt. Aber weder Verletzungen noch die Belastung durch die Champions League dürften eine Ausrede sein, sagte Münchens Geschäftsführer Christian Winkler im TV-Sender Sport1: “Wir wollten ja in dieses Champions-League-Finale.” Winkler bewahrte sich die Noblesse eines Champions, lobte erst Halbfinalgegner Augsburg (“haben ihr ganzes Herz hineingeschmissen”), dann Mannheim (“Top-Mannschaft”) und fand am Ende sogar verständnisvolle Worte für die Unparteiischen, die in dieser harten Serie keine leichte Aufgabe haben (“möchte kein Schiedsrichter sein”). Als Matthias Plachta das 4:0 (42.) nachlegte, dürfte aber auch Winkler gewusst haben, dass an diesem Abend nicht mehr zu holen war.

Pause in Mannheim! Alles deutet auf einen Titel-Entscheidung am heutigen Abend hin, der die Adler Mannheim führen hier verdient mit 2:0 gegen den Noch-Meister aus München.

Eins. Zwei. Drei. Es waren drei wuchtige Schläge, wie beim traditionellen Anzapfen auf dem Münchner Oktoberfest. Und wie auf der Wiesn sollte es danach sprudeln, schäumen, strömen. Vom Ordner an der Einlasskontrolle bis zu den Fotografen hatte man am Mittwoch übereinstimmend zu hören bekommen, dies werde wohl das letzte Heimspiel für den EHC Red Bull München in dieser Saison sein. Der Titelverteidiger lag in der Finalserie der Deutschen Eishockey Liga (DEL) 1:2 zurück und hatte in den ersten drei Spielen nur drei Treffer erzielt. Also setzte Stürmer Patrick Hager in seinem ersten Wechsel drei wuchtige Checks. Es sollten Ausrufezeichen sein: Wir! Sind! Noch! Da!

20. Minute: Strafe für München! Es trifft Andrew Bodnarchuk, der Garett Festerling in letzter Sekunde am Torschuss mit einem Beinstellen hindert. Es sind noch 41 Sekunden bis zur ersten Pause.

19. Minute: München schafft es nur einen Schuss in der zweiminütigen Überzahlsituation anzubringen – das ist schlichtweg zu wenig.

Johannes Schnitzler, Jahrgang 1969, geboren und aufgewachsen in Augsburg. Seine ersten Worte waren angeblich “Ball” und “Papier” – was die Berufswahl vielleicht erklärt. Über erste Erfahrungen bei einem Augsburger Radiosender und ein Journalistik-Studium in München führte der Weg zur SZ. Hat früher Fußball gespielt und ein Elfmeterschießen gegen Inter Mailand überlebt. Hat auch schon Politik und Kultur gemacht. Kümmert sich zurzeit als Teamleiter um den Sport im Großraum München, schreibt über Fußball, DEL-Eishockey und die Nationalmannschaft.

18. Minute: Mannheim bleibt selbst in Unterzahl die gefährlichere Mannschaft, Krämmer scheitert nach seinem Konter an Aus den Birken.

Die Treffer von Cody Lampl (24.), Benjamin Smith (25.) und Phil Hungerecker (26.) waren Statements. Sie waren Ausdruck von Mannheims Zweikampfhärte, spielerischem Potenzial und einer Unerbittlichkeit im Torabschluss, die München in den vergangenen drei Jahren zum Titel getrieben hatten. Doch im “Abnutzungskampf” (Hager) gegen Mannheims durchkomponierten Kader, der mit vier ausgeglichenen Reihen durch die 60 Minuten rollt, wirkt München wie der Rand, den ein leerer Masskrug auf der Bierbank hinterlässt. Wie eine Erinnerung an süffigere Zeiten.

17. Minute: Einzelleistung von Luke Adam, der im Alleingang durch Münchens Defensive kurvt, Endstation ist dann aber bei Aus den Birken im EHC-Tor.

14. Minute: Strafe gegen München! Keith Aulie muss wegen eines Stockchecks für zwei Minuten vom Eis.

Nach dem 0:4 (0:0, 0:3, 0:1) steht München am Freitag (19.30 Uhr) vor einer “Herkulesaufgabe”. Die Adler benötigen nur noch einen Sieg, um erstmals seit 2015 wieder den Titel zu holen.

12. Minute: Toooooooooooooor für Mannheim! Die Adler kontern und erzeugen ihrerseits ein Zwei-auf-eins, doch im gegensatz zu München machen die Hausherren das Ding. Goc passt auf Lampl, der netzt ein und es steht 2:0.

10. Minute: München lässt die Großchance zum Ausgleich liegen! Im zwei-auf-eins treibt Christensen den Puck zum Tor, zögert zu lange und bringt den Querpass auf Mauer will zu spät. Es kommt nicht einmal zum Torschuss.

9. Minute: München befreit sich und bemüht sich um eine Antwort. Yannic Seidenberg versucht es mit einem Handgelenkschuss, bleibt aber ohne Erfolg.

6. Minute: Toooooooooooooor für Mannheim! Marcel Goc bringt die Hausherren in Führung, nachdem München den eigenen Bullygewinn nicht zum Angriff nutzen kann. Stattdessen spielen die Adler in den letzten Sekunden des Powerplays ihr Können und ihre Geduld aus.

6. Minute: Mannheim feuert aus allen Lagen, nur wenige Schüsse finden aber den Weg bis zu EHC-Keeper Danny aus den Birken. München steht stabil in diesem Adler-Powerplay.

4. Minute: Beide Teams sind wieder komplett, Christensen kommt direkt an den Puck und prüft Endras, der parieren kann.

3. Minute: Das Duell heute beginnt deutlich verhaltener als die vergangenen Partien. Weder ein schnelles Tor, noch ein extrem hohes Tempo legen die Kontrahenten aufs Eis.

2. Minute: Strafzeiten für beide Mannschaften! Mads Christensen (München) und Luke Adam (Mannheim) müssen vom Eis, es wird im Vier-gegen-vier weitergespielt.

19.24 Uhr: Die Teams kommen auf das Eis und stellen sich auf zur Nationalhymne. Gleich geht es los mit dem möglicherweise letzten Spiel in der DEL-Saison 2018/19.

19.15 Uhr: Die Atmosphäre in Mannheim ist schon jetzt meisterlich, alle Adler-Fans wollen heute den Meistertitel feiern. Für München wird es eine wahre Herkules-Aufgabe, um den vorzeitigen K.o. abzuwenden.

18.30 Uhr: Noch 60 Minuten, dann fällt in der SAP Arena der Puck. Fast alle Beobachter rechnen mit dem heutigen Titelgewinn Mannheims. Die Adler haben weiterhin kaum Verletzungsausfälle, am Mittwoch fehlte nur Verteidiger Sinan Akdag. Durch die Tiefe im Kader muss sogar Kapitän und Olympia-Silbermedaillengewinner Marcus Kink auf die Tribüne. München fehlen dagegen fünf Leistungsträger, andere wirken angeschlagen.

18.11 Uhr: Auf den Tag genau vor einem Jahr gewann der EHC Red Bull München seinen dritten Meistertitel. Entscheidend war der 6:3-Heimsieg im entscheidenden siebten Spiel der Finalserie gegen die Eisbären Berlin. 365 Tage später könnte Mannheim dem Meister den Titel entreißen.

Wolf prägte die DEL mehr als eineinhalb Jahrzehnte. Dass aus dem Füssener einer der besten Offensivspieler Deutschlands werden würde, hatte lange niemand gedacht. Erst mit 24 Jahren bekam er 2005 bei den Iserlohn Roosters eine Chance in der DEL. Dort reifte er als Spieler und Persönlichkeit, wurde Kapitän in Club und Nationalmannschaft. 2014 wechselte der 152-malige Auswahlspieler (53 Tore) zu Red Bull.

Trotz des 1:3 und der arg schwächelnden EHC-Offensive gibt Wolf nicht auf: "Wir haben eine Mannschaft auf dem Eis, die alles tun wird, um Mannheim zu schlagen. Wir wollen Spiel sechs nach München holen."

17.00 Uhr: Die Adler Mannheim können mit einem Erfolg über den EHC Red Bull München an diesem Freitag (19.30 Uhr) den Meistertitel in der Deutsche Eishockey Liga (DEL) perfekt machen. Die Kurpfälzer empfangen den Serienchampion zu Spiel fünf der Best-of-Seven-Serie, in der es 3:1 für das Team von Trainer Pavel Gross steht. Für die Adler wäre es der achte deutsche Meistertitel.

München indes will auswärts jubeln, um seine Chancen auf den vierten DEL-Erfolg nacheinander und damit einen Rekord zu wahren. Gelingt der personell dezimierten Truppe von Coach Don Jackson die Überraschung, dann kommt es am Sonntag in München zum sechsten Finale der zwei Topteams.

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